Di, 09:36 Uhr
08.11.2011
32 Bewohner evakuiert
Wir hatten bereits kurz über das Feuer in einem Keller in der Nordhäuser Bahnhofstraße berichtet. Jetzt gibt s weitere Einzelheiten zu dem Brand und seinen Folgen für die Bewohner...
Das Feuer war nach Angaben der Nordhäuser Berufsfeuerwehr im Keller der Bahnhofstraße 32 ausgebrochen. Kurz vor 1 Uhr alarmierten mehrere Mieter die Rettungsleitstelle, kurz darauf waren Kameraden der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren Mitte und Sundhausen sowie Rettungssanitäter am Brandort.
Bei Ankunft der Wehren waren drei Kellerboxen durch den Brand bereits verwüstet, die Kalt- und Warmwasserleitungen waren teilweise zerstört und auch die Elektroanlage hatte Schaden genommen. Durch diese Kombination der Schäden gestaltete sich die Brandbekämpfung durch vier Trupps unter schweren Atemschutz sehr problematisch.
Noch während der Brandbekämpfung wurde entschieden, mit der Evakuierung der Mieter zu beginnen. So wurden aus dem Eingang mit der Nummer 32 insgesamt 21 Personen evakuiert, aus dem Nachbareingang waren es elf Menschen. Mittels Drehleiter wurden drei Erwachsene und zwei Kinder aus ihren Wohnungen befreit. Die evakuierten Bewohner, die zum Teil nur leicht bekleidet waren, wurden auf Grund der Witterung in der Cafeteria des St.-Jacob-Hauses untergebracht und dort mit warmen Getränken versorgt. Vor Ort überzeugte sich auch Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) von den Lösch- und Rettungsarbeiten.
Sechs Bewohner, darunter die beiden Kinder, wurden den Mitarbeitern des Rettungsdienstes mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung übergeben. Gegen 4 Uhr konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurück.
"Wir schätzen den vorläufigen Schaden auf rund 60.000 Euro. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Polizei, dem Rettungsdienst, dem Bereitschaftsdienst der WBG und den Mitarbeitern des Pflegeheims für die gute Zusammenarbeit bedanken. Die Kripo wird heute die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen", so Gerd Jung, der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr gegenüber der nnz.
Autor: nnzDas Feuer war nach Angaben der Nordhäuser Berufsfeuerwehr im Keller der Bahnhofstraße 32 ausgebrochen. Kurz vor 1 Uhr alarmierten mehrere Mieter die Rettungsleitstelle, kurz darauf waren Kameraden der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren Mitte und Sundhausen sowie Rettungssanitäter am Brandort.
Bei Ankunft der Wehren waren drei Kellerboxen durch den Brand bereits verwüstet, die Kalt- und Warmwasserleitungen waren teilweise zerstört und auch die Elektroanlage hatte Schaden genommen. Durch diese Kombination der Schäden gestaltete sich die Brandbekämpfung durch vier Trupps unter schweren Atemschutz sehr problematisch.
Noch während der Brandbekämpfung wurde entschieden, mit der Evakuierung der Mieter zu beginnen. So wurden aus dem Eingang mit der Nummer 32 insgesamt 21 Personen evakuiert, aus dem Nachbareingang waren es elf Menschen. Mittels Drehleiter wurden drei Erwachsene und zwei Kinder aus ihren Wohnungen befreit. Die evakuierten Bewohner, die zum Teil nur leicht bekleidet waren, wurden auf Grund der Witterung in der Cafeteria des St.-Jacob-Hauses untergebracht und dort mit warmen Getränken versorgt. Vor Ort überzeugte sich auch Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) von den Lösch- und Rettungsarbeiten.
Sechs Bewohner, darunter die beiden Kinder, wurden den Mitarbeitern des Rettungsdienstes mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung übergeben. Gegen 4 Uhr konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurück.
"Wir schätzen den vorläufigen Schaden auf rund 60.000 Euro. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Polizei, dem Rettungsdienst, dem Bereitschaftsdienst der WBG und den Mitarbeitern des Pflegeheims für die gute Zusammenarbeit bedanken. Die Kripo wird heute die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen", so Gerd Jung, der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr gegenüber der nnz.






















