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Di, 10:53 Uhr
22.12.2009

Freie Fahrt - die Erste

Der heutige Dezembertag wird in dieser Region als der Tag der Freigaben eingehen. Die erste davon erfolgte vor wenigen Minuten in der Freiherr-vom-Stein-Straße. Mehr als 100 Menschen waren gekommen, um von der Unterführung "Besitz zu ergreifen"...

Der entscheidende Schnitt (Foto: F. Jeschke)
Und es waren nicht nur die Offiziellen, die sich bei diesem "Schweinewetter" auf den Weg gemacht hatten, viele Nordhäuser waren am Ort des Geschehens, um dem Durchschnitt des Bandes beizuwohnen. Damit gehören nun die leidigen Staus der Vergangenheit an und die Kinder werden nur noch aus Erzählungen die "Glück-Auf-Schranke" kennen.

Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) erinnerte an die Historie des Projektes, mit dem sich der Stadtrat (vor allem die damalige SPD-Fraktion) bereits im Jahr 2000 befasst hatte. Den ersten Beschluss dazu gab es drei Jahre später. Weitere Vereinbarungen folgten. Besonders freuen dürfen sich die Nordhäuser, dass dieses Bauvorhaben nicht erst im März kommenden Jahres, sondern drei Monate früher übergeben werden konnte.

Andreas Wieninger (SPD) erinnerte in einer MItteilung daran, dass im Jahr 2000 die damalige SPD-Fraktion erstmals einen Antrag im Stadtrat eingebracht hat, um den Bahnübergang in der Freiherr-vom-Stein-Straße durch eine Unterführung beseitigen zu lassen. "Damals wurden wir für diesen Antrag noch von anderen Parteien belächelt, doch wir haben uns über all die Jahre nicht entmutigen lassen", machte Wieninger klar.

Und der Sozialdemokrat betonte nochmals ausdrücklich die Notwendigkeit dieses bedeutenden Straßenbauprojektes, insbesondere da auf dieser Straße künftig rund 15.000 Fahrzeuge unterwegs sind. "Diese Unterführung wird zudem den gesamten Verkehrsfluss im südwestlichen Stadtgebiet verbessern und auch optisch endlich diese wichtige Stadteinfahrt aufwerten", freut sich Wieninger.

"Nach nur 72 Wochen Bauzeit wurden drei Brückenbauwerke, das Trogbauwerk mit 271 Meter Länge, der Kreisel, neune Gehwege und die Straßenbeleuchtung fertiggestellt. 12.000 Kubikmeter Beton und mehr als 1.000 Tonnen Stahl wurden verbaut", so Frau Rinke. Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei den Grundstücksanliegern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauzeit, sie dankte aber auch den Finanziers, dem Bund, dem Land, der HSB, der Deutschen Bahn und einer Spedition.

Unmittelbar nach dem Durchschnitt des Bandes rollten dann auch schon die ersten Fahrzeuge über die Fahrbahn, besser gesagt, unter den Gleisen hindurch.
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