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Do, 08:11 Uhr
18.08.2022

Energetische Sanierung noch vor dem Winter aktiv werden

Viele Haushalte in Thüringen blicken dem kommenden Winter mit Angst vor explodierenden Energiekosten entdecken. Dabei lassen sich die Heizkosten der eigenen Immobilie auf ein Minimum senken, wenn die Energieeffizienz von Haus oder Wohnung gesteigert wird. Wer zeitnah handelt und die Sanierung in den nächsten wenigen Monaten abwickelt, investiert in den Werterhalt seiner Immobilie und bleibt beim Thema Gaspreise gelassener.


Steigen der Gaspreise nur eine Facette
Schon in diesem Jahr haben viele thüringische Haushalte hohe Nachzahlungen für ihren Energieverbrauch stemmen müssen. Wer in den letzten Jahren noch nicht über eine energetische Sanierung nachdachte, hat hierdurch den Impuls für eine bessere Dämmung oder die Umstellung auf eine moderne Heiztechnik erhalten.

Dies gilt leider noch für zu wenige Eigentümer in unserem Bundesland. Bei den hohen Temperaturen des Sommers 2022 fällt es schwer, an die Kälte des Winters zu denken. Dabei ist genau jetzt der ideale Zeitpunkt, um eine Sanierung anzugehen und einen aktiven Beitrag zur Energiekostensenkung zu leisten.

Den Anstieg des Gaspreises durch Faktoren wie den Ukrainekrieg kann kein Bürger aktiv beeinflussen. Anders sieht es bei der aktiven Verbesserung der Energieeffizienz des Hauses aus. Mit einer durchdacht geförderten Maßnahmen amortisieren sich die Kosten einer Sanierung schnell speziell bei der Ungewissheit, wie sich die Energiepreise weiterentwickeln.

Problem mit altem Gebäudebestand
Dass ein steigender Gaspreis vor allem Personen in älteren Wohngebäuden trifft, zeigt eine aktuelle Umfrage der bekannten Immobilien-Plattform McMakler auf. Hier wurden Haushalte nach der Energieeffizienz des Gebäudes bewertet. Die Auswertung zeigt: Nur knapp 15 Prozent aller Gebäude in Deutschland lassen sich den gehobenen Effizienzklassen A+, A oder B zuordnen.

Ältere Gebäude erreichen oft nur eine Energieklasse wie D oder E, die beispielsweise mit einer mangelhaften Dämmung und dem unerwünschten Entweichen von Heizenergie einhergehen kann. Gerade bei diesen älteren Gebäuden ist der Einsatz von Gas als Energieträger keine Seltenheit. Nach der Umfrage sind es über 60 % der Haushalte mit Energieklasse E, die auf Gas vertrauen.

Das Problem, dass eine ältere Immobilie besonders vom steigenden Gaspreis betroffen ist, lässt sich proaktiv eingehen. Zeigen hier Eigentümer und Vermieter über den Sommer und Herbst 2022 hinweg ein Engagement, muss der nächste Winter nicht so teuer wie befürchtet werden.

Sanierung für den langfristigen Werterhalt
Auch wenn nachhaltige Maßnahmen bei Neubauten der Standard sind, dürften die steigenden Gaspreise neuen Rückenwind für erneuerbare Energien bedeuten. Natürlich sehen viele Eigentümer zunächst die zu leistende Investition. Wer ohnehin knapp beim Anstieg der Energiekosten kalkuliert, wird sich schwer zu einer umfassenden Sanierungsmaßnahme durchringen.

Doch diese trägt nicht nur zu einer besseren Energieeffizienz des Gebäudes bei. Stattdessen wird in den Werterhalt oder sogar eine Wertsteigerung investiert. Wird eines Tages ein Verkauf der Immobilie angestrebt, macht sich die geleistete Investition erkennbar bezahlt und weckt dank moderner Wohnstandards größeres Interesse einer neuen Generation von Immobilienkäufern.

Mögliche Förderungen gezielt prüfen
Leider ist vielen Eigentümern in Thüringen nicht bewusst, dass die energetische Sanierung von verschiedenen Stellen gefördert wird. Die Kosten für eine hochwertige Dämmung oder die Umstellung der Heiztechnik muss deshalb nicht komplett alleine getragen werden. Sich zeitnah zu informieren und die richtigen Maßnahmen einzuleiten, kann noch vor dem anstehenden Winter weiterhelfen. So lässt sich langfristig der Effekt der steigenden Energiepreise abfedern und ein neuer, gehobener Wohnkomfort genießen.
Autor: nnz

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