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So, 19:01 Uhr
22.09.2019
Studien zum Thema Hund und Haustiere:

Mehr als nur ein treuer Begleiter

Der Hund gilt als bester Freund des Menschen und das nicht ohne Grund. Die Vierbeiner stehen einem immer zur Seite und wenn Hundebesitzer nach der Arbeit nach Hause kommen, werden sie freudig empfangen. Außerdem konnte bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen werden, dass Hundebesitzer wesentlich glücklicher sind, sich mehr bewegen und somit auch der gesundheitliche Zustand oft besser ist...

Quelle: https://pixabay.com/photos/friends-cat-and-dog-cats-and-dogs-1149841/

Doch warum tun Tiere den Menschen gut und was genau bewirkt es bei uns, ein Haustier zu halten? Es gibt mittlerweile klare Indizien dafür, dass die Haustiere ihren Haltern auf ganz unterschiedliche Art gut tun. So gibt es zum Beispiel die physischen Effekte, also die körperlichen Vorteile, welche sich auf den Tierbesitzer auswirken. Einer der sehr offensichtlichen Vorteile ist die Bewegung.

US-Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schon 150 Minuten Bewegung in der Woche ausreichen, um einen positiven Effekt auf den Körper und dessen Herz-Kreislauf-System zu haben. Vor allem Hunde brauchen Bewegung und wollen gerne jeden Tag mindestens einmal einen Spaziergang machen. Ein Hundebesitzer erreicht also eher diese Zeit als Menschen ohne Hunde.

Des Weiteren haben Hundebesitzer, die sich jeden Tag an der frischen Luft bewegen, laut Studien ein wesentlich stärkeres Immunsystem, sodass sie weniger krank werden. Ein Hund zwingt seinen Halter also förmlich dazu, mehr rauszugehen. Das betrifft im Übrigen auch Menschen, die vielleicht keinen Hund, sondern ein Pferd haben, was sie regelmäßig rausführen oder reiten. Betroffene müssen also immer wieder die Wohnung verlassen und das sowohl bei Sonnenschein als auch bei Kälte oder Regen. Für den Körper ein klarer Vorteil.

Herz und Blutdruck profitieren ebenfalls
Tierbesitzer müssen allerdings nicht zwangsläufig das Haus oder die Wohnung verlassen, um körperlich von den Haustieren zu profitieren. Mittlerweile wurde bewiesen, dass schon die reine Anwesenheit von Tieren dabei hilft, den Blutdruck sowie die Herzfrequenz zu senken. So zum Beispiel durch das Streicheln der Tiere, was eine beruhigende Wirkung auf uns hat. Des Weiteren sei das sympathische Nervensystem weniger aktiv. Das bedeutet, dass weniger Stresshormone, zum Beispiel Adrenalin, ausgeschüttet werden.

Einige Forscher haben herausgefunden, dass chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder eine chronische Bronchitis ebenfalls positiv beeinflusst werden können. So konnte beobachtet werden, dass zahlreiche Krankheiten eher auf einem konstanten Niveau blieben, anstatt sich zu verschlimmern.

Haustiere für die Psyche
Haustiere wie Hunde haben natürlich nicht nur physische Auswirkungen auf die Tierhalter. Sie tun auch der Psyche sehr gut. Wer allein wohnt und ein Haustier hat, fühlt sich nicht so einsam und alleine, wie Menschen, die keine Tiere halten. Auch ist bewiesen, dass Menschen mit Hunden tatsächlich einfacher Anschluss finden. Hunde werden also nicht umsonst als sogenannte Eisbrecher bezeichnet.

Man kommt einfacher mit anderen Menschen ins Gespräch und es können aufgrund der gemeinsamen Liebe zum Hund auch Freundschaften entstehen und nicht gerade selten wird berichtet, dass so sogar der Partner fürs Leben gefunden wurde. Kein Wunder, denn beim Spaziergang spricht man sich untereinander mit Hund einfach eher an, zum Beispiel wenn diese sich beschnüffeln. Auch für kranke Menschen sollen Tiere laut Studie eine Motivation sein, schnell wieder auf die Beine zu kommen. Denn man hat ja eine Aufgabe und muss sich um das Wohlbefinden der Lieblinge kümmern.

Hunde und Katzen sowie andere Tiere helfen aber auch bei Traurigkeit und dann, wenn es dem Besitzer einfach mal nicht so gut geht. Das Gefühl, von einem Tier gebraucht zu werden, tut einfach jedem Menschen gut. Das Empfinden, nicht mehr gebraucht zu werden, kommt vor allem bei alleinerziehenden Eltern vor, wen die Kinder erwachsen werden und ausziehen.
Ebenso wurden Studien bei Kindern durchgeführt, dessen Eltern sich scheiden ließen. Hier half das Tier bei Traurigkeit weiter und dienten als dritte „Person“, die sich die Sorgen der Kinder einfach anhörte, Streicheleinheiten genießen konnte und auch die wichtige körperliche Nähe zuließ.

Fazit Tiere als echte Freunde
Wer den Platz, das Geld und die Zeit für ein Tier hat, kann mit der Anschaffung eines Hundes, einer Katze oder einem anderen Haustier in allen Belangen nur gewinnen. Wichtig ist es aber, Tiere selbst niemals zu verschenken. Wer einem Hundefan also mal ein Geschenk machen möchte, der sollte lieber zu materiellen Geschenken wie denen auf https://wauwau-wow.com/ greifen, anstatt zum Vierbeiner selbst.
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