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Do, 11:59 Uhr
29.04.2021

Die richtige Pflege einer Gartenhecke

Hecken sind vielseitig und wichtige Gestaltungselemente in jedem Garten. Fantasievoll gestaltete Hecken verbinden Ästhetik und Funktionalität. In den prächtigen Gärten des Barock und der Renaissance wurden mit Formhecken kunstvolle Labyrinthe sowie Laubengänge geschaffen...

Hecke (Foto: Monsterkoi auf Pixabay ) Hecke (Foto: Monsterkoi auf Pixabay )
Heute sind Hecken in den Gärten unverzichtbare Pflanzen für eine Vielzahl von Aufgaben. Ob Vorgärten gestalten, Beete einfassen oder ein lebender Sicht- und Windschutz, Hecken sind strukturierende Elemente, die aus verschiedensten Pflanzen gebildet werden.

Mit Hecken den Garten gestalten
Immergrüne Hecken sind der Klassiker der Gartengestaltung. Wenn Sie Koniferen kaufen, bekommen Sie einen ganzjährigen Sichtschutz. Koniferenhecken lassen sich gut schneiden und nehmen in kleinen Gärten wenig Platz ein. Gleichzeitig sind Koniferen wahre Teamplayer, die sich mit anderen Pflanzen gut kombinieren lassen. Gerne werden Koniferen mit immergrünen Rankgewächsen wie Efeu gemeinsam gepflanzt. Durch die Blattformen des Efeus kommt Abwechslung in den Garten.

Robuste Hecken
Wenn Sie es gerne ganzjährig grün möchten und auf eine Herbstfärbung verzichten, dann sollten Sie sich eine Hecke aus Kirschlorbeer kaufen. Eine Hecke, die pflegeleicht und robust ist und sich im Schatten genauso wohlfühlt wie an einem sonnigen Standort. Die dunkelgrünen, glänzenden Blätter und die weißen Blüten sind eine Bereicherung für jede grüne Freizeitoase. Ein radikaler Rückschnitt ist möglich und die Kirschlorbeerhecke verträgt Wurzeldruck von größeren Bäumen. Gerne gepflanzt wird der Kirschlorbeer in Gärten mit Kindern. Ein Rosenbeet beispielsweise nahe dem Ballspielplatz bereitet keinem Hobbygärtner Freude. Der Kirschlorbeer hingegen ist eine robuste Pflanze, die sich sogar von großen Verletzungen schnell erholt.

Freiwachsende Hecken
Ihre ausladende Form, die Blüten und Blätter bereichern optisch jeden Garten. Vögeln und kleinen Wildtieren bieten sie einen hervorragenden Unterschlupf. Je nach Pflanzenart werden frei wachsende Hecken eineinhalb bis drei Meter hoch und können zwei bis drei Meter breit werden. In kleinen Gärten oder im Vorgarten kommen Hecken zum Einsatz, die wenig Platz brauchen. Mit dem jährlichen Schnitt werden die Hecken in Form gebracht und Sie können über die Höhe selbst entscheiden. Für niedrige Hecken gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Es stehen eine Vielzahl an Heckenpflanzen zur Auswahl, die durch regelmäßigen Schnitt in Form gehalten werden oder solche, die frei wachsend die Blicke auf sich ziehen. Oft sind sie immergrün und blühend und dienen hauptsächlich für die Gliederung des Gartens.

Hecken richtig pflanzen und pflegen
Eine Pflanzung der Hecken im Frühling ist problemlos möglich. Der Pflanzgraben beziehungsweise die einzelnen Pflanzlöcher müssen doppelt so breit und tief sein wie der Wurzelballen. Vor dem Setzen werden die Pflanzen ungefähr 15 Minuten in eine Wanne mit Wasser getaucht oder mit dem Gartenschlauch gut bewässert. Besonders im Frühling müssen die gepflanzten Hecken regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Selbst im zeitigen Frühling, wenn die Temperaturen noch nicht besonders hoch sind, muss bedacht werden, dass Trockenheit nicht nur bei Hitze, sondern auch bei Kälte herrschen kann. So manche Hecke, deren Besitzer dachten, dass der Kälteeinbruch im Frühling zum Erfrieren geführt hat, ist nicht der Kälte zum Opfer gefallen, sondern einfach verdurstet. Ein weiterer Feind der jungen Hecken sind die oft starken Winde im Frühling. Mit Holzlatten oder Stützpfählen werden die Jungpflanzen in der ersten Zeit gegen Stürme geschützt. Bewährt hat sich eine dicke Schicht Laub, die nach dem Setzen der Pflanzen aufgebracht wird. Die Laubschicht dient als Verdunstungsschutz und unterdrückt Unkräuter. Werden Hecken einmal im Jahr geschnitten, ist der Frühling der ideale Zeitpunkt dafür. Bei einem zweimaligen Rückschnitt erfolgt der zweite Schnitt zu Herbstbeginn. Gedüngt werden die Hecken von März bis August.

Fazit:
Manchmal will man einfach unter sich bleiben. Mit immergrünen Hecken, wie Koniferen oder Kirschlorbeer entsteht ein natürlicher, lebender Sichtschutz. Immergrüne Hecken eignen sich besonders gut zum Schutz vor neugierigen Blicken, da sie im Winter ihr Laub nicht verlieren.

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