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Di, 17:23 Uhr
04.10.2022
Abschlussveranstaltung zum Integrierten Mobilitätskonzept

Wird Nordhausen autofreier?

Foto aus dem Workshop: Anradeln (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen ) Foto aus dem Workshop: Anradeln (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen )
Am Donnerstag sind die Bürger aufgerufen, Prioritäten für zukunftsfähige Mobilität zu setzen. Bürger und Politik sind sich grundsätzlich einig: Der private Pkw hat viele Nachteile; ohne eigenes Auto mobil zu sein gehört die Zukunft...

Doch aus der „Blechkiste“ steigt man nur dann aus, wenn die Alternativen stimmen.

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Entsprechende Ansätze zu erarbeiten war Aufgabe der beauftragten Innovationsagentur team red Deutschland GmbH im Rahmen des integrierten Mobilitätskonzepts für Stadt und Landkreis Nordhausen mit der IBA (Internationale Bauausstellung Thüringen) als Kooperationspartner.

Die von team red erarbeiteten Maßnahmen fußen auf drei öffentlichen Workshops mit entsprechenden Aktionen („Interventionen“), auf einer Mobilitätsbefragung sowie einer Ausschusssitzung von Landkreis und Stadt. Zahlreiche Bürger, Verbandsvertreter sowie Fachpolitiker haben dabei ihre Ansichten zur lokalen Mobilität übermittelt.

Am 6. Oktober um 17 Uhr stellt das Büro seine Arbeitsergebnisse im Ratssaal der Stadt Nordhausen öffentlich vor. Im Rahmen der zweistündigen Präsentation können alle Anwesenden ihre Meinung „kleben“. Sie erhalten nämlich die Möglichkeit, die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge mit Klebepunkten zu bewerten und somit eigene Prioritäten zu setzen.

Nordhausens Bürgermeisterin Alexandra Rieger und Landrat Matthias Jendricke, die die Veranstaltung eröffnen werden, hoffen auf einen vollen Ratssaal und damit ein umfassendes Meinungsbild.

Wann: 6. Oktober / 17.00 Uhr
Wo: Ratssaal der Stadt Nordhausen, Nikolaiplatz 1, 99734 Nordhausen
Wer: Jeder ist – ohne Anmeldung – willkommen

Nach Fertigstellung des Abschlussberichts gilt es, Maßnahmen wie zum Beispiel mehr Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr, komfortablere Radwege oder einen einfacheren Tarif für den öffentlichen Verkehr zeitnah in der Region umzusetzen.
Autor: red

Kommentare
Herr Schröder
04.10.2022, 18.32 Uhr
Umgehungsstraße
Mit der schon lange versprochenen Umgehungsstraße würde Nordhausen autofreier. Anders nicht. Bei dem miesen und überteuerten ÖPNV verzichtet keiner gern auf sein Auto.
Pe_rle
04.10.2022, 19.01 Uhr
Autofreies NDH
Ihr schlauen Politiker wist aber schon, das ohne Auto die Innenstadt tot ist?.
Das Angebot an ÖPNV ist eine Katastrophe und nicht Zeitgemäß.
Oder warum sollte ich den ÖPNV nutzen wenn ich ein E-Auto habe?
RWE
04.10.2022, 19.06 Uhr
Das Vorhandensein von Radwegen
wäre schon ein Fortschritt. Das Auto ersetzen kann das Rad trotzdem nicht.
grobschmied56
04.10.2022, 19.32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verbreiten Sie keine Verschwörungsmythen.
Hayden 69
04.10.2022, 19.34 Uhr
Autofreies NDH
Wer kommt denn auf so eine Idee, das hat noch in keiner Stadt funktioniert, also Adieu Einzelhandel und die Innenstadt wird weiter langsam sterben.
Helena2015
04.10.2022, 20.24 Uhr
So ein kompletter Schwachsinn mal wieder!
Erst einmal gibt es auch in unserem Städtchen mit Sicherheit im Moment und naher Zukunft echt wichtigere Dinge!
Wie bitte (mal ganz abgesehen von den Preisen) sollen denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln Einkäufe stattfinden?
Bei dem ständigen Schienenersatzverkehr schier unmöglich, besonders für ältere und körperlich beeinträchtigte Menschen!
Wer bitte möchte denn seine Familieneinkäufe per Rad heim transportieren?
Würde das der Bürgermeister / Landrat tun?
Außerdem fahren die Busse nach wie vor mit Diesel in der Stadt, da die E-Busse (sogar bevor diese defekt waren) nicht im Stadtverkehr eingesetzt werden konnten (auf Grund mangelnder Reichweiten)!
Was ist mit Touristen?
Ein Zentrum autofrei geht in NDH auch nicht, da NDH gar kein wirkliches Stadtzentrum besitzt!
In Zukunft werden wohl eher Radfahrer aufs Auto umsteigen, um sich, bevor sie ihre Wohnungen betreten, aufzuwärmen, denn man soll ja aus Solidarität frieren!
Also ehrlich - was für bekloppte Ideen kommen da bitte noch?
Man sollte die Stadt erst einmal wieder zur Stadt machen, denn diese ist nur noch eine einzige Baustelle!
Kama99
04.10.2022, 21.24 Uhr
Autofreier????
Wer nicht in/durch die Stadt muß fährt da eh nicht mehr hin. Nur noch Chos pur.
grobschmied56
04.10.2022, 22.02 Uhr
Hier noch mal kürzer und hoffentlich ...
... verschwörungsmythenfrei( ;-))
Wer in letzter Zeit verfolgt hat, wie oft auf den Strecken Halle-Kassel und Nordhausen - Erfurt Züge wegen 'nicht besetzter Stellwerke' ausgefallen sind, der wird es recht schwer haben die Menschen zu 'Autofreiheit' und strikter Benutzung von ÖPNV zu 'erziehen'.
Entgegen der Lehrmeinung aus den ÖR und angeschlossener Parteien fahren die meisten Leute gar nicht zum Spaß mit dem Auto durch die Landschaft, sondern weil sie zur Arbeit müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Jäger53
05.10.2022, 07.26 Uhr
Kaufkraft
Es wird in Nordhausen eine Menge an Kaufkraft verloren gehen wenn Kunden aus den Dörfern nicht mehr mit dem Eigenen Auto in die Stadt dürfen. Außerdem sollten die Stadtoberen mal daran denken das auch immer mehr Märkte rund um Nordhausen gebaut werden. Wie z.B. auf dem neuen Autohof von Werther. Die Innenstadt von Nordhausen wäre tot, denn außerhalb der Stadt gibt es den Marktkauf der dann noch mehr Umsatz hätte.
Waldemar Ceckorr
05.10.2022, 08.54 Uhr
wenn es einen vernünftigen öpnv gibt, nutze ich den auch.
dem ist aber nicht so.

der waldi
Wladimir
05.10.2022, 09.07 Uhr
Nur noch E-Autos und Fahrräder
Werden in der Innenstadt fahren dürfen alle anderen stinker dürfen P&R am Stadtende nutzen und mit der Elektrischen Bahn ins Zentrum düsen.

Die Pläne der Grünen sind doch bereits alle seit 1 Jahr öffentlich einsehbar.
Ragnar85
05.10.2022, 17.51 Uhr
Was für ein Schwachsinn
Ich bezweifle das NDH Auto freier wird. Zumal wie kann man von Zukunft sprechen und dann sagen man soll zu fuss, Rad oder Bahn fahren. Hört sich ehr nach Steinzeit an.
Psychoanalytiker
05.10.2022, 19.56 Uhr
Ich sah eine Dokumentation ...
... über Asiens Länder, insbesondere China. In diesem Land fuhr man einst mit Fahrrädern und Rikschas.

In Deutschland fuhr man "Mercedes, BMW, Audi, VW", aber auch gerne mit "Koreanern" oder "Japanern".

Heute fährt man in Deutschland Fahrrad, E-Bike oder Lastenrad. Letztere, mit Kindern besetzt, erinnern mich jedes Mal an die Rikschahs auf Chinas Straßen.

PKWs werden in Deutschland schon wegen der Kraftstoffpreise, zumindest in den Städten, weniger gefahren.

So ändert sich die Welt, einstige "Wirtschaftswunder" entwickeln sich auf Fahrradniveau zurück, Entwicklungsländer holen auf, oder überholen unsere Radler mit Mercedes & Co. .
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