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Do, 16:13 Uhr
01.12.2022
Bürger für Thüringen: "Alarmsignal für Thüringen"

Unternehmen prüfen Abwanderung

Der bis vor einigen Jahren noch positive Trend für den Wirtschaftsstandort Thüringen hat sich ins Gegenteil verkehrt. Die Ergebnisse der im November erschienen Konjunkturumfrage des IWT sind nach Tosca Kniese, wirtschaftspolitische Sprecherin der parlamentarischen Gruppe Bürger für Thüringen, ein deutliches Alarmsignal...

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Der Umfrage zufolge mussten knapp zwanzig Prozent der Unternehmen ihre Produktion drosseln bzw. unterbrechen. Darüber hinaus ziehen es zwölf Prozent in Erwägung, dem Standort Thüringen den Rücken zu kehren und wiederum zwanzig Prozent aller Befragten planen nur noch Investitionen außerhalb von Thüringen.

Tosca Kniese zufolge legen die Umfrageergebnisse nahe, dass bisher bekannten Maßnahmen des Wirtschaftsministeriums möglicherweise nicht ausreichend und zielführend genug sind. Auch die bekannten Standortvorteile, die bisher für Unternehmen wichtig waren, seien durch die hohen Kosten mittlerweile uninteressant geworden. Weiterhin äußerte sich die Landtagsabgeordnete folgendermaßen: „Diese Signale aufzunehmen und die richtigen Weichen zur Sicherung des Standortes Thüringen zu stellen, muss nun vorrangiges Ziel Thüringer Wirtschaftspolitik sein. Wir brauchen Konzepte, die es den Unternehmen hierzulande ermöglichen, wettbewerbsfähige Produkte zu fertigen und diese müssen über kurzfristige Hilfsmaßnahmen und klimaneutralen Umbau hinausgehen. Unternehmer bleiben dann in Thüringen, wenn ihre Investitionen langfristig rentabel sind und sie zu attraktiven Bedingungen produzieren können. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Energiekosten planbar und nachhaltig sinken, denn diese sind zum größten Standortnachteil geworden.“

Weiter führte Tosca Kniese aus, dass das alleinige Setzen der Thüringer Landesregierung auf den Ausbau der erneuerbaren Energien dieses Problem jedoch nicht lösen kann. Gerade für Thüringen sieht sie die Chance, mit einem guten Mix aller Energieträger und regionalen Lösungen bezahlbare Energie zu erzeugen. Dazu müssen alle Beteiligten an einen Tisch und Lösungen für die kostengünstige Energiebereitstellung gefunden werden. „Wir Bürger für Thüringen beteiligen uns gern an einer konstruktiven Diskussion darüber.“, so Tosca Kniese weiter. „Es geht nicht nur um Arbeitsplätze, es geht um den Erhalt der Thüringer Wirtschaft.“ Wegen der Wichtigkeit und Aktualität dieses Themas hat die Parlamentarische Gruppe Bürger für Thüringen deshalb im Wirtschaftsausschuss einen entsprechenden Antrag eingebracht.
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
01.12.2022, 18.46 Uhr
Da sollte man den...
.... Schwarzen Peter nicht im Landtag, sondern im Bundestag suchen. Wer heute die Presse im Land verfolgt hat, dem sollte aufgefallen sein, dass derzeit sowohl der Amerikaner als auch der Franzose, stinksauer auf unseren Wirtschaftsminister sind. Sie verurteilen ihn, als unfähigen Minister wegen der enorm gestiegenen Energiepreise und der Abkehr von Atomenergie und der Förderung von der Kohleenergie. Das schreckt jegliche Investoren ab und schiebt diese unweigerlich in Richtung China und andere Asiastaaten.
Selbst in Katar, bestehen Zweifel an dem Fachwissen unseres Kinderbuchschreibers..... Hier hat er sich eigentlich schon strafbar gemacht, als er die Behauptung äußerte, die WM wäre gekauft. Wer das behauptet und keine Beweise dafür liefert, macht sich in unserem Land strafbar, so der dortige Energieminister. Unsere Regierung wird derzeit in der Weltpolitik mehr und mehr zur Lachnummer.
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