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So, 11:41 Uhr
03.12.2023
Auch bei niedrigen Temperaturen keine Sorgen

Winter-Tipps für Elektroauto-Fahrer

Nähern sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt, bekommen viele Elektroautofahrer sprichwörtlich kalte Füße: Mit sinkenden Gradzahlen steigt die Angst vor schwindender Reichweite - um dem entgegenzuwirken, wird häufig die Heizung runtergedreht. Aber ist das wirklich nötig?

Der ADAC hat bereits mehrere Elektroautos auf ihre Kältetauglichkeit getestet und gibt Entwarnung: Kein E-Auto-Fahrer muss Angst haben, im Winter im Stau zu erfrieren oder überhaupt zu frieren. ADAC Tests haben ergeben, dass Elektroautos circa 1,5 bis 2 kW Leistung benötigen, um den Innenraum bei minus 10 Grad Außentemperatur konstant auf 20 Grad zu erwärmen. In einem zwölfstündigen Stau, was ja ein äußerst seltenes Szenario darstellt, wäre demnach mit einem Stromverbrauch von 18 bis 24 Kilowattstunden zu rechnen – die meisten Elektroautos haben heutzutage Akkus mit deutlicher größerer Kapazität verbaut.

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Die Heizung kann also in einer staureichen Winternacht selbst ohne Sparmaßnahmen mehrere Stunden auf Wohlfühltemperatur laufen. Vorausgesetzt, der Akku ist bei Staubeginn noch ausreichend voll – das gilt aber auch für den Tank bei Verbrennerfahrzeugen. Benziner und Diesel brauchen übrigens im Stand rund 1 bis 1,5 Liter Kraftstoff pro Stunde. Wichtig für alle Antriebsarten: Aus Sicherheitsgründen sollte nachts im Stau nie an der Beleuchtung gespart werden und das Standlicht immer eingeschaltet sein.

Im Stau gibt es also keinen Grund zur Sorge. Viele Elektroauto-Fahrer haben darüber hinaus Bedenken wegen der im Winter geringeren Reichweite. Eine Sorge, die aus ADAC Sicht weitgehend unbegründet ist, da die maximale Reichweite ohnehin bei den meisten Fahrten nicht benötigt wird. Mit ein paar Tipps lässt sich aber auch im Winter der Aktionsradius des E-Autos erhöhen.

Grundsätzlich ausschlaggebend für den höheren Verbrauch von Elektroautos bei niedrigen Temperaturen ist das Heizen. Während Benziner und Diesel hierfür die Abwärme des Motors nutzen können, brauchen E-Autos Strom, um die Luft zu erwärmen. Diese Energie steht dann nicht mehr zum Fahren zur Verfügung. Bei E-Autos muss neben dem Innenraum bei niedrigen Außentemperaturen außerdem auch der Akku auf Wohlfühltemperatur gebracht werden; er arbeitet zwischen 20 und 40 Grad Celsius am besten. Im Schnitt steigt der Verbrauch von E-Autos im Winter deshalb um 20 bis 30 Prozent; im Kurzstreckenbetrieb ist im Extremfall deshalb eine bis zu 50 Prozent geringere Reichweite möglich.

Die gute Nachricht: Alle E-Autos heizen schnell und verfügen über eine Standheizung, die sich in den meisten Fällen unkompliziert über eine Smartphone-App steuern lasst. Wer sein Auto vor Fahrtbeginn noch an der Ladesäule oder Wallbox vorheizt, verbraucht zumindest für das erste Erwärmen keinen Strom aus dem Akku und kann damit die Reichweite steigern.

Was für den Stau gilt, funktioniert auch während der Fahrt: Sitz- und Lenkradheizung sorgen für wohlige Temperaturen und arbeiten effizienter als die Luftheizung.

Weitere Winter-Tipps für E-Auto-Fahrer:

  • Wenn möglich in einer Garage parken, um ein extremes Auskühlen des Akkus zu vermeiden.
  • Türen und Fenster nicht länger offenhalten als notwendig.
  • Manche Elektroautos bieten eine Sparfunktion, bei der vorwiegend der Fahrerplatz beheizt wird.
  • Kurze Fahrten mit langen Standzeiten vermeiden, da der Innenraum und die Batterie abkühlen und immer wieder neu aufgeheizt werden müssen.
  • Viele Hersteller bieten ihre E-Autos mit einer Wärmepumpe als Extra an. Ist die Reichweite im Winter ein relevantes Kriterium, kann diese Investition sinnvoll sein.


Weitere Informationen finden Sie unter adac.de
Autor: red

Kommentare
Mustafa
03.12.2023, 13.19 Uhr
Im Winter brauchen die E-Autos viel Strom und laden langsam.
Folgende Geschichte...
Letztens bin ich mit einem E-Auto nach Kassel gefahren, ca. 90 kmh rechte Spur hinterm LKW, Heizung auf Sparflamme, damit ich noch lenken konnte, na ja und in Kassel dann mit 50  Prozent Akku angekommen, was heißt ich würde es theoretisch wieder zurückschaffen.
Ok ich alles erledigt und von Kassel wieder zurück nach NDH losgefahren.

Nach ca. 3/4 Stunde fahrt mit 10 Prozent in Heiligenstadt auf einmal Melden sich alle Alarmsysteme und es steht Achtung Akku leer, bitte laden.
Die nächste Säule war 10km entfernt, also machbar.

Leider vor der Ausfahrt das Unerwartete, Autobahn gesperrt nach Unfall.
Und ja ich hatte ein warmes Auto, allerdings nur für die nächste Fahrt zur besagten Ladestation in Heiligenstadt und nicht um stundenlang im Stau zu stehen.

Zum Glück war der Stau wieder schnell vorbei und ich habe es dann mit 0 Prozent geschafft.
Bedauerlicherweise musste ich eine gute Stunde in Heiligenstadt verbringen, da er tiefen entladen war und nur sehr langsam aufgeladen hat.

Das war mir eine Lehre und ich steige auf bewährte Technik, den Diesel wieder um.
Beim Diesel kippe ich einfach Sprit rein und habe ruhe beim E-Auto ??

Ah ja der ADAC gibt ja Tipps, damit sie dann von den leeren E-Autos profitieren, die dann abgeschleppt werden.
GerKobold
03.12.2023, 15.03 Uhr
wer es sich leisten kann ,hat eben zwei Autos...mit unterschiedlichen Antrieb?
Genau deshalb,behalte ich meinen alten "Diesel-Stinker" noch eine Weile wer weiß wann "herr Habeck" den Strom limitiert...?
Kobold2
03.12.2023, 16.29 Uhr
Klassischer Fall
Von schlechter Organisation....
Warum hängt man das Wägelchen während der Erledigungen nicht an eine Ladestation?
Bissel umdenken sollte man schon.
El loco
03.12.2023, 17.19 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Peterchen1983
03.12.2023, 17.53 Uhr
Der ADAC…
Der ADAC tut ja so als wenn jeder E-Autofahrer mit 100 Prozent Akku im Stau ankommt!
Was ist denn wenn man schon eine Weile unterwegs ist und mit 20 Prozent im Stau stehen bleibt?
Wer macht denn da unbekümmert die Heizung an!
Übrigens, Wärme ist im Gegensatz zum E-Auto eine Begleiterscheinung beim Verbrenner!
Wann hatte der ADAC schon mal eine eigene Meinung?!
Ach Kobold..,, dann wünsche ich viel Spaß beim Ladesäulen suchen! Die stehen ja vor jeder Kaufhalle….:-)
N. Baxter
03.12.2023, 18.08 Uhr
Wärmepumpe
im EAuto. Warum nicht gleich eine Öl-, Gasheizung oder direkt mit Holzvergaser? Ok Spaß beiseite, wenn schon, dann mit Pellets...

Was für ein EAuto fährt denn unser fake Kommentator?
tannhäuser
03.12.2023, 19.27 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
tannhäuser
03.12.2023, 20.26 Uhr
Es wird niemals so einfach sein...
...und werden, das E-Auto aufzuladen und damit fahrtüchtig zu machen wie den Tank mit Benzin oder Diesel zu füllen.

Unsere -Familien-Anwälte residieren in Herzberg (Harz) und wir möchten für unerwartete Erschwernisse vor der Heimfahrt nicht durch diese wunderschöne Stadt auf der Suche nach einer Ladestation herumgurken und dann noch eine Stunde mit einem im Glücksfall zeitnah fußläufig einem Imbiss erworbenen Kaffee-To-Go im Auto wartend verbringen.
Kritiker86
03.12.2023, 21.43 Uhr
Wer
ein E-Auto gewählt hat... Der hat Pech. Ich kann mit ein Benziner sogar Sprit mitnehmen zum Notfall. Kann das das E-Auto auch? Und hab auch getankt und in weniger als 5 Minuten alles abgeschlossen. Für die Stadt mag ein E-Auto klasse sein. Wie ein Akku Rasenmäher für den Garten. Aber für lange Fahrten absolut untauglich. Der ADAC und seine Tipps wieder. Da muss ich mich immer schlapp lachen. Die haben nur theoretische Tipps, die in der Wirklichkeit absolut unbrauchbar sind. Kauft euch kein E-Auto. Macht das nicht mit. Der Klimawandel bringt vorallen eins: Er spült Geld ohne Ende in die leergefegten Kassen des Staates. Dafür wurde er gemacht, siehe CO2 Steuer. Lasst euch nicht blenden... Es geht hier um sehr viel Geld. Wie die Zuckersteuer die bestimmt auch bald kommen wird. Der Staat schüttet unser Geld wie Wassserkübel aus... Ohne das einer dafür bestraft wird...brauchen sie immer mehr Geld von uns. Deswegen steigen Steuern und werden neu eingeführt.
Kobold2
04.12.2023, 07.15 Uhr
Die Frage
Nach dem Hinweis, Wo geschrieben steht dass man hier Nur kommentieren darf, wenn man ein er Auto fährt, wird wahrscheinlich genauso wenig beantwortet werden, wie die wiederholte Frage nach der Grundlage dieser peinlichen Anschuldigungen.
Für die anderen E-Auto Spezialisten sei angemerkt dass es geeignetere Portale zum Erfahrungsaustausch gibt, als dieses hier.
Da erfährt man, das Entfernung in zwei stelligen Kilometer bereich schon lange kein Grund zur Sorge mehr sind und problemlos die Hin und Rückfahrt mit einem E-Auto absolviert werden kann. Das die Stadt Kassel nach eigenen Angaben über 231 öffentliche Ladesäulen verfügt. Dazu kommen noch die private und in Firmen existierende, für Mitarbeiter Kunden und Besucher. Das E Autofahrer während des Ladevorgangs eher nicht neben seinem Auto steht und wartet bis der Akku mal voll ist, sondern dass er die Zeit genutzt wird, während das Auto ungenutzt steht. Also beim Einkaufen, beim Schlafen, beim Arbeiten, beim Restaurantbesuch, Kinobesuch usw.
Jeder halbwegs organisierte Verbrennerfahrer
tankt sich auch vor Fahrtantritt und nicht auf der Autobahn, wenn sich die angezeigte Restreichweite gerade so mit der zu fahrenden Entfernung deckt. Das Mitführen von Reservekanistern ist heutzutage genauso angestaubt, wie der Begriff Kaufhalle.
Aber es bleibt jedem selbst überlassen, den Trend zu höheren CO2 Besteuerung mitzugehen, aber wie so oft , kann die Technik nichts für die fehlerhafte Anwendung.
hannes07
05.12.2023, 10.28 Uhr
Hier kommentieren wieder die Falschen.
Hier kommentieren wieder all die, welche kein eAuto haben und somit gar nicht persönlich einschätzen können worum es geht.
Angelesene Reichweitenangst, die wenig mit der Realität zu tun hat.
Mein eAuto funktioniert auch, wenn es kalt ist und ist dazu noch viel schneller warm als ein Verbrenner, weil ich nicht warten muss, bis der Motor warm ist.
Hitze erzeugt die eingebaute Wärmepumpe und zwar sofort.
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