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Mo, 09:37 Uhr
04.03.2024
Barbara Rinke bei der Ökumenischen Bibelwoche

Aneinander vorbeireden

Einander nicht mehr verstehen, aneinander vorbeireden - ein uraltes und sehr aktuelles Thema. Damit setzt sich die Politikerin Barbara Rinke am Dienstag auseinander. Im Rahmen der Ökumenischen Bibelwoche erzählt sie in der Christuskirche vom Turmbau zu Babel und Gottes Baustopp...

Musikalisch begleitet wird sie dabei von Gertrude Henze am Klavier. Mit ihr und dem Theaterintendanten Daniel Klajner, Dr. Klaus Zeh sowie Thomas Müller von der Nordhäuser Traditionsbrennerei sind vom 4.-7. März prominente Nordhäuser bei der Ökumenischen Bibelwoche als Impulsgeber am Start.

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„Sie schauen auf Teile des 1. Buch Mose, die Urgeschichte, die Schaffung der Welt und ihre beinahe Zerstörung“, erklärt Regina Englert vom Kirchenkreis Südharz. Barbara Rinkes biblische Geschichte spielt im heutigen Irak, in dem Land in das die Juden nach der Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier im Jahr 587 vor Christus verschleppt worden waren. Seit über zweitausend Jahren beeinflusst der Weltmythos Babylon Kulturen auf der ganzen Welt. Dabei spielt die Geschichte vom Turmbau zu Babel eine besondere Rolle.

Barbara Rinke spricht im Rahmen der ökumenischen Bibelwoche über den Turmbau zu Babel (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz) Barbara Rinke spricht im Rahmen der ökumenischen Bibelwoche über den Turmbau zu Babel (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Südharz)


Es geht um das Sesshaftwerden eines Wandervolkes. „Es geht um Stadtplanung, um das menschliche Maß, um Verwirrung und Scheitern, um Gottes Plan und Menschenwerk. Und am Ende verhängt Gott einen Baustopp“, erzählt Barbara Rinke. Und damit ist das Thema in der Gegenwart. Die Menschen verstehen sich nicht mehr, sie reden aneinander vorbei, jeder spricht eine andere Sprache und am Ende muss ihr Bauprojekt scheitern.

Herzliche Einladung auch zu den folgenden beiden Abenden mit Dr. Klaus Zeh und Thomas Müller.

Termin: Dienstag, 5.3., Barbara Rinke: Hoch hinaus. Sprache und Verwirrung (1. Mo 11,1-9),
Ort und Zeit: Grimmelallee 51
Veranstalter: Ökumene in Nordhausen, Tel. 03631/981640
Autor: red

Kommentare
Real Human
04.03.2024, 13.46 Uhr
Ging es hier u.a. um den „Turmbau zu Babel“?
„Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache.“ (1. Mose 11,1)
„Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! So zerstreute sie der Herr von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen.“ (1. Mose 11,7-8)

Da finden sich im alten Zweistromland endlich mal die dortigen Völker zu einem GEMEINSAMEN Projekt zusammen. Und wie reagierte der „Gott“ der „Juden“ darauf?

„Die Menschen verstehen sich nicht mehr, sie reden aneinander vorbei, jeder spricht eine andere Sprache und am Ende muss ihr Bauprojekt scheitern.“ („Barbara Rinke bei der Ökumenischen Bibelwoche“)

Anders als „Aneinander vorbeireden“ wäre es wohl nicht, wenn ich mich morgen auf den nun etwas weiteren Weg nach Nordhausen machen würde.

Mir reicht da schon, was Dr. Kerstin Söderblom, Pfarrerin der EKHN, Supervisorin, Coach und Studierendenpfarrerin an der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) an der Uni in Mainz auf evangelisch.de quer herum argumentierte unter: „Quer gelesen: Turmbau zu Babel“

Fazit:

Der schon kleine Kinder einseitig indoktrinierende Religionsunterricht gehört abgeschafft und sollte zusammen mit „Ethik“ durch durch ein gemeinsames Fach „Kulturgeschichte“ mit dem Schwerpunkt „Ideologiegeschichte“ ersetzt werden.

(Es wäre allerdings ein schwieriges Unterfangen dafür geeignete Lehrer zu finden, die nicht ideologisch/theologisch vorbelastet bzw. davon entlastet sind.
Äußerst wichtig wäre es, die Schüler von vornherein zu einer komplexen und kritischen Auseinandersetzung mit einzelnen Ideologien – auch Religionsinhalten und deren Sinn bzw. Unsinn stiftenden Erzählungen – zu befähigen.
Ansonsten sollten Politiker nicht darüber jammern, wenn in ideologischen Echokammern Kriminelles heranwächst. Was gegenwärtig z.B. im Nahen Osten passiert, begann durch schlimmste Indoktrination in den Köpfen und geschieht vielleicht bald auch bei uns?)
HisMastersVoise
04.03.2024, 18.42 Uhr
Göttlicher Baustopp !
Es ist höchst bedauerlich, daß es den göttlichen Baustopp nur bei Projekten gab, welche Gott in seiner Herrlichkeit und Allmacht in Frage stellten. Wenn es aber um unsinnige Projekte voll Selbstherrlichkeit und Größenwahn in unseren Breiten geht , die niemand braucht aber jeder mit bezahlt, dann wünschte ich mir dieses göttliche Veto. Warscheinlich hat der Turmbau zu Rüdigsdorf genau so viel Geld gekostet wie eine vernünftige Schulsanierung. Warscheinlich wird der Turmbau zu Rothesütte genau so viel kosten wie eine Schulturnhalle. Wo ist denn Gott oder der regionale Vertreter, wenn so viel Größenwahn gebastelt wird. Und da dies alles letztendlich vom Steuerzahler finanziert wird, kann das ach so beliebte Argument der verschiedenen Finanzierungstöpfe hier gespart werden.
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