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So, 12:02 Uhr
21.04.2024
Gelesen

Es kann nicht sein, was nicht sein darf

Seit einigen Jahren habe ich mich aus der aktuellen Politik in Stadt und Landkreis und darüber hinaus freiwillig verabschiedet. Das heißt nicht, dass ich mich dafür nicht interessiere. Das heißt auch nicht, dass ich alles “in mich reinlasse”, dafür ist die 35jährige Berufshaut zu dick geworden. Trotzdem wird sie immer mal wieder durchlässig…

Gelesen (Foto: Steve Buissinne auf Pixabay) Gelesen (Foto: Steve Buissinne auf Pixabay)
Ich lese regelmäßig lokale, regionale und überregionale Medien. Von taz, SPON oder Zeit bis Junge Freiheit, Welt, NZZ oder NIUS ist alles dabei. Was mich dabei vor allem interessiert, ist die Auswahl der Themen und deren Einordnung durch die jeweiligen Redaktionen.

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Klar, ich bilde mir zu all dem, was da tagtäglich auf mich als “Konsument” einprasselt, eine Meinung. Daneben entsteht jedoch auch ein Gefühl. Ein Gefühl, dass in diesem Gemeinwesen einiges nicht mehr in der Ordnung zu sein scheint, das vielleicht zwingend notwendig für das Funktionieren genau dieses ist. Und ich denke, fühle und glaube, ich bin da nicht allein auf dieser Welt.

Zum Gefühl: Es beginnt zum Beispiel im Dorfgemeinschaftshaus in Herreden. Da geht es in einem städtischen Ausschuss unter anderem um das Mähen von Grünflächen in der Verantwortung der Stadtverwaltung. Eine Stadträtin der Grünen mahnte an, dass die Wiesen nicht allzu oft gemäht werden sollten. Sie könne nicht verstehen, dass Menschen in dieser Stadt im Rathaus anrufen und eine Mahd fordern, weil der Löwenzahn zum Ausschwärmen ansetzt. Es wäre doch schön, wenn man die Grünflächen nachhaltig sich selbst überlassen könne. Trotz der fachlichen Einwände und Erklärungen aus der Verwaltung bestand sie auf ihrer Auffassung.

Die dahinter stehende Ideologie, die im Herreder Dorfgemeinschaftshaus noch keine Auswirkung auf künftige Mähverhalten des Rathauses haben wird, die ist in der Landes- und in der Bundespolitik immer deutlicher sichtbar. Aus Politik wird Ideologie und die Mehrheit der Medien sind mit im Boot der indeologisierten Politik. Sie begleiten die Regierenden nahezu euphorisch, kämpfen um die Plätze im Regierungsflieger statt tagtäglich das Regierungshandeln zu hinterfragen und wundern sich, warum sich immer mehr zahlende Rezipienten von ihnen abwenden. Vor dem Abwenden steht meist ein Gefühl, dann folgt der Check mit ihrer unmittelbaren Realität. Wenn sich Frauen mit Einbruch der Dunkelheit nicht mehr durch Parks trauen, wenn sie sich ein Taxi bestellen, statt mit dem Fahrrad von einem Kurs nach Hause zu kommen. Oder dass Bahnfahren in Südthüringen keinen Spaß mehr macht.

Sie wenden sich ab, wenn bei der Berichterstattung zur jährlichen Polizeilichen Kriminalstatistik zum Themenbereich “nichtdeutsche Tatverdächtige” ellenlange Erklärungen zur Einordnung der Zahlen abgegeben werden. Dann werden aus “nichtdeutschen Tatverdächtigen” eben Touristen, die sich zufällig in Deutschland aufhalten.

Ich denke und hoffe immer noch, dass einstige Kolleginnen und Kollegen im lokalen und regionalen Umfeld so schreiben müssen, wie sie schreiben oder sprechen. Sozusagen laut Vorgabe. Ein Beispiel aus der zurückliegenden Woche machte mich dann wieder fast fassungs- und sprachlos. Es ging um die Unternehmerschaft in diesem Landkreis und deren “Beziehung” zur AfD unter der Überschrift “Starke AfD bereitet Wirtschaft Bauchschmerzen”. Wer nach der Überschrift weiterliest und das vielleicht bis zum Ende durchhält, wird sich verwundert die Augen reiben: Die Aussagen von Vertretern der IHK, des NUV und der Hochschule tangierten das in der Headline suggerierte wirtschaftsfeindliche Agieren der AfD überhaupt nicht. Selbst der Chef der Nordhäuser Hochschule, die nicht unbedingt für konservative Ansichten in Erscheinung tritt, konstatierte “keine Gefahr für den Wissenschaftsstandort Nordhausen”.

Da reibt man sich noch die Augen, um zwei Tage später als Leser doch wieder auf Linie gebracht zu werden. Der selbe Präsident, der am Donnerstag noch zitiert wurde, dass er momentan keine Standortgefährdung durch die AfD auf dem Schirm habe, ruderte zwei Tage später zurück: das stimme so nicht. Vermutlich haben die Journalisten nicht richtig wiedergegeben oder etwas falsch verstanden. Kenne ich aus eigenem Arbeitserleben.

Trotzdem: Schlimmer geht es kaum, die Leserinnen und Leser nehmen es zur Kenntnis. Die etwas ältere Generation zieht automatisch Vergleiche zur Zeit vor der friedlichen Revolution und ich frage mich, warum sich Kolleginnen und Kollegen in den Chefetagen der journalistischen Zunft nicht einmal die Mühe machen und die gleichen Fragen an die Vertreter der Wirtschaft stellen und dabei nicht die Rechtsaußen der Politik, sondern die Linksaußen ins Spiel bringen. All das, was in den zurückliegenden drei Jahren in Deutschland wirtschaftlich passiert ist, sollten sich die politischen Protagonisten in Berlin und Erfurt auf ihre Fahnen und Plakate für die nächsten Wahlkämpfe kleben. Die rote Wirtschafts-Wachstums-Laterne steht doch für grün-linke Wirtschaftspolitik. Meines Wissens ist die AfD nirgendwo an einer Regierung beteiligt.

Aber vielleicht hilft den Vertretern von IHK und Hochschule mal ein Blick in die entsprechenden Programme der Regierenden: So beschreibt zum Beispiel die Linke, immerhin noch Regierungspartei in diesem Ländle, in ihrem Grundsatzprogramm das Ziel ihres Agierens: “Um dies zu erreichen, brauchen wir ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem: den demokratischen Sozialismus…Wir kämpfen für einen Richtungswechsel der Politik, der den Weg zu einer grundlegenden Umgestaltung der Gesellschaft öffnet, die den Kapitalismus überwindet.” Auf dem besten Weg dorthin befindet sich dieses Land vermutlich bereits. Mit freundlicher Unterstützung von Teilen der Wirtschaft und Wissenschaft.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

Kommentare
miel
20.04.2024, 21.37 Uhr
Sehr schöner Artikel…
…. und so treffend, danke dafür.
Peterchen1983
20.04.2024, 22.51 Uhr
Genau so..
Ist es !!
P.Burkhardt
20.04.2024, 23.00 Uhr
Eine Meinung...
...die auf sehr viel Gefühl beruht. Lieber Herr Greiner, Sie, als offenbar sehr gefühlvoller Mensch, sollten vielleicht hinterfragen, in welchem Maß Tatsachen Einfluss auf Ihre Gefühle haben.... Ich fühle auch vieles und erkenne oft genug, dass ich in meiner Wahrnehmung beeinflusst wurde. Diese Erkenntnis bringt mich sehr oft dahin, meinem Gefühl nicht zu trauen, sondern die Fakten zu nehmen, wie sie sind. Und die Fakten sagen nun mal, dass eine AFD eher die Ursache für die Disharmonie ist, als die Folge.

Natürlich läuft nicht alles rund in unserem Land, das tat es nie und eigentlich geht das auch gar nicht.... aber ein Haufen Radikale, die sich dahinter verstecken, vermeintlich die Missstände aufzuzeigen, die jeder kennt...und dann behaupten, dass sie selbst die einzige Lösung wären... lassen bei mir alle Alarmglocken Samba tanzen !

Ich bin überzeugt, Sie haben das Fernsehduell mit Höcke verfolgt, Herr Greiner...falls nicht, schauen Sie es sich unbedingt in der Mediathek von Welt.tv an....und vergleichen Sie den Auftritt von diesem Menschen mit seinen Einlassungen, die er bei anderen AFD-internen Veranstaltungen von sich gegeben hat. Ganz ehrlich... der Mann ist nicht ehrlich ! Der redet seinem Publikum nach dem Mund...je nachdem, welches gerade da ist. Welches Ziel verfolgt er also ? So viel wie möglich Stimmen bei der nächsten Wahl - wie jeder Politiker. Toll !

Dann wähle ich doch lieber einen, von dem ich weiß, dass er kein Nazi ist.

Ich finde es richtig, Pflanzen auch mal blühen zu lassen... aber okay, es muss nicht unbedingt Löwenzahn sein, der sich massenhaft ausbreitet. In meinem Garten gibt es eine naturbelassene Blumenecke von etwa 20 qm... dort blüht und summt und brummt es den ganzen Sommer über. Ich mähe das eigentlich nur einmal im Herbst, sähe ggf. nach. Im öffentlichen Bereich hängt es eben davon ab, ob es an jeder Stelle sinnvoll und möglich ist. Ich finde z.B. die Bewirtschaftung im Stadtpark sehr, sehr schön. Oder auch im Park Hohenrode hat die Natur Ihren Platz. Manchmal sind auch Kreisverkehre gut geeignet - es hängt halt jeweils davon ab.

Wir alle sollten vielleicht etwas pragmatischer sein... und weniger schwarz-weiß-programmiert.
Bega
20.04.2024, 23.19 Uhr
Danke, Herr Greiner
Ganz herzlichen Dank dafür, dass Sie alles wieder einmal auf den Punkt gebracht haben!
Schade, dass sich andere Redakteure, nicht das trauen, was Sie machen: Klartext reden!
Wie Bitte
21.04.2024, 10.03 Uhr
@Bega: "Schade, dass kein anderer Redakteur Klartext redet"?
Ich möchte - und mir ist bewusst, dass es nur am Rande etwas mit dem Artikel zu tun hat - darauf hinweisen, dass es in der nnz sehr wohl einen zweiten Redakteur gibt, der Klartext redet.
Nur wenn er es tut, erhebt sich in den Kommentarspalten zumeist ein Sturm der Entrüstung, er dürfe das nicht, ein Redakteur habe keine Meinung zu haben. Ich rede natürlich vom Herrn Glashagel.
Es ist anhand Ihrer Nachfrage sehr schön zu sehen, dass heutzutage nur mehr zählt, die eigene Meinung bestätigt zu finden.
Bürger 0815
21.04.2024, 10.07 Uhr
Sehr geehrter Herr Greiner,
bestens geschrieben gefällt mir, dem kann ich nur zustimmen.
Den FDJ-Sekretär Burkhardt lassen sie bei seiner Meinung, er wird schon irgendwann mal aufwachen.
Gestern zufällig in den Nahrichten gesehen, die Grünenchefin in irgendeinem westdeutschen Bundesland beschwert sich darüber das jetzt zwei Sicherheitsmitarbeiter vor der Saaltür stehen müssen, zu ihrem Parteitag.
Wer ist denn Schuld das jahrelang schon zu AFD-Veranstaltungen Polizeischutz nötig ist, das frage ich die Landesvorsitzende.
Wenn es aber z.b. die Grünen betrifft, da wird aber rumgeheult.
Taschentücher gibt es in der Apotheke, das Stück für 5 Euro ist ja BIO.

Schönen Sonntag
der Bürger 0815
Markus Jeromin
21.04.2024, 10.32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Auf Wunsch gesperrt.
Lautaro
21.04.2024, 10.33 Uhr
Danke für diese Zeilen !
Immerhin bestätigen sie mir, dass kritischer Journalismus nicht gänzlich am verwesen ist.
Und geschätzter P.Burkhardt......
In einem Faktencheck der Grünenpostille "Der Spiegel" wurde Höcke mit seiner Behauptung widerlegt, dass die Energiepreise gestiegen sind.
Im allerletztem Satz wurde eingeräumt, dass es ja nur die Endverbraucher beträfe.
Höcke halte ich für etwas, wofür man in einer Tombola nichts bekommt.
Aber ich würde eher 10 von denen in meinem Bett dulden, als einen von diesen arbeiterfeindlichen Politikern an meinem Tisch.
Envites
21.04.2024, 10.50 Uhr
Die Zeitenwende - Kriegsfähigkeiten- Landesverteidigung darf alsbald aufräumen
mit dem, was da fantasiert und hitzig medial postuliert wird. Es darf und wird der Sturm der Zeitenwende auf Jahrzehnte die Gesellschaft schleifen. .. Nur das, was dem widerstehen kann und flexibel bleibt, überlebt, darf sein. Welche Modelle oder Strategien die Gesellschaft voranbringen, die Lebensfragen der Menschen nachhaltig sichern, das wäre ein Primat aller Akteure, Negierung Allein kann eben auch kein nachhaltiger Ansatz sein!
Danke fd Artikel als sonntäglichen Denkansatz.
Fönix
21.04.2024, 11.09 Uhr
Wenn ich den Alltag in der Politik und in der Verwaltung
in unserer Region, in Thüringen, Deutschland, Europa und der Welt betrachte, dann treibt mich auch eher die Sorge und das Unverständnis als die Gelassenheit um. Nur zwei aktuelle Beispiele:

Niedersachsen hat gerade ein Gesetz verabschiedet, nachdem von neu errichteten Windkraftanlagen 0,2 ct pro erzeugter kWh der Kommune zustehen, auf deren Flur die jeweilige WKA steht, das sind immerhin durchschnittlich 30.000 EURO pro Jahr. Außerdem haben die Bürger, die im Umkreis von 2500 Metern wohnen, Anspruch auf 0,1 ct pro erzeugter kWh. Auch nicht schlecht und auf alle Fälle besser als nichts. Womit wir in Thüringen wären. Dort gibt es neuerdings ein gleichartiges Gesetz mit dem Unterschied, dass eine Bürgerbeteiligung dort nicht vorkommt. Wer hat einen solchen Passus abgelehnt? Genau der Herr Voigt, der als Chef der am Gesetzgebungsprozess maßgeblich beteiligten CDU der Meinung ist, dass der Verwaltungsaufwand für die Auszahlung solcher Prämien viel zu hoch ist. Noch Fragen? Was ist in Niedersachsen in dieser Hinsicht anders aus im vergleichsweise überschaubaren Thüringen? Wer hat solche offensichtlich inkompetenten und handlungsunfähigen Verwaltungsstrukturen in Thüringen aufgebaut? War es in Thüringen nicht die CDU des besagten Herrn Voigt, die in den ersten 20 Jahren nach der Zeitenwende von 1989 den Aufbau genau dieser Verwaltungsstrukturen entscheidend geprägt hat?

Ein zweiter Punkt, der nach meinem Dafürhalten mit dem ersten durchaus in Zusammenhang steht:
Gestern war in einer anderen Zeitung zu lesen (im Zusammenhang mit dem Gehacktesfrühstück in Nohra, Ehrengast: Herr Voigt!), dass in Thüringen bei der Umsetzung der 110 Förderprogramme für Kommunen der Verwaltungsanteil bis zu 72 Prozent beträgt. Das bedeutet in diesem Fall, dass von 1 Mio. EURO Fördermitteln (also die Steuern und Abgaben, die uns Bürgern aus der Tasche gezogen werden!) gerade einmal 280 Tsd. EURO bei den ausführenden Unternehmen ankommen. Mir war bewusst, dass es hier ein Missverhältnis gibt, aber diese Größenordnung verschlägt mir den Atem.

Seit Jahr und Tag fordere ich, die kommunale Selbstverwaltung zu stärken und einen größeren Anteil der Einnahmen bei den Kommunen und Landkreisen zu belassen. Jetzt weiß ich, warum!
H.Freidenker
21.04.2024, 11.24 Uhr
Herr Greiner,
Danke, und 100 Prozent Zustimmung!
Die Einheit von Ideologie und Politik,sorgt mitunter auch für Überraschungen!
Die politische Hatz auf einen Herrn Höcke, gipfelte in einer Gerichtsentscheidung, man dürfe ihn einen "NAZI" nennen!
Warten wir ab, wie darüber der Wähler entscheidet!
In einem anderen Gerichtsurteil des Landgericht Rostock,wurde am 22.09.2000 entschieden, Herr Hans-Joachim Gauck, darf im Sinne des Stasi-Unterlagengesetzes, als "Begünstigter" bezeichnet werden!
Kurz darauf wurde er Bundespräsident!
Nordwolf
21.04.2024, 11.55 Uhr
Danke
Danke, Herr Greiner, der Beitrag entsprich meinem Herzen und Wissen. Einen Vorschlag habe ich allerdings: können die Kommentare nicht auf eine kleinere Länge (1000 Zeichen?) begrenzt werden, dann gäbe es vermutlich weniger Unsinn zu lesen. Liebe nnz, bitte weiter so ausgewogen berichten.
Spurensicherung
21.04.2024, 12.13 Uhr
Nordhausen ist eine einzige Lachnummer
Diese Stadt ist mittlerweile eine einzige Lachnummer, die auf Dorfniveau Gutmenschenpolitik durchsetzen will, aber nichtmal ein Bahnhofsklo hinkriegt.
Ihr Nordhäuser habt verdient, was ihr Euch gewält habt
diskobolos
21.04.2024, 12.32 Uhr
Es ist ein alter Hut, Herr Greiner
Idedologie ist für viele das Denken der ANDEREN. Das eigene ist realistisch, vernünftig und was weiß ich noch.
Selbst, wenn es auf Religion beruhte.

Wer glaubt, Klimaänderung, Artenschutz, Vermüllung der Meere u. v. m. wären ideologische Erfindungen, wird wohl auch noch eines Besseren belehrt. Und wenn nicht er/sie, dann die Kinder und Enkel.
Lautaro
21.04.2024, 13.21 Uhr
Nun Herr Diskusswerfer.....
Sie haben natürlich recht. Ideologie ist immer das "Falschliegen" der Andersdenkenden.
Aber stellen sie sich einfach mal vor, diese Entwicklungen seit Schröder und seiner grünen Auxilien aus der Sicht eines einfachen Arbeiters zu sehen !
Und darauf reflektierend und nicht belehrend zu reagieren.
Klima ?
Wir haben genug Ressourcen um auf diesen Wandel zu reagieren. Allerdings sollten wir diese Mittel nicht an ausländische Regierungen verballern.
Artenschutz ?
Da bin ich bei Ihnen . Gibt es eigentlich noch Feldhasen ? Meine Mutter hat bei früheren Treibjagden sogar ein Exemplar mit nach hause nehmen können. Heute ist dieses Tier eine aussterbende Art.
Vermüllung der Meere ?
Schuldig ! Jeder Einkauf beim Discounter erzeugt Plastikmüll.. Natürlich kann ich beim Einkauf darauf achten, sehr schön handgestreicheltes Fleisch in ordentlicher Bioverpackung zu kaufen. Und das auch der gestressten NETTO-Mitarbeiterin zu verdeutlichen, welche Einkommenstechnisch genauso am A.... ist, wie meine Wenigkeit.
El loco
21.04.2024, 13.27 Uhr
PSG ist in der Champions League angekommen
Und daran ändert auch der beißreflexartige AfD-Hass von Burghardt nichts.
Zeigen Sie uns die Fakten, dass die AfD Ursache für Disharmonie ist. Sie können es nicht!
Ich zeige Ihnen die Realität, in der eine Ampel permanent mit zweierlei Maß misst und damit die Gesellschaft wissentlich und vorsätzlich spaltet.
Und schmollen Sie nicht immer und werden beleidigend, wenn Ihre "Argumente" ad absurdum geführt werden.
Lautaro
21.04.2024, 14.16 Uhr
@Annemiesprunger
Huch, da haben sie mit einen sehr langen Satz die Beschreibung eines ganzen Landes zusammen gefasst. Milliarden für die Ukraine aber keinen Euro für ein Nordhäuser Bahnkofsklo ! :-)
El loco
21.04.2024, 15.11 Uhr
Tatsächlich Lautaro
Und ein Tausendstel der für Radwege in Peru überwiesenen Summe hätte für einen Nordhäuser Luxustoilettentempel mit vergoldeten Armaturen und Marmor an den Wänden gereicht. Aber gut, für das Klima in Südamerika trage ich gern mal ein paar Windeln, wenn ich auf meinen Zug warten muss.
Anmerkung techn. Support:
So oft, wie Sie diese Gelder für Entwicklungshilfe, in letzter Zeit schon ausgeben wollten, reicht es nicht mal mehr für einen Wasserhahn.
P.Burkhardt
21.04.2024, 15.42 Uhr
Der beste Beweis für die...
...AFD-induzierte Disharmony, lieber ElLoco, sind die tagtäglichen Anfeindungen die man hier erlebt, wenn man eben kein Anhänger der AFD ist - unter Anderem auch von Ihnen.

Jeder AFDling, der ein wenig ehrlich zu sich selber ist und vielleicht Höckes Buch gelesen und verstanden hat, weiß, dass wir es hier mit menschenverachtenden Nationalisten (kurz Nazi) zutun haben. Aus diesem Blickwinkel hat Herr Greiner Recht: Es kann nicht sein, was nicht sein darf !
RWE
21.04.2024, 16.34 Uhr
P.Burkhardt
Ich respektiere ja ihre Meinung und finde auch, wir sollten nicht über jedes Stöckchen springen. Natürlich darf man den Löwenzahn auch mal blühen lassen. Aber muß das denn auf öffentlichen, teils repräsentativen Anlagen geschehen? Ich teile ihre Meinung zum Park Hohenrode. Zum Teil. Erst kürzlich konnte ich erfreut feststellen, daß es mit der Farbgebung an der Villa Kneiff voran geht. Gut so. Gerade jetzt im Frühjahr ist der Park ein schönes Stück Natur. Teilweise ist es auch okay der Natur ihren Lauf zu lassen. Dennoch sind wir hier nicht im Harz oder im Hainich. Der Unterschied zwischen einem Park und einem Wald ist doch der eingreifende Mensch. Wenn die Villa irgendwann fertig ist, möchte man doch gepflegte Grünanlagen haben. Oder sollen die Grotten im Dickicht verschwinden? Nach dieser Logik können ja die Fußballer auf einer Wiese und nicht auf der Monokultur Rasen spielen...
Pragmatismus wäre ja wirklich angebracht. Anstatt Landwirte dazu zu bringen ihre Felder nicht zu bestellen, könnten am Rande von Staßen, Autobahn, Gleistrassen und natürlich auch in Kreiseln Wildblumen ausgesäht werden. (eine andere sinnvolle Möglichkeit wäre das Aufstellen von Solaranlagen). Damit wären sowohl dem menschlichen Auge als auch denden Insekten gedient.
Aber so wird wohl nach dem SUV irgendwann auch der Rasenmäher den grünen Kulturkämpfern ein Dorn im Auge sein. Bürgerliche Werte wie Ordnung, Sauberkeit, Fleiß und Pünktlichkeit sind nicht mehr erwünscht.
P.Burkhardt
21.04.2024, 16.37 Uhr
der beste Beweis für die These der von der...
...AFD-induzierten Disharmonie, lieber ElLoco, sind die tagtäglichen Beschimpfungen und Beleidigungen die man in dieser und auch anderen Kommentarspalten erlebt, wenn man eben kein Anhänger der AFD ist.

Jeder AFDling, der ein wenig ehrlich zu sich selber ist und vielleicht Höckes Buch gelesen und verstanden hat, weiß, dass wir es hier mit menschenverachtenden Nationalisten (kurz Nazi) zutun haben. Aus diesem Blickwinkel hat Herr Greiner Recht: Es kann nicht sein, was nicht sein darf !

@red
habe etwas entschärft - auch, wenn ich keine Ahnung hab, was konkret der Stein des Anstoßes war.
murmeltier
21.04.2024, 16.46 Uhr
Absolut
Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr einmischen. Aber, werter Herr Burkhardt, wenn jeder Linkling oder Grünling sich mit Frau Wissler, Frau Baerbock oder Herrn Habeck ordentlich auseinandersetzt, dann wird er erfahren, dass deren Politik dieses mein Heimatland ruinieren wird. Sie machen es kaputt und nennen es Transformation.
P.Burkhardt
21.04.2024, 16.59 Uhr
ich hoffe, ich darf reagieren:
Wenn Sie meinen Eingangskommentar lesen @Murmeltier, dann lesen Sie, dass auch ich nicht alles gut finde, was hier passiert. Aber es ist nun mal notwendig, dass eine Transformation stattfindet (Stichworte: Klimaerwärmung, Demografie, Geopolitik). Das die ergriffenen Maßnahmen nicht jedem gefallen, oder einfach auch mal falsch sein können ist unbenommen. Aber die Notwendigkeit der Veränderung zu leugnen - wie es die AFD nun mal tut - ist einfach nicht zielführend. Ein "Weiter so !" funktioniert eben nicht. Glauben Sie nicht, dass auch "Grüne" und "Linke" (ich bin keiner davon) sich das ganze Theater nicht auch lieber nicht antun würden, wenn es nicht notwendig wäre ?
Kobold2
21.04.2024, 18.09 Uhr
Ach murmeltier
und auch die anderen Aufgeregten. Der Kurs dieses Landes wurde schon vor Jahrzehnten durch Kurzsichtigkeit, Gier und Dummheit in ein ruinöse Richtung geschickt, die wir jetzt allesamt ausbaden dürfen. Schuld ist natürlich bei einigen die Ampel und damit mancher nicht so viel darüber lesen mag , möchte er gleich noch die Kommentarlänge begrenzen. Ein Anderer merkt nicht mal, das er ständig selbst mit viel Wut hier kommentiert und die Fakten nach seinen Vorstellungen verdreht.
Für viele ist eben auch die Beurteilung der jetzigen Lage recht Kurzsichtig, genauso ,wie man sich keine, oder wenig Gedanken darüber macht, wohin uns so manche Forderung und Vorstellung bringt. Der Großteil sind Forderungen aus der Vergangenheit , die uns genau hierhin gebracht haben. Normal entwickelt man sich weiter, wenn man aus Fehlern lernt.
Das scheint häufig verloren gegangen. Weiter so, ist schon lange nicht mehr nicht die Lösung.
Klausi-NDH
21.04.2024, 18.32 Uhr
Sehr guter Artikel PSG !
Ich halte den sich ständig verengenden Meinungskorridor in unseren "Qualitätsmedien" für eine ganz schlimme Entwicklung. Abweichende Meinungen werden einfach ignoriert und wenn das nicht möglich ist ( siehe z.B. D.Hallerforden) in inakzeptabler weise nieder gemacht oder denunziert.
Das die Leute sich dann der AfD zuwenden hat sicher nichts mit deren "tollen" Programm zu tun sondern mehr mit der Politik der Ampel,welche Deutschland mit Höchstgeschwindigkeit an die Wand fährt.
Das schlimme daran,auch mit der angeblichen Oppositionspartei CDU sehe ich keine wesentliche Änderung ( Klimawandel, Gaza-Krieg, Ukraine, Russland -Sanktionen, Schulden für Aufrüstung auch "Sondervermögen" genannt etc.).

Für die Journalisten gillt vor allem "..... wessen Brot Ich ess, dessen Lied ich sing...." ,oder etwas deftiger mit BB "...erst kommt das Fressen und dann die Moral.."
diskobolos
21.04.2024, 18.53 Uhr
Transformation
ist auf vielen Gebieten absolut nötig, Murmeltier. Und wenn ich es richtig sehe, würde die AFD, sollte sie jemals an die Macht kommen, die Transformation 2.0 ausrufen.

Aber mal ganz im Ernst: Auf vielen Gebieten wurden in den letzten Jahrzehnten Veränderungen verschlafen.

Das Rentensystem hätte man auf sichere Füße stellen müssen, als die Wirtschaft noch florierte. Übrigens wegen der Agenda 2010 von Rot-Grün.

Die Abschaltung der AKW (Merkel-Beschluss) hätte durch einen Ausbau der erneuerbaren Energie begleitet werden müssen. Gebremst hat da auch die CDU und besonders die CSU.

Digitalisierung der Verwaltung und ausreichende Finanzierung von Bildung, Gesundheit und Pflege sind auch keine Probleme, die erst in der letzten Zeit entstanden sind.
Das Gleiche trifft zu auf unsere Wirtschaft, die auf vielen Gebieten (Autos, Elektronik, KI) den Anschluss verloren hat.

Aber keine der vorherigen Regierungen hatte mit einer Pandemie und einem Krieg in Europa mit dessen Folgen zu tun.

Man kann über jeden Punkt diskutieren. Hat aber keinen Sinn, wenn das Gegenüber zu allem nur ein "Argument" hat: "Die Ampel ist Schuld".
El loco
21.04.2024, 19.25 Uhr
In der Tat, unlustiger Kobold
Wer die Wirtschaft mit seinem grünen Unverstand mit Vmax vor die Wand fährt, sollte vom "Weiter so" ganz schnell Abstand nehmen. Da Ihre Lieblinge das nicht tun, wird das der Wähler bald übernehmen.
Ansonsten wäre es schön, wenn Sie realisieren, dass die ganze Welt über die präsidenzlosen Auswüchse grüner Baconkröpfe lacht, sich um 360 Grad dreht und munter so weiter macht, wie es dem eigenen Land am besten nützt.
warumauchimmer
21.04.2024, 19.35 Uhr
"..... wessen Brot Ich ess, dessen Lied ich sing...."
Das stimmt wohl und es dürfte vor der Wahl zum Europaparlament für die beiden Spitzenkandidaten der großen Wahlalternative spannend bleiben.
Sollte das ganze zutreffen werden die Fakten hoffentlich nicht als "Abweichende Meinungen [...] einfach ignoriert".
Bega
21.04.2024, 22.18 Uhr
@Wie Bitte
Ehe Sie mich angreifen:
1. Schauen Sie bitte genau, ich habe gar keine Frage gestellt!!!
2. Ich meinte nicht die Redakteure der nnz, sondern z.B. der TA oder anderer Zeitungen!
qualle
22.04.2024, 14.22 Uhr
Gestern Abend ARD geschaut?
Wenn ich diesen Beitrag hier lese, fängt das Kopf schütteln von gestern abend direkt wieder an, Tino Chrupalla bei Caren Miosga. Welche konservativ-nationalistische Einstellung dort einfach wieder zum Vorschein kamm, da fehlten mir die Worte, wir haben 2024 und nicht 1950! Aber auch hier in der NNZ, warum muss man sich über Löwenzahn aufregen? Lasst den doch wachsen und ab und zu mal mähen, fertig. Es ist doch wieder nur ein Aufhänger für "Ja genau, die bösen Grünen verbieten uns das Rasen mähen".

Aber zurück zum Thema, Tino bei Miosga, dort hat Herr Keasar (ehemals Siemens Geschäftsführer) in 2 Sätzen wiederlegt was Herr Grainer hier versucht auszusagen. Die AfD IST ein Risiko für unseren Wirtschaftsstandort Deutschland und hat dazu keine einzige Lösung für die großen Aufgaben die vor uns liegen. Er hat all die leeren Worte der AFD in wenig Sendezeit aufgedeckt. Wer mag kann es sich gern in der ARD Mediathek anschauen, aber wer guckt schon die bösen Staatsmedien der öffentlich-rechtlichen Sender, obwohl Herr Keasar zu kaufen wohl ziemlich teuer geworden sein muss.
El loco
22.04.2024, 21.27 Uhr
Qualle, diesen Mann gibt es nicht!
Sie meinen sicherlich Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens Energy, dem komplett kriselnden Unternehmen, dem die Bundesregierung gerade mit einer 7,5 Milliarden Bürgschaft unter die Arme greifen musste, damit eine Pleite verhindert wird.
Verstehen Sie jetzt, warum er diese Worte wählte?
Übrigens bekannt wurde er auch für seinen Ausspruch "Lieber Kopftuchmädel als Bund deutscher Mädel".
Noch Fragen, Kienzle?
qualle
24.04.2024, 14.32 Uhr
Geschickt denunzieren
Natürlich meinte ich Joe Kaeser, was aber völlig irrelavant für die Aussagen von ihm ist. Er hat dort schon einige Dinge klar benannt.

Mit Anlegertipps wäre ich hier vorsichtig, die Probleme der Siemens Gamesa sind sicher vielseitig, aber nur ein Narr sieht dort kein Zukunftspotential.
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