Beschmierter Schwippbogen auf dem Weihnachtsmarkt (Foto: Stadt Nordhausen)Am Montag haben Beschäftigte der
Stadtverwaltung Nordhausen am Schwibbogen auf dem Nikolaiplatz Hakenkreuz und SS-Schmierereien entdeckt. Diese wurden in das Metall des Schwibbogens eingeritzt...
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Die Stadt Nordhausen steht für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Es macht mich fassungslos, dass sich in letzter Zeit Vorfälle mit rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Schmierereien häufen. Es handelt sich dabei um kein Kavaliersdelikt, sondern ist Ausdruck einer Gesinnung, die andere unterdrückt, diskriminiert und ausgrenzt. Antisemitische Straftaten müssen mit der vollen Härte der Gesetze bestraft werden! so Oberbürgermeister Kai Buchmann. Die Stadtverwaltung Nordhausen hat Strafanzeige erstattet.
... ein bisschen Sprühfarbe und in 5 Minuten ist alles vergessen, geht schneller als Artikel schreiben und Anzeige.
Die kleinen 'Hosenscheißer"freuen sich doch nur dass sie jetzt eine Bühne bekommen haben. 🤔
... die nur noch spärliches Wissen über die Hintergründe bezüglich gewisser Symbole erhält oder just an dem Tag nicht in der Schule ist, wenn tatsächlich mal drüber gesprochen wird.
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf Das ist aber auch irgendwie gar nicht Thema des Artikels.
Kritiker2010
16.12.2025, 18:00 Uhr
Mücke zum Elefant gemacht - mit der Realität völlig überfordert
Ich wäre auch sauer, wenn jemand mein Eigentum oder auch Gemeingut beschmiert. Aber man muss schon sehr genau hinsehen, um die vergleichsweise winzigen Kritzeleien zu entdecken.
Dem Anschein nach dürfte es sich nicht um Kratzer, sondern um weißen Filzstift handeln. Der Sachschaden ist kaum messbar und vermutlich mit einem Klecks Terpentin oder Farbe zu beseitigen. Über die Motivation und die Täter können wir vermutlich auch bis zum Sankt-Nimmerleinstag diskutieren.
Selbst wenn ich nur mit Blick auf den Sachschade noch einmal die Jörg-P-Straßenbahn in Erinnerung rufe oder die üblichen großflächigen Schmierereien an privaten und öffentlichen Gebäude, so ist das hier peinliche Hysterie und keine Meldung wert.
Das ideologische Geschwafel am Ende des Artikels schlägt aber dem Fass den Boden ins Gesicht, insbesondere vor dem Hintergrund vergangener Anschläge auf Weihnachtsmärkte und denen, die in den letzten Tagen zum Glück verhindert wurden.
Mich überrascht hier nicht ein mal mehr, das Hakenkreuze im Kommentar
diskussionswürdig sind.
Hakenkreuze haben auch per Filzstift nichts in meiner Welt zu suchen!
Da kann der noch so viel über "Geschwafel" in seinen wirren Kommentaren berichten.
Vergangene Anschläge auf Weihnachtsmärkte rechtfertigen nicht, dass hier die anderen Geisteskranken ihre Symbole an Schwippbögen schmieren!
Wer kann aber behaupten, dass die Schmierer nicht sogar aus dem Umfeld von Vielfalt, Toleranz und Offenheit kommen.
Rechte zündeten den Reichstag an und linke wurden beschuldigt und verurteilt.
Andere zu denunzieren, ist ja schon eine Art Volksport geworden.
Manchmal hilft es, nur über das zu reden, was man weiß und nicht über das, was man gehört hat.
Und zwar nicht nur am Schwibbogen und auch nicht nur weil es verbotene Symbole sind. Überall in Stadt und Land dürfen sich die Schmierfinken an Brücken, Mauern und sonstwo verewigen. Wo ist da der Aufschrei des OB ?
Hier gehört sich als Erstes eine ordentliche Erziehung in den Schulen und als nächstes eine wirkliche auch abschreckende Bestrafung. Und egal ob rechte, linke oder Fussball Parolen. Überall die gleiche ordentliche Bestrafung.
Vollkommen recht, aber gerade diese Blau-Weißen oder Weiß -Blauen Aufkleber zieren fast jede Ampel oder Verkehrszeichen, vielleicht sollte man denjenigen der diese Art Aufkleber vertreibt mal mit in die Pflicht nehmen und auch eventuell an den Kosten der Beseitigung mit beteiligen.
und sonstige Schmierereien fallen nicht unter Paragraph 86 StGB.
Das ist keine Belehrung und auch keine Besserwisserei, sondern ein Hinweis auf die geltende Rechtslage.
Erziehung sollte auch erster Linie zu Hause geschehen und nicht ständig bei den Defiziten nach den Schulen gerufen werden, denn dort liegt der Focus auf die Wissensvermittlung .