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Mi, 09:38 Uhr
22.07.2026
Umfrage zur Barrierefreiheit auf der Internetseite des Landratsamtes

Gutes Ergebnis erreicht

Von April bis Juni hat das Landratsamt Nordhausen eine Fragebogenaktion zur Barrierefreiheit auf seiner Internetseite durchgeführt. Gefragt wurden zum Beispiel Menschen, denen das Lernen schwerfällt, die nicht gut sehen können, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und Menschen, denen Verwaltungssprache fremd ist...

Bild:
HTML (Foto: fancycrave1 auf Pixabay)

Von den ausgeteilten Fragebögen kam die Hälfte ausgefüllt zurück. Das ist für solche Umfragen ein gutes Ergebnis. Die Umfrage hat gezeigt, dass viele Menschen die Angebote zur Barrierefreiheit schon kennen. 59 Prozent der Befragten wusste, dass man sich die Internetseite übersetzen lassen kann.
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Das betraf vor allem Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Etwa ein Drittel der Personen wusste, dass man sich die Internetseite vom Computer oder Handy vorlesen lassen kann und dass es Informationen in Leichter Sprache auf der Internetseite gibt.

Die Leichte Sprache wurde aber nur von wenigen der befragten Personen auch genutzt. Das Landratsamt möchte verstehen, woran das liegt. Deshalb werden die Mitarbeiterinnen vom Stab Sozialplanung/Controlling noch einmal mit einigen Menschen sprechen, die den Fragebogen ausgefüllt haben.

Viele der Befragten wünschen sich mehr Leichte Sprache auf der Internetseite. Außerdem wünschten sich einige, dass man die Barrierefreiheits-Funktionen auf der Seite besser findet. Das Landratsamt wird mit Fachleuten beraten, wie man die Barrierefreiheits-Funktionen auf der Internetseite bekannter machen und welche Anregungen der Menschen man umsetzen kann.

Das Landratsamt bedankt sich recht herzlich bei allen, die an der Fragebogen-Aktion teilgenommen und diese unterstützt haben. Die Aktion wurde gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus.
Autor: psg

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Kommentare
mabe39
22.07.2026, 10:55 Uhr
Fragebogen
Glückwunsch ans LRA.Diesen ist wahrscheinlich nicht bewußt das es viele ältere Bürger gibt die kein Internet haben oder schlecht nutzen können.
Außerdem wird auch vor Betrüger gewarnt.Für mich ist so ein Fragebogen eine Farce.
Schon wenn man lliest an wen sich begrenzt gewand wird
Nordhüser
22.07.2026, 11:49 Uhr
Wir leben in 2026
Wer sich ignorant und dumm stellt hat halt pech, Internet und EDV sind Basiswissen in der heutigen Zeit, da ist das Alter nur eine lausige Ausrede, in Japan können 100 Jährige Omis ihre Steuererklärung auf dem Iphone machen und hier? :D ich lach mich schlapp
Novize
22.07.2026, 15:08 Uhr
Repräsentativ?
Leider geht der Artikel nicht darauf ein, wie viele Menschen befragt wurden. Es hat den Anschein, als wurde ausschließlich eine vorher zusammengestellte Gruppe befragt. Das ist mehr als mangelhaft und zeigt deutliche Schwächen in der Vorbereitung und Auswertung der Daten, die noch nicht einmal repräsentativ sind. Fraglich ist die Verwendung von EU-Mitteln für derartige „Umfragen“.

Sollte diese schwache Arbeit etwa Grundlage für den weiteren Einsatz von Steuergeldern sein?
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