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Di, 15:34 Uhr
28.07.2026
Mehr Anlaufstellen in NDH

Wohin mit den alten Klamotten?

Anfang Juli hat das Landratsamt darüber informiert, dass es vorübergehend zum Abzug von Altkleider-Sammelcontainern im Stadtgebiet von Nordhausen gekommen ist. Ursächlich hierfür war...


... der hohe Anteil an Fremdstoffen, welcher die Verwertung der gesammelten Altkleider verwehrte. Die Situation hat sich nunmehr entspannt. In der letzten Woche ist es wieder zum Aufstellen von 14 gewerblichen Altkleider-Sammelcontainern an 7 Standorten im Stadtgebiet von Nordhausen gekommen.

Die Standorte sind: Hesseröder Landstraße (3 St.), Theodor-Neubauer-Straße (Parkplatz Grundschule, 2 St.), Am Alten Tor (Parkplatz Zur Rothleimmühle, 2 St.), Stresemannring/Ecke Lönsstraße (2 St.), Rudolf-Breitscheid-Straße (gegenüber Amtsgericht, 1 St.), Karl-Meyer-Straße (Parkplatz Wendeschleife Straßenbahn, 2 St.) und Am Hagenberg/Ecke Am Warttürmchen (2 St.).

Eine weitere Entsorgungsmöglichkeit ist auf dem Wertstoffhof der Südharzwerke Nordhausen – Entsorgungsgesellschaft mbH in der Robert-Blum-Straße 1 gegeben.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass in die aufgestellten Altkleider-Sammelcontainer ausschließlich gut erhaltene, tragfähige und somit wiederverwendbare, saubere und trockene Bekleidungs- und Haushaltstextilien in zugebundenen und reißfesten Säcken gehören. Dazu zählen beispielsweise Kleidung für Erwachsene und Kinder, Schuhe (paarweise zusammengebunden), Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche, Federbetten und tragbare Taschen und Gürtel.

Nicht in die Altkleidercontainer gehören stark verschmutzte und nasse Kleidung und zerrissene oder nicht mehr tragfähige Kleidung. Weiterhin nicht in die Altkleidercontainer gehören Decken mit wattierter Füllung, Restmüll, Hausmüll jeglicher Art, Teppiche, Matratzen, Kissen und Polster (z.B. Sofakissen oder Gartenauflagen), Elektrogeräte, Spielzeug, Bücher, Bauschutt und Tierbedarf (z.B. Hunde- und Pferdedecken, Tierkörbchen oder Tierzubehör). Diese Fremdstoffe bzw. nicht verwertbaren Abfälle sind gesondert zu entsorgen und dürfen weder in noch neben den Altkleidercontainern entsorgt werden. Sollte dies trotzdem geschehen so handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 € geahndet werden kann und bei Ermittlung des Verursachers auch geahndet wird.

Neben der Entsorgung in Sammelcontainern gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterverwendung tragfähiger Textilien. Diese können beispielsweise auf verschiedenen Online-Plattformen, auf Flohmärkten, in Sozialkaufhäusern oder Second-Hand-Läden angeboten werden. Es wird empfohlen, in diesen Einrichtungen vorab anzufragen, ob aktuell Bedarf besteht. Teilweise bietet auch der Einzelhandel eine Rücknahmemöglichkeit an und gewährt dabei gegebenenfalls sogar einen Rabatt auf den nächsten Einkauf.
Autor: psg

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Kommentare
Paulinchen
28.07.2026, 17:00 Uhr
Was bitte passiert mit...
...den Altkleidern tatsächlich?
Vor einigen Wochen, habe meine Kleiderschränke durchforstet.
Dabei waren kein beschädigten oder a bgetragene Stücke. Mehrere Lederjacken und ein Mantel, nie getragen. Anoraks Pullover Hosen, Strickjacken. Es waren Damen und Herren Artikel. Drei große Säcke und ab ging es zum DRK .
Wir nehmen seit langem keine Kleidung mehr an. Das Gebrautwarenhaus am Taschenberg: Unsere Neubürger tragen Adidas und Prada. Die Suche nach Containern in der Stadt, ohne Erfolg. Ab zu den Stadtwerken. Dahinten stehen große Container und rein damit. Endlich waren wir die Kleidungsstücke los.
Beim nächsten Mal, spare ich mir die Kilometer und fahre gleich zu den Stadtwerken. Weshalb eigentlich spenden, was niemand will? Es gibt offenbar genügend neue Kleidungsstücke ....
P.Burkhardt
28.07.2026, 19:18 Uhr
ich habe den ganzen Kleiderschrank...
...meiner verstorbenen Eltern zum DRK gebracht. Teilweise ungetragene, hochwertige Sachen. Die Damen beim DRK haben fleißig mit angepackt - es war eine ordentliche Menge, die sich im Lauf eines langen Lebens angesammelt hat - und verkaufen die Sachen im eigenen Shop an Bedürftige zu günstigen Preisen. Aus den Erlösen finanziert sich das DRK selbst.

Das passiert damit @Paulinchen.

Mein Rat: zum DRK selber fahren und dort die Sachen abgeben oder in einen Container mit DRK-Kennzeichnung werfen ... dann kann man sicher sein, dass sie nicht in irgendeinem Second-Hand-Shop landen.
diskobolos
28.07.2026, 21:42 Uhr
Das Entsorgungsproblem . . .
ensteht doch vor allem dadurch, dass zu viele Kleidungsstücke (nicht: Klamotten) gekauft werden. Jeder Deutsche kauft im Schnitt 60 Stücke im Jahr. Da ist viel Unüberlegtes dabei. Die meisten haben offenbar noch überflüssiges Geld.

Es ist wohl jedem schon passiert: Mal etwas gekauft, was man kaum oder schlimmstenfalls nie getragen hat. Viel besser ist es, vor dem Kauf gründlich nachzudenken, ob man das Stück wirklich braucht. und dann nur gute Qualität kaufen. Bei kleinen Schäden (z. B. aufgetrennte Nahte) kann man mit Nadel und Faden auch manchen Neukauf vermeiden. Schont die Umwelt, die Ressourcen und den Geldbeutel . . .
Kobold2
29.07.2026, 07:53 Uhr
Ja wer kennt sie nicht
Die zahlreichen Erfolgsberichte nach den Shoppingtouren.....
War doch grad in Angebot ....
Hat doch nur xxx € gekostet.... usw.
Schwupps, ist der Schrank voll und einer weiterer auch noch, mit Sachen, die man bei genauer Betrachtung nicht benötigt und das Konto entsprechend leerer.
Das es schon lange ein weltweites Entsorgungsproblem gibt, fällt im Bewusstsein hinten runter. Man kauft sich das Grundproblem selbst und wundert sich, dass die Entsorgung beim Überangebot an ihre Grenzen kommt.
Vermeidungsstrategie ist hier der bessere Ansatz.
Marino50
29.07.2026, 07:57 Uhr
Klamotten
Discobolos, Sie sind ein ganz schlauer und so denkt nur ein Mann. Der Körper, angefangen vom Kleinkind bis hin zur Oma/Opa, verändert sich. Sicher sind auch Fehlkäufe dabei. Und viele Menschen haben nun einmal keine große Rente oder bekommen Bürgergeld. Da kann man auch keine großen Sprünge machen und kauft Billigware. Markenartikel kann sich leider nur ein gewisser Teil leisten. Und die sie klauen, werfen sie sicher nicht in einen Kleidercontainer.
In der Innenstadt gibt es demnach gar keine dieser Container. Geplündert werden sie überall.
Paulinchen
29.07.2026, 09:23 Uhr
@P. Burkhardt. ..
Ich wundere mich immer wieder, wie gut Sie angeblich die Verhältnisse in Nordhausen kennen, wo Sie doch mehrere 100km weit entfernt wohnen.
Stellen Sie sich vor, noch bin ich nicht senil und weiß, wo unser DRK in Nordhausen zu finden ist.
In diesem Fall, können Sie sich Ihre Klugscheißerei sparen. Vielleicht schauen Sie mal beim nächsten Besuch in Nordhausen mal in welcher Straße(?) vorbei, ob Sie Ihre Kleidung dort los werden ....Urteilen Sie doch nicht aus der Ferne, was und wo in Nordhausen passiert.
P.Burkhardt
29.07.2026, 17:55 Uhr
Liebes Paulinchen,
Ich verstehe nicht, warum Sie gleich wieder so an die Decke gehen...

Sie wollten wissen, was mit den Altklamotten geschieht und ich habe ein Beispiel gebracht, wie ich damit umgegangen bin.

Rufen Sie doch einfach mal beim DRK an und fragen nach, wenn das Problem so dringend ist. Möglicherweise gibt es da auch noch andere Ideen, wie Sie damit umgehen können - das ist jetzt irgendwie nicht meine Aufgabe, das zu lösen.

Und meine Wohnsituation geht Sie -mit Verlaub- gar nichts an: ich habe Wohnraum in Nord- und Süddeutschland und eben auch eine Wohnung in Nordhausen (... das hat sich alles berufsbedingt so ergeben... ) die ich -zugegeben- selten nutze und wohl bald verkaufen werde...
Paulinchen
29.07.2026, 19:06 Uhr
@ Nussbaum, Oberlehrer, Oberstudienrat,P.Burkhardt
Da Sie leider Ihre eigenen Einlassungen, noch meine richtig lesen können, helfe ich mal nach. Im meinem Beitrag schrieb ich, DASS ICH BEIM DRK PERSÖNLICH war. Da brauchts niemand, der mir Ratschläge geben will, wie und wo ich Kontakt zum DRK finde. Aber da Sie ja jeden Kommtator in der nnz-online bevormunden müssen (was für ein bemerkenswertes Hobby), nervt das schon etwas.
Versuchen Sie einfach mal eine andere Meinung zu akzeptieren, auch wenns schwer fällt....Es ist ebenso, andere Menschen, andere Meinungen. Vielleicht streichen Sie meinen Namen, der auf Ihrer Liste steht, dem Sie dringend widersprechen müssen. Das hat schon Kindergartenchrakter .....
P.Burkhardt
29.07.2026, 20:43 Uhr
...Ja, Paulinchen - Sie haben absolut Recht !
...Entschuldigung nnz... es ist tatsächlich (wie Paulinchen sagt) ein bisschen, wie im Kindergarten.

Paulinchen, ich habe doch nur versucht, Ihre Frage zu beantworten und als Beispiel angeführt, was ich in einer ähnlichen Situation gemacht habe - Entschuldigung dafür 😂....was ist daran jetzt falsch ? ...und wieso akzeptiere ich Ihre Meinung nicht ? Hä ? Aber Sie haben Recht, ich habe in Ihrem ersten Kommentar tatsächlich überlesen, dass Sie es bereits beim DRK versucht haben, was nichts daran ändert, dass ich eben eine andere Erfahrung gemacht habe als Sie (auch wenn das nicht in NDH war), was Sie ja auch mal akzeptieren könnten, ohne es fälschlicherweise als Belehrung zu empfinden. Nochmal, die DRK-Kollegen werden Ihnen bei FREUNDLICHER Nachfrage sicher gerne sagen, wie und wo Sie Ihre Altkleider spenden können....es gibt auch nicht nur den DRK sondern eine Vielzahl gemeinnütziger, sozialer Projekte, die Ihnen Ihre Sachen sicher gerne abnehmen - am Ende haben Sie ja bei den Stadtwerken eine Lösung gefunden... ist doch alles gut, oder ?

Am Rande: regen Sie sich immer so auf - über nichts ? ..gesund ist das sicher nicht...

Ich breche diesen Dialog mit Verweis auf die "Allgemeinen Grundregeln zum Verfassen von Kommentaren" an dieser Stelle ab und wünsche Ihnen ausdrücklich einen entspannten Abend.
Pe_rle
29.07.2026, 21:11 Uhr
Altkleider
ich war vor kurzem beim DRK, die nehmen keine Altkleidung mehr an.
Paulinchen, hoffendlich hilft Ihnen das weiter.
Ich bringe alles in die Robert Blum-Str. zu den Stadtwerken.
alles gut verpackt,nehmen die es gerne an.
Tom der ungläubige
29.07.2026, 23:18 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Sorry, aber die themenfremde Diskussion sollte hier enden.
diskobolos
30.07.2026, 10:09 Uhr
Irgendwie haben Sie Schwierigkeiten einen Text zu erfassen, Marino
Dass sich der menschliche Körper mit dem Alter verändert, ist eine Binsenweisheit. Ein Grund übermäßig viel Bekleidung zu kaufen, ist das aber eher nicht. Für Menschen, die als Bürgergeldler oder Rentner wenig Geld haben, gilt das erst recht.

Gute Qualität und Marken sind zwei verschiedene Schuhe. Ebenso ist es mit den Begriffen billig und günstig. Man könnte es so formulieren: Markenkleidung muss jemand kaufen, der Qualität nicht beurteilen kann. Oder er glaubt sich damit aufwerten zu können . . .
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