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Mo, 09:56 Uhr
10.08.2026
Rautenstraße

AfD fordert Nordhäuser Ideenwettbewerb für Neubauten

Für die Wohnblocks auf der Westseite der Rautenstraße - wo die SWG wegen gravierender Bauschäden nun Abriss und komplette Neubauten plant - fordert Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann eine klare Kurskorrektur: Statt eines aufwändigen nationalen städtebaulichen Wettbewerbs soll Nordhausen auf die Kompetenz seiner eigenen Architektinnen und Architekten setzen...

“Wir müssen weg von den althergebrachten, teuren deutschlandweiten Wettbewerbsritualen. Hier sollten lokale, regionale Planer und Architekten Ideen entwickeln dürfen. Die SWG steht vor einer großen Aufgabe. Ein Neubau an dieser Stelle prägt das Herz der Stadt“, sagt Düben-Schaumann.

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„Gerade deshalb brauchen wir Ideen, die Nordhausen kennen, fühlen und verstehen. Ein geeignetes Format dafür lässt sich mit Sicherheit unbürokratisch und schnell finden.” Die SWG hatte angekündigt, für die neuen Wohnblöcke einen bundesweiten Architektenwettbewerb
zu prüfen. Für Düben-Schaumann ist das der falsche Weg: „Ein nationaler Wettbewerb ist teuer, langwierig und bringt oft Entwürfe, die auf dem Papier gut aussehen - aber nicht zu Nordhausen passen“. Sie verweist auf die Erfahrungen aus dem Ossietzky-Hof: „Ein aufwändiger Wettbewerb,
hohe Erwartungen - und am Ende ein Konzeptwechsel, der weder die Kosten noch die Ziele stabil gehalten hat.”
AfD Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
nur_mal_so
10.08.2026, 11:05 Uhr
Autsch, dass das mal passiert -
- ich muss der AfD zustimmen. Hätte ich auch nie von mir gedacht.
Nun ja, auf kommunaler Ebene dürfen ja auch mal gute Ideen kommen. :o)

Die Frage ist nur: sind alle Nordhäuser Architektur-Büros, bzw. jene, die sich am Wettbewerb um die Neugestaltung beteiligen, auch fähig und in der Lage, alle Leistungsphasen, welche für solch ein Großprojekt nötig sind, vollumfänglich umzusetzen, oder müssen dann doch noch player mit der Erfahrung des Neubaues ganzer Wohnviertel herangezogen werden?

Der Entwurf - schön und gut, da ist aber für einen Wettbewerb aber nicht einmal die komplette Leistungsphase 3 (von 9) mit drin.
Für die konkrete Umsetzung, wie Frau Düben-Schaumann sich das wohl vorstellt, geht es dann noch weiter mit LP 4 (Genehmigungsplanung etc) bis LP 9 (Objektbetreuung mit Übergabe, Mängelbeseitigung, Gewährleistung usw usf)
Verheben sich da die anvisierten Nordhäuser Architekten, oder wird für die Umsetzung dann doch ein Nationaler Generalunternehmer an Bord geholt?
Finde ich, sollte man schonmal mit bedenken.

Ansonsten (geschlossener Kreis zum Anfang des Kommentars): nicht die schlechteste Idee, Nordhäuser Büros ihr Nordhausen entwerfen zu lassen.
Hochstart
10.08.2026, 18:19 Uhr
Die WBG zeigt in NDH-Nord, wie es gehen kann
U.a. mit dem Wohngebiet Aueblick / obere Stolberger Straße, zeigt zumindest aus meiner Sicht die WBG, wie man auch ohne teure deutschlandweite Wettbewerbe geschmackvoll und ökonomisch sinnvoll einen ganzen Bereich sanieren / neu gestalten kann.

Vielleicht kann sich die SWG mal mit der WBG zu einem Erfahrungsaustausch treffen?
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