Da wird aktuell der Straßenbelag der B4 in der Ortslage Rothesütte abgefräst und neu aufgebracht. Eigentlich eine gute Sache, ob erforderlich? - der besagte Straßenabschnitt wurde vor noch nicht allzu langer Zeit grundhaft saniert! - können nur Fachleute bewerten. Meint nnz-Leser Wolfgang Jörgens...
Straßensanierung Rothesütte (Foto: W. Jörgens)
Möglicherweise ist die aktuelle Maßnahme ein bescheidener Teil der Aufwendungen die aus dem "Sondervermögen-Bundeshaushalt Sanierungsmaßnahmen für Infrastruktur" finanziert werden. Wie zweckdienlich mit diesem "Sondervermögen" in den ersten Monaten diesen Jahres umgegangen wurde konnte man den Informationen in den Medien entnehmen.
Da war zum Beispiel von zweckentfremdeter Nutzung von Haushaltsmitteln die Rede. Aber das nur am Rande, zurück zur "B4". Hier ergibt sich aktuell die Frage, ob es vorgesehen ist, im Zuge der Sanierung der Bundesstraße auch die Nebenbereiche, also die Gehwege zu sanieren?
Zum Leidwesen einiger Bewohner befinden sich diese teilweise in einem für Fußgänger unbefriedigenden Zustand. Optisch wie verkehrstechnisch. Besonders im Winter bei Schneelagen, wenn die Anwohner pflicht- und satzungsgemäß verpflichtet sind Schneemassen zu beräumen.
Da es sich im konkreten Fall um eine nicht unbedeutsame Bundesstraße handelt - München - Hamburg - wäre es auch sinnvoll das Gesamtbild der Ortsdurchfahrten attraktiv zu gestalten. Zumal Rothesütte aktuell auch touristisch was zu bieten hat. Nicht wenige Tagesgäste und Urlauber begehen den Ort, also sind sie gehalten die Gehwege zu benutzen.
Ganz "Kluge" werden jetzt das Argument der "Zuständigkeiten" aus der "Bürokratie-Tasche" ziehen. Nicht unberechtigt, wir leben ja in einem demokratischen Rechtsstaat und da hat eben alles seine Ordnung. Auch richtig. Aber spricht man nicht bereits über Jahre von "Bürokratieabbau"? Wäre es im konkreten Fall nicht möglich gewesen, rechtzeitig koordinierend zwischen den Zuständigkeitsbereichen regional und überregional erforderliche Maßnahmen, auch im Interesse der Anlieger an der B4 in Rothesütte, zu koordinieren und zu realisieren?
Wurde überhaupt koordiniert beraten? Die Stadtverwaltung von Ellrich wurde bereit im Frühjahr diesen Jahres über den zu bemängelnden Zustand von Gehwegbereichen in der Ortslage von Rothesütte entlang der B4 schriftlich informiert. Wenn jedoch vorgesehen ist, die Gehwegbereiche zeitnah ebenfalls zu sanieren, dies im Interesse der Anlieger, erübrigen sich die hier geäußerten Gedanken. Wenn nichts passiert dann könnte man zu der Meinung und Frage gelangen, "Greifen die Räder überhaupt noch ineinander?".
Rothesütte wär dann für dieses "Argument" lediglich ein Beispiel von vielen. Regional, wie überregional. Nicht vergessen sein soll Dank und Anerkennung den Beschäftigten vom Sanierungsunternehmen zu sagen, die bei sehr unangenehmen Witterungsbedingungen ihrer Arbeit nachgekommen sind. Danke. Wolfgang Jörgens, Sophienhof
Autor: psg
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Es gibt Stellen, die werden mehrmals in 20 Jahren saniert und an manchen Stellen passiert garnichts, obwohl angekündigt.
Bestes Beispiel, die Bahnhofstraße, Göckingstraße, Gipsstraße in Ellrich. Vor drei Jahren war da was angekündigt, bis heute ist nichts passiert und da sieht es aus wie vor 40 Jahren + Verfall aktuell. Bin mal gespannt, wann da mal was gemacht wird. Erzählt und geschrieben wurde bisher viel, getan wurde nichts. Das schlimmste Schandfleck in Ellrich.