Die Grünen Nordhausen initiieren eine Spendenaktion für die Pflanzung einer Hainbuche am Pferdemarkt gegenüber der ehemaligen Synagoge. Im Herbst dieses Jahres oder im kommenden Frühjahr soll der Baum im Rahmen des Stadtgrünfonds Nordhausen gepflanzt werden...
Wir wollen gemeinsam mit den Menschen in Nordhausen etwas Bleibendes schaffen, erklären Pascal Leibbrandt und Diana Moraweck von den Grünen Nordhausen. Ein Baum wächst über Jahrzehnte und wird damit zu einem sichtbaren Zeichen für eine grünere und lebenswerte Stadt. Gerade an diesem besonderen Ort kann er zugleich einen Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur leisten.
Die Nordhäuser Grünen wollen Spenden sammeln um einen Baum zu pflanzen (Foto: Bündnis 90/Die Grünen Nordhausen)
Für die Umsetzung der Baumpflanzung wurde ein Spendenziel von 1.000 Euro angestrebt. Dabei zählt jeder Beitrag – unabhängig davon, ob 5, 10, 25 Euro oder mehr gespendet werden. Innerhalb kurzer Zeit wurde das Spendenziel schon übertroffen. Am Sonntagabend stand der Zähler schon bei 1.860 €. Alle Spenden über 1.000 Euro werden vollständig dem Stadtgrünfonds und damit weiteren Maßnahmen zur Begrünung der Stadt Nordhausen zugutekommen.
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Die Hainbuche soll nicht nur das Stadtbild bereichern. Mehr Bäume und Grünflächen leisten auch einen wichtigen Beitrag zu einem besseren Stadtklima, spenden Schatten und erhöhen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.
Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger einladen, Teil dieses Projekts zu werden. Gemeinsam können wir einen Baum pflanzen, der noch in vielen Jahren an dieser Stelle steht und Nordhausen ein Stück grüner macht, so Leibbrandt und Moraweck.
Die Spendenaktion ist noch geöffnet. Mit jeder Spende wächst das gemeinsame Vorhaben ein Stück weiter. Zur Spendenseite geht es hier.
Bäume zu pflanzen kommt so gut wie immer gut an. Bäume pflanzen ohne Betrachtung des Umfelds ist Populismus. Denn das Hochstilisieren der Pflanzaktion eines einzigen Baumes lenkt den Blick weg von den vielen vergilbenden und vertrocknenden Nordhäuser Stadtbäumen, die nicht das Glück hatten, von städtischen Bediensteten oder engagierten Privatleuten in den vergangenen Dürrewochen gegossen zu werden, bzw. die das Pech hatten, in eine winzige, rundherum zubetonierte Baumscheibe eingezwängt zu worden zu sein, wie zwischen Bahnhof und Töpferstraße mehrfach zu sehen.
Es lenkt auch weg vom Klettergerüst ab, das die Grünen anstelle der Kletterkiefer an der St. Blasii-Kirche errichten wollen.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, ihr Grünen. Das müsstet ihr doch wissen mit all eurer Intelligenz. Es gab Zeiten in eurer Vergangenheit, da habt ihr das "große Ganze" gesehen und proklamiert, vom Grün einer ganzen Stadt, eines ganzen Landes, bis hin zum Weltfrieden. Aber das ist lange, lange her. Ihr seit Teil der Altparteien und der alten Machteliten geworden.
Die Grünen sind austauschbar, denn Bäume pflanzen, das tun mittlerweile Vertreter aller Parteien, um ein besseres Bild abzugeben, um sich bei der Bevölkerung anzubiedern.