Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Stadtrat plädieren für einen runden Tisch, um die Zukunft der bedrohten Kitas in der Stadt zu sichern. Ziel sei es, ein breites Bündnis aus Verwaltung, freien Trägern, Elternvertretungen und allen Ratsfraktionen zu schaffen, das eine langfristige, tragfähige Lösung entwickelt und Schließungen möglichst verhindert...
Kernanliegen sei eine enge Zusammenarbeit statt isolierter Vorgehensweisen. Elterneinbindung, der Dialog mit freien Trägern und die Mitwirkung aller relevanten Akteure sollen dazu beitragen, die Betreuungslandschaft stabil zu halten und das Kindeswohl zu gewährleisten. So solle eine verlässliche Unterbringung für alle Kinder geschaffen werden.
Wilma Busch (Grüne) und Alexander Scharff (Linke) (Foto: Scharff)
Wilma Busch (Grüne) betont die Dringlichkeit pragmatischer Lösungen: Die Zeit drängt. Tragfähige Konzepte lassen sich nur erreichen, wenn alle Beteiligten an einen Tisch sitzen. Sie verweist darauf, dass eine konsensorientierte Herangehensweise nötig sei, um belastbare Ergebnisse zu erzielen.
Alexander Scharff (Die Linke), Vorsitzender des Ausschusses Generationen, Bildung und Sport, ergänzt: Wenn sich alle Akteure beteiligen, können wir Nordhausen so gestalten, dass Familien sich hier gut aufgehoben fühlen. Er sieht den runden Tisch als zentrale Plattform, die belastbare, politisch tragbare Lösungen ermöglicht.
Anzeige symplr (mr_1)
Der Plan sieht eine schrittweise Moderation durch den runden Tisch vor, der neben den Ratsfraktionen auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, freie Träger und Elternverbände einbezieht. Damit würde auch der Antrag der Grünen, die Matrix neu zu bewerten, umgesetzt werden, ergänzt Pascal Leibbrandt (Grüne). Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zu formulieren, die kurzfristig greifen und gleichzeitig eine langfristige Perspektive für die Kinderbetreuung in Nordhausen schaffen.
Beobachtete Herausforderungen bleiben Gegenstand des Austauschs, der auf regelmäßigen Updates basieren soll. Die Initiatoren bekräftigen, dass der Fokus auf Zusammenarbeit und gemeinsamen Verantwortung liegt, um die Kinderbetreuung dauerhaft stabil zu halten.
Na da hoffe ich doch, dass die Grünen diesmal im Vorfeld
die Finanzierbarbkeit ihrer Ansinnen geprüft haben und ein klares Konzept vorlegen können, wie die Unterauslastung von Kindertagesstätten und damit steigende Kosten nicht zu Lasten der Allgemeinheit / Eltern durch steigende Beiträge als Queersubvention für Arbeitsplatzerhalte werden sollen.
Eventuell hat man ja im Stadthaushalt Sparpositionen (Theaterbauruine, Sozialausgaben, Förderung von Prestigeprojekten wie Zappelini) ausgemacht, die so ein Ansinnen realisierbar erscheinen lassen.
Und dies nicht nur kurzfristig, sondern langfristig, denn laut statistischen Landesamt Thüringen sind künftig weiter stark sinkende Zahlen an potentiellen Kunden von Kindertageseinrichtigungen zu befürchten, trotz Migration.