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Mo, 14:02 Uhr
17.08.2026
Ellrich

Gedenken an Ernst Thälmann

Am einzigen Thälmann-Denkmal im Südharz, am Burgberg in Ellrich, lädt die Ellricher Linke am Dienstag eine Kranzniederlegung ein und führt damit eine langjährige Tradition fort...

Ernst Thälmann war ein Vorkämpfer gegen Faschismus und Krieg, gegen Ausbeutung und Unterdrückung und für Frieden zwischen den Völkern im 20. Jahrhundert.

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Vor 82 Jahren wurde Ernst Thälmann im KZ-Buchenwald ermordet. Es ist zu einer langjährigen Tradition geworden, das Bürger sich dem Vermächtnis von Ernst Thälmann anschließen. Die Gedenkveranstaltung findet am 18. August, um 17.00 Uhr in Ellrich statt.
Wolf-Ulrich Künzel, Partei Die Linke
Autor: red

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Kommentare
Teja
17.08.2026, 17:30 Uhr
Hoch die Faust
Was hätte dieser mutige Mann zu den heutigen Verhältnissen gesagt?Das er sich nicht inder Sowjetunion verkrochen hatte wurde ihm zum Verängnis..Auch die Zeit im gelben Elend in Bautzen hat ihn nicht gebrochen,auch nicht der vereitelte Ausbruchsversuch.
Er war eben nicht allen Genossen genehm.
Auf alle Fälle wäre mit ihm vieles anders in der DDR geworden.....
Deshalb ist das Gedenken an ihn,das Gedenken an einen aufrichtigen Menschen und das ist gut so.
BerndLuky
18.08.2026, 07:18 Uhr
der
würde sich im Grabe umdrehen, wenn er die heutige (ehemalige KPD/SED/PDS) DieLinke sehen würde! Ich glaube sogar, er würde sich extrem Schämen und seine politischen Ansichten extrem ändern!
Lautaro
18.08.2026, 11:53 Uhr
Thälmann ? Seine Standhaftigkeit gegenüber den Nazis ist unbestritten.
Aber seine Einstellung, die SPD als Hauptfeind zu betrachten.....hat den Aufstieg der Nazis erst ermöglicht.
Clara Zetkin hielt nicht viel von ihm und er war ein gutes Beispiel dafür, dass Macht korrumpiert (innerhalb seiner Partei)..
RWE
18.08.2026, 17:33 Uhr
Bei aller DDR Foklore
Thälmanns Ziel war nicht der Schutz der demokratischen Ordnung, sondern deren revolutionäre Zerschlagung, um eine sozialistische Diktatur nach sowjetischem Vorbild zu errichten.
Aus heutiger Sicht gilt er daher neben den Nationalsozialisten auch als einer der Totengräber der ersten deutschen Demokratie. Er forderte ein „Sowjetdeutschland“. Politische Freiheiten und freie Wahlen nach westlichem Verständnis waren darin nicht vorgesehen.
Aber auch hier sind wir auf dem linken Auge blind. Mohren Apotheken sollen umbenannt werden, ein Stalinist wird geehrt. Außer der der Gegnerschaft zu Hitler sehe icht nichts positives an dieser Person. Damals waren die Sozialdemokraten stark genug sich gegen rechte und linke Umtriebe zu widersetzen. Heute bin ich mir da nicht sicher.
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