50 Jahre ist es her, dass dieses Kofferradio einst in der DDR gebaut wurde. Es ist variabel einsetzbar. Auf allen vier Wellenbereiche wie UKW, Mittelwelle, Langwelle und Kurzwelle, konnte man sich informieren. Ulrich Reinboth hat einen Weg gefunden, seiner Liebe zum Gerät auch heute noch zu fröhnen...
Über einen Autoantennenanschluss verrichtet es auch seinen Dienst im Trabant. Der Diodeneingang sorgt dafür es auch als NF-Verstärker zu benutzen ist.
Mit dem passenden Kabel funktioniert das alte Kofferradio bis heute (Foto: Ulrich Reinboth)
Über das eingebautes Netzteil kommt der Strom aus der Steckdose.
Für unterwegs sorgen sechs Rundzellen oder zwei Flachbatterien für die nötige Energie. Unterhaltungstechnik war in der DDR sehr teuer. Ich glaube dieses Modell kam an die 475 Mark. Das war für eine Person fast ein Monatslohn. Aber langlebig, wie man es heute noch hören kann.
#
Denn was lange hält, rettet die Welt und nicht dem teilweise noch heutigen Motto: Was lange hält, bringt kein Geld. Aber ein sehr langsames Umdenken hat begonnen. Wenn auch noch nicht bei allen Herstellern und Politikern diese Botschaft angekommen ist.
In Verbindung mit einem DAB-Radio wird es bei mir jetzt genutzt. Dazu brauchte ich nur ein entsprechendes Verbindungskabel. Sollte das Sternradio noch 25 Jahre halten, dann feiern die beiden dann Silberne Hochzeit.