Motorradbekleidung Herren: Worauf beim ersten Kauf achten?
Das Bestehen der Führerscheinprüfung und der Kauf des ersten Motorrads sind Momente voller Emotionen – doch das eigentliche Abenteuer beginnt mit der Wahl der richtigen Ausrüstung. Der erste Kauf von Schutzbekleidung ist aufgrund der Vielzahl an verfügbaren Technologien, Schnitten und Materialien oft eine Herausforderung. Um im breiten Angebot den Überblick zu behalten, lohnt es sich, auf bewährte, sichere und vielseitige Lösungen zu setzen.
Motorradfahrer (Foto: SplitShire auf Pixabay) Mit welchen Ausrüstungsstücken solltest du dein erstes Set beginnen?
Am besten startest du mit den grundlegenden Ausrüstungsstücken, die die wichtigsten Körperbereiche schützen. Dabei solltest du dich nicht ausschließlich vom Preis oder Design leiten lassen. Viel wichtiger sind Funktionalität und die Möglichkeit, deine Ausrüstung später zu erweitern. Zu Beginn solltest du Folgendes wählen:
• eine Motorradjacke mit zertifizierten Schulter- und Ellbogenprotektoren sowie der Möglichkeit, einen Rückenprotektor nachzurüsten,
• Motorradhosen mit Knie- und Hüftprotektoren,
• Motorradhandschuhe, die deine Hände schützen und einen sicheren Griff am Lenker gewährleisten,
• Motorradstiefel, die den Knöchel stabilisieren und den Fuß schützen,
• einen Helm, der die aktuellen Homologationsanforderungen erfüllt.
Wenn du während eines Großteils der Saison fahren möchtest, ist ein Textilanzug mit herausnehmbarer wasserdichter Membran, Thermofutter und einem effizienten Belüftungssystem eine ausgezeichnete Wahl. So eignet sich ein einziger Anzug sowohl für den täglichen Arbeitsweg als auch für Wochenendausflüge.
Was bedeuten CE-Kennzeichnung und Schutzklasse AA auf Motorradbekleidung?
Motorradbekleidung Herren, die nach der Norm EN 17092 zertifiziert ist, durchläuft umfangreiche Prüfungen, unter anderem hinsichtlich Abriebfestigkeit, Reißfestigkeit und Nahtfestigkeit. Für Einsteiger ist es wichtig, die Kennzeichnungen auf den Etiketten richtig zu verstehen. Besonders relevant sind:
• Klasse AAA – die höchste Schutzklasse nach der Norm EN 17092. Sie kommt sowohl bei Sportbekleidung als auch bei Touring- und Adventure-Bekleidung zum Einsatz.
• Klasse AA – Bekleidung dieser Klasse (unter anderem von Rebelhorn erhältlich) bietet eine optimale Balance zwischen hohem Schutzniveau und Tragekomfort im Alltag.
• Klasse A – leichte Bekleidung, die hauptsächlich für langsame Fahrten im Stadtverkehr bei hohen Temperaturen entwickelt wurde.
• Protektorenkennzeichnung (CE Level 1 und Level 2) – gibt Auskunft über das Schutzniveau der Protektoren. CE Level 2 absorbiert mehr Aufprallenergie als CE Level 1 und bietet dadurch einen höheren Schutz.
Wenn du zertifizierte Motorradbekleidung bei autorisierten Fachhändlern kaufst, kannst du sicher sein, dass du in echten Schutz investierst. Entscheidest du dich für Qualitätsprodukte von Rebelhorn, lohnt es sich außerdem, deinen Kauf innerhalb von 14 Tagen online zu registrieren – so kannst du die Garantie kostenlos auf bis zu fünf Jahre verlängern.
Wie kannst du überprüfen, ob die Größe deiner Motorradbekleidung richtig gewählt ist?
Selbst die modernste Schutzbekleidung erfüllt ihre Aufgabe nicht, wenn sie nicht richtig sitzt. Ist sie zu weit, können sich die Protektoren verschieben. Ist sie zu eng, schränkt sie die Bewegungsfreiheit ein und mindert den Fahrkomfort. Bei der Anprobe solltest du einige einfache Punkte beachten:
• Setze dich auf ein Motorrad oder nimm eine typische Fahrposition ein.
• Überprüfe, ob Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Hüftprotektoren exakt an der richtigen Stelle sitzen.
• Achte darauf, dass Ärmel und Hosenbeine in Fahrposition weder Handgelenke noch Knöchel freilegen.
• Nutze Gurte, Druckknöpfe und Klettverschlüsse, um die Bekleidung optimal an deinen Körper anzupassen.
• Verfügt das Modell über eine herausnehmbare Membran oder ein Thermofutter, prüfe die Passform sowohl mit eingesetzten als auch mit herausgenommenen Schichten.
Eine sorgfältige Anprobe vor dem Kauf stellt sicher, dass deine Motorradbekleidung Herren nicht nur bequem sitzt, sondern auch im Ernstfall den Schutz bietet, für den sie entwickelt wurde.