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Mi, 16:48 Uhr
02.09.2026
Spendenaufruf

Unterstützung für Fähni

Aus der Traum - Gerald Michael Fähnrich, vielen schlicht als „Fähni“ bekannt, hat seine "Barbarossa Music Show" kurzfristig absagen müssen. Mehr als 140 Akteure sollten die Show schließlich auf die Bühne bringen und damit einen besonderen kulturellen Höhepunkt für die Region schaffen. Statt vor applaudierendem Publikum steht "Fähni" nun aber im finanziellen Regen und das Team will ihn damit nicht alleine lassen...

"Mehr als ein Jahr lang hat er mit außergewöhnlichem Einsatz an diesem Herzensprojekt gearbeitet. Gemeinsam mit vielen Unterstützern und Mitwirkenden kamen dabei tausende Arbeitsstunden zusammen", schreibt das Team, das jetzt die Spendenaktion ins Leben gerufen hat. Kurz vor der geplanten Aufführung sei jedoch unerwartet eine "schwerwiegende Ausnahmesituation" eingetreten, die eine Durchführung der Veranstaltung unmöglich gemacht habe.

Die Absage bedeute jedoch nicht, dass bereits entstandene Kosten entfallen: Viele Leistungen seien zu diesem Zeitpunkt bereits beauftragt, vorbereitet oder erbracht, wodurch erhebliche finanzielle Belastungen entstanden sind.

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"Das Team der Barbarossa Music Show möchte Fähni nun genauso zur Seite stehen, wie er über viele Monate für das Projekt und das Team da war. Alle gesammelten Gelder werden ausschließlich zur Begleichung der finanziellen Folgen der abgesagten Show verwendet.“, heißt es auf dem GoFundMe-Spendenaufruf, den Christoph Keil im Namen des Teams der Barbarossa Music Show aus Nordhausen ins Leben rief. Man bittet nun auch in der Öffentlichkeit um Mithilfe, 9.000 Euro versucht man mindestens einzusammeln, gespendet wurden bereits 1.278 Euro. Wer "Fähni" ebenfalls helfen möchte, findet den Link zur Spendenaktion hier.
Autor: red

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Kommentare
nur_mal_so
02.09.2026, 21:08 Uhr
Erst Spenden sammeln, um aufzuführen,
jetzt Spenden sammeln, um nicht aufzuführen...
Oh je, oh je, oh je.
Jetzt tut es mir ja doch schon wieder leid.
Kobold2
02.09.2026, 21:38 Uhr
Hier wird nicht nur mir
zu intransparent agiert. Unser Bedarf ist nach dieser Entäuschung und der Kommunikation erst einmal gedeckt.
Ich habe den Eindruck, dass ich jetzt zum spenden überredet werde, damit wir das Geld für die gekauften Karten zurückbekommen.
Klassikerin
03.09.2026, 06:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von psg – Gehört nicht zum Thema
nur_mal_so
03.09.2026, 08:04 Uhr
Naja, was heißt "intransparent":
Eigentlich können doch nur zwei Dinge passiert sein:

Entweder
Einer der Hauptdarsteller ist kurz vor der Premiere krank geworden und konnte auf keine Art und Weise ersetzt werden (im Theater wird in solchen Fällen entweder mit Ersatzdarstellern gearbeitet, die es in diesem Fall nicht geben kann, weil Uraufführung, oder der Original-Darsteller singt von der Seite ein, und auf der Bühne agiert ein Ersatz-Darsteller für ihn, oft Regieassistenten oder eine B-Besetzung) Beides war hier wohl nicht möglich.

oder
Das Team hat sich so extrem zerstritten, dass ein oder mehrere Darsteller gesagt haben, "so trete ich/treten wir nicht auf".

Da das Team hartnäckig auf die Nennung von Gründen verzichtet, tippe ich auf die zweite Option, aber das ist natürlich nur Spekulation von mir. Die Intransparenz kritisiere jedoch auch ich: soll man jetzt spenden, damit man sein Eintrittsgeld zurückbekommt?

Hat Herr Fähnrich sein eigenes Geld in die Produktion versenkt? Normalerweise werden solche events versichert. Oder, 2019/20 wurde dem Regieteam erklärt, großzügige Sponsoren wie ein bekanntes Geldinstitut stünden bereit: die sponsoren aber normalerweise auf eigenes Risiko.

Wir werden es wohl nie erfahren, und einen fünften oder sechsten Anlauf wurd es wohl nicht mehr geben: wer soll der ganzen Sache denn nun noch trauen?
Erpel1311
03.09.2026, 08:45 Uhr
Es wäre schön zu wissen
was eine schwerwiegende Ausnahmesituation ist...Es haben Leute Gelder gezahlt. Die haben dann auch das Recht das zu erfahren...
Strandläufer
03.09.2026, 12:49 Uhr
Transparenz
...wäre in dem Fall nur zu empfehlen, zumal bereits schon einmal um Geld gebeten wurde.
Man kann weiter so intransparent und kryptisch bleiben, aber muss sich dann nicht wundern, dass die Spendenbereitschaft nicht so üppig ausfällt.
Es wäre auch empfehlenswert um Spekulationen zu vermeiden. Aber das muss am Ende jeder selbst wissen.
So fehlt mir leider und bei allem Respekt die Motivation was zu geben.
Leser X
03.09.2026, 13:38 Uhr
Intransparenz fördert aber keine Spendenbereitschaft
Solange ich nicht weiß, was genau da passiert ist, kann ich auch nicht einschätzen, ob Spenden hier gerechtfertigt sind. Man kann nicht auf der einen Seite die Allgemeinheit involvieren, wenn man sie gleichzeitig von den Informationen ausschließt.
Kobold2
03.09.2026, 20:13 Uhr
Für mich heisst
intransparent, dass mir die Situation merkwürdig vorkommt. Der Veranstalter müsste doch ein Interesse haben, den Vertauensverlust und die Enttäuschung zu minimieren.
Stattdessen bleibt Raum für Spekulationen ( mir fallen da noch mehr ein) und keinerlei Infos für die Zukunft des Projektes. Dazu noch der stark im Ton vergriffene Kommentar vom Orgateam.
Die anschließende Entschuldigung ist m.M.n. auch nur auf dem Druck aus der Kommentar spalte gekommen. Des hat en Gschmäckle, sagt dr Schwoab, en ganz fades.
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