Bei der Einweihung der neuen Ilfelder Grundschule wurde gestern nicht nur Eröffnung gefeiert, Infrastrukturminister Steffen Schütz hatte auch gute Nachrichten für den Ausbau der Radwege im Landkreis...
Mit dieser Förderung in Millionenhöhe können wir zwei neue Radwege bauen und verbessern damit die Bedingungen für den Radverkehr wieder deutlich, freut sich Landrat Matthias Jendricke über die zwei Fördermittelbescheide, die ihm der Thüringer Infrastrukturminister Steffen Schütz am Rande der Einweihung der neuen Grundschule Ilfeld übergab.
Landrat Matthias Jendricke (SPD) und Minister Steffen Schütz (BSW) gestern in Ilfeld (Foto: TMDI)Mit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro fördert der Freistaat aus dem Bundes-Sonderprogramm Stadt und Land den Neubau der Geh- und Radwege zwischen Sundhausen und Uthleben sowie zwischen Himmelgarten und Leimbach. Die Gesamtinvestition für beide Verbindungen liegt bei gut 2,2 Millionen Euro. Die beiden kombinierten Geh- und Radwege sind insgesamt rund 4,5 km lang - ein Rekord, denn bislang konnten wir noch nie so viele Radwegkilometer auf einmal bauen, so Jendricke. Nächstes Jahr werden beide Wege fertiggestellt.
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Der Radweg zwischen Sundhausen und Uthleben entlang der Kreisstraße K 27 ist 2,85 km lang, bei geplanten Gesamtausgaben von rund 1,22 Millionen Euro liegt die Förderung bei 899.400 Euro. Die Verbindung der beiden Nordhäuser Ortsteile Himmelgarten und Leimbach im Zuge der Kreisstraße K 18 ist 1,67 km lang, kostet gut 925.000 Euro und wird mit 691.700 Euro gefördert.
Ich bin gespannt wie der längst überfällige Radweg zwischen Sundhausen und Uthleben angesichts der Brücke umgesetzt wird. Wenn dieser nächstes Jahr bereits fertig sein soll wird es wohl keinen Brückenneubau geben.
Ich vermute der Weg wird vor der Brücke aufhören und nach der Brücke weitergehen. Mit etwas Glück ein "Achtung Radfahrer/Fusgänger" Schild für den Bereich der Brücke. Mit etwas mehr Glück eine Geschwindigkeitsbegrenzung für eben diesen.
Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann würde es einen mit Pollern abgetrennten Geh und Radweg geben und folglich nurnoch eine Spur für Autos. Nur so macht man den Weg sicher genug für Kinder.
So ein Radweg. Wie wäre es denn aber wenn das hier verwendete Geld erstmal dazu genutzt würde um die inzwischen schon seit der Wende nicht beachteten Straßen im Kreis in einen fahrbaren Zustand zu versetzen? Auf einigen davon müssen sich die Pendler auf dem Weg zur Arbeit ihr Auto kaputt fahren. Und da ist mehr Verkehr als auf den hochgelobten Radwegen jemals sein wird. Aber was kümmern den Landrat die Orte draußen an der Kreisgrenze. Hauptsache man hat wieder was zum feiern.