Am Sonntag, dem 13. September 2026, lädt die Neanderklinik Harzwald zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals ein. Zwischen 14.30 und 16.00 Uhr können Besucherinnen und Besucher das historische Kloster und Krankenhausensemble im Rahmen geführter Rundgänge entdecken...
Stifter Graf Elger von Hohnstein und Gemahlin Lutrude (Foto: Tim Schäfer)
Die heute als moderne Seniorenpflegeeinrichtung mit Residenzcharakter geführte Neanderklinik Harzwald verbindet historische Architektur mit zeitgemäßem Wohnen und Pflegekomfort. Im Zuge umfangreicher Sanierungen konnte der besondere Charme der historischen Gebäude bewahrt und gleichzeitig an die Anforderungen der heutigen Zeit angepasst werden.
Bei den Führungen erhalten Gäste spannende Einblicke in die Entwicklung des Standortes – vom mittelalterlichen Marienkloster über die lutherische Klosterschule bis zur heutigen Neanderklinik, über 900 Jahre!
Anzeige symplr (mr_1)
Höhepunkt: Die Krypta
Besonders eindrucksvoll ist der Besuch der Krypta, die rund 900 Jahre Regionalgeschichte mit überregionaler Bedeutung vereint. Zu den wichtigsten Exponaten zählt die historische Steinplatte von Graf Elger von Hohnstein und seiner Gemahlin Lutrude, Stifter des Ilfelder Klosters. Dieser Graf Elger gilt als der erste Hohnsteiner Graf aus Ilfelder Linie.
Ein Erlebnis für die ganze Familie
Die Rundgänge sind so gestaltet, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen auf ihre Kosten kommen: historische Räume, spannende Geschichten und seltene Einblicke hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen Denkmals.
Signierstunde vor Ort
Vor Ort kann außerdem der neue museale Katalog Die Krypta von Ilfeld – Vom Marienkloster zur Neanderklinik von Tim Schäfer handsigniert erworben werden.
Ein Sonntag voller Geschichte
Die Neanderklinik Harzwald freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher, die am 13. September 2026 dieses besondere Stück Heimatgeschichte erleben möchten.