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Fr, 19:00 Uhr
04.09.2026
Musik bringt Menschen zusammen

34. Südharzer Sängertreffen

Das Südharzer Sängertreffen wurde kurz nach der Grenzöffnung ins Leben gerufen mit dem Ziel, Chöre aus Ost und West in einer gemeinsamen Veranstaltung einander näherzubringen und so das Zusammenwachsen der benachbarten Bundesländer zu fördern...

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34. Südharzer Sängertreffen (Foto: Jürgen Pörschke)


Was damals neu und spektakulär war, ist heute gelebter Alltag. Der Gemischte Chor Ellrich beispielsweise hat allwöchentlich ein „Südharzer Sängertreffen", denn Sänger und Sängerinnen aus Hohegeiß, Walkenried, Wieda, Bad Sachsa, Zorge und Tettenborn gehören seit Jahren zum Verein. In diesem Jahr war er gemeinsam mit dem Männerchor Neustadt verantwortlich für die Ausrichtung des Treffens, das zu einem der Highlights des Stadtjubiläums 1150 Jahre Ellrich wurde. Der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Ellrich, Henry Pasenow, begrüßte die Gäste als Schirmherr der Veranstaltung.
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Neben den eigentlichen Akteuren aus sieben Südharzer Chören hatten sich zahlreiche Zuschauer in der Ellricher Netzwerkkirche St. Johannis eingefunden, um sich an vielfältigen Darbietungen zu erfreuen. Sie wurden nicht enttäuscht. Klassische Chorsätze, Schlager und Pop-Songs in unterschiedlichsten Interpretationsweisen sorgten für ein kurzweiliges Programm, das mit einem gemeinsamen Lied der gastgebenden Chöre eröffnet wurde.

Die Moderatoren Vera Höhne und Gerold Hoffmann als Vorsitzender des Ellricher Chores führten charmant durch den Nachmittag und von Chor zu Chor.

Der Einladung waren gefolgt die gemischten Chöre „Rhythmus 22" aus der Goldenen Aue, „In Takt" aus Herzberg, der ukrainische Chor „Krasnaja Kalina" aus Nordhausen und die „Dream Singers" aus Hattorf sowie die Männergesangsvereine aus Neustadt und Sundhausen.

Jeder Chor überzeugte auf seine Art. Beispielhaft seien genannt der Gemischte Chor Ellrich mit einem Medley alter Schlager, „Rhythmus 22" mit „Irgendwo auf der Welt" von den Comedian Harmonists, die Herzberger mit „Mamma mia" und die Männer mit Heimat- und Weinliedern. Besondere Akzente setzten die Hattorfer mit ihren ungewöhnlichen Chorsätzen bekannter Titel und nicht zuletzt die Ukrainer, die mit ihrem temperamentvollen Auftritt – und mit fünf kleinen Mädchen als Nachwuchsabteilung – das Publikum regelrecht begeisterten. Jeder Chor erhielt nach seinem Auftritt ein Erinnerungsgeschenk mit Bezug zum Ellricher Stadtjubiläum.

Da ja eine Nachmittagsveranstaltung ohne Kaffee und Kuchen undenkbar ist, hatten die Chöre für ein reichhaltiges Küchenbuffet gesorgt, das nicht nur in der Pause ständig umlagert war. Eine echte Herausforderung, aber auch die wurde vom „Standpersonal" bis zum letzten Krümel bewältigt.
Die Resonanz der Zuhörer auf das Sängertreffen war ausgesprochen positiv. Ein schöner Lohn für all diejenigen, die Gedanken und viel Zeit für die Vorbereitungen opferten, für die Pianistin, die nicht nur drei Chöre verlässlich begleitete, sondern auch Pfarrer Heimrich bei den Gemeindeliedern unterstützte, und ganz besonders für die Chorleiter Viktor Getz, Sandy Nickel und Detlef Brauer.

Auch die Verantwortlichen für die Johanniskirche haben mit ihrem Entgegenkommen viel zum Gelingen beigetragen.
Nun geht der Staffelstab für das Südharzer Sängertreffen an einen anderen Chor, der sich mit ebensolchem Elan darauf vorbereiten wird.
Autor: emw

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