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Mo, 10:52 Uhr
07.09.2026
Neue Abfüllanlage in Augenschein genommen

CDU zu Besuch bei Nordbrand

Die CDU-Fraktion des Kreistages hat gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten David Gregosz und der Landtagsabgeordneten Carolin Gerbothe die Nordbrand Nordhausen besucht. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens für die Region, aktuelle Investitionen sowie die Rolle technischer Alkohole im Kontext von Klimawandel und Energiewende…

Kornbrennerei ist seit 1507 eine alte Tradition in Nordhausen, die bis in die Gegenwart fortgeführt wird. Mit der Übernahme der VEB Nordbrand Nordhausen durch die Rotkäppchen-Mumm-Sektkellereien nach der Wiedervereinigung Deutschlands konnte der Standort Nordhausen gesichert und weiterentwickelt werden. In den folgenden Jahren etablierte sich das Unternehmen zu einem der größten, modernsten und bedeutendsten deutschen
Spirituosenherstellern. Nordhäuser Spirituosen sind zudem auf dem internationalen Markt stark vertreten.

Bild:
Die Nordhäuser CDU-Delegation zu Gast bei Nordbrand (Foto: CDU)

„Am Standort Nordhausen werden jedoch nicht nur Genuss-Spirituosen produziert, sondern auch technische Alkohole. Dem kommt im Zuge des Klimawandels und dem Rückgang fossiler Brennstoffe zunehmend intensivere Bedeutung zu“, so René Fullmann, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Nordhausen. Die Delegation hat die Gelegenheit, die neue Abfüllanlage in Augenschein zu nehmen.

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Betriebsleiter Uwe Maurer erläuterte zu dem die geplanten Investitionen in und um den Standort Nordhausen. Zudem wurde die Thematik der geplanten Zuckersteuer und deren Auswirkungen für das Unternehmen diskutiert, Bundestagsabgeordneter David Gregosz kündigte an, das Thema mit nach Berlin zu nehmen.

Aktuell beschäftigt die Nordbrand Nordhausen GmbH 189 Mitarbeiter, davon 9 Auszubildende. Trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Herausforderungen hat das Unternehmen eine positive Bilanz zu verzeichnen. „Nordbrand Nordhausen ist ein stabiler Grundpfeiler am Nordhäuser Arbeitsmarkt. Aufgabe der Politik ist es, entsprechende Standortfaktoren zu schaffen. Mit dem begonnenen Bürokratieabbau wurde hierzu der erste richtige Weg eingeschlagen“, erläuterte David Gregosz abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
07.09.2026, 12:22 Uhr
CDU zu Besuch bei Nordbrand
Auf diese Schlappe in Sachsen-Anhalt würde ich auch erst einmal einen Nordhäuser Doppelkorn trinken. Wenn's hilft !?
Ich hoffe und wünsche, dass es unsere Nordbrand Nordhausen GmbH noch lange gibt. Auch wenn ich keinen Alkohol trinke.
emmerssen
07.09.2026, 16:49 Uhr
Toll von der CDU
Besuch bei einer Firma wo es läuft. So ein Tagesprogramm hätte ich auch gerne. Vielleicht sollten Sie mal Firmen besuchen wo es nicht läuft und bei Lösungen helfen. Und was ist eigentlich mit dem Nordhäuser Industriegebiet ? Wie geht's denn da weiter? Hatte sich nicht Frau Gerbothe dessen Entwicklung persönlich angenommen?
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