Kommentare
Checker
12.09.2026, 16:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von psg Bitte bleiben sie höflich.
Marino50
12.09.2026, 17:41 Uhr
CSD in NDH
Bild 17 passt nicht zu dem Umzug. Ich hoffe, dass die angereisten Gäste aus Schmalkalden mit den Bussen bzw. Fahrzeugen wieder gut nach Hause kommen. Wichtig ist, dass gegen das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt im Artikel geschimpft wird. Aber wie schon einmal, vorher Korrektur lesen.
Ansonsten wünsche ich noch viel Spaß.
BerndLuky
12.09.2026, 18:46 Uhr
Punch a Nazi?
Als erstes muss man schon sagen: Dieser aus anderen Städten zusammen gekarrte bunte Haufen hat mal wieder rein garnichts Überzeugendes präsentiert. Ich bin wirklich kein Fan von solchen Veranstaltungen, muss es aber leider tollerieren, auch wenn ich das nur sehr ungern mache.
Die Krönung war aber der selbst ernannte Nazi-Jäger mit seinem Tshirt Punch a Nazi. Im selben Atemzug schreien diese Leute nach Liebe, Toleranz und Vielfalt, feiern aber gleichzeitig Gewalt gegen Menschen, die sie einfach selbst zum Nazi erklären. Merken die eigentlich noch, wie sehr sich das wiederspricht? Ich konnte mir bei diesem Anblick das Lachen jedenfalls kaum verkneifen.
Besonders heftig finde ich aber, dass die Gesichter der Gegendemonstranten vom letzten Jahr öffentlich gemacht wurden, teilweise fast wie auf einem Steckbrief. Damit setzt man Menschen ganz bewusst möglichen Anfeindungen und Angriffen aus. Und wenn dann wirklich jemand verprügelt wird, ist das Geschrei plötzlich groß. Wer Liebe und Vielfalt fordert, aber Gewalt gut findet und politische Gegner öffentlich an den Pranger stellt, ist für mich einfach nur erbärmlich und umglaubwürdig. Ein Haufen selbst ernannter bunter Freizeit-Nazijäger, nach außen schön bunt und tolerant, aber voller Hass, sobald jemand eine andere Meinung hat. Einfach nur lächerlich!
PS: Ihr seid nicht viele – ihr seid nur laut und völlig verloren!
Es gibt nur zwei Geschlechter.... Punkt!
warumauchimmer
12.09.2026, 19:41 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von psg Gehört nicht zum Thema
Christian Staifen
12.09.2026, 21:10 Uhr
Na…
Da hat ja die grüne Minderheit von Nordhausen unter dem Motto Bund und queer einen Haufen aus ganz Thüringen zum Kampf gegen einen unliebsamen Gegner nämlich die AFD zusammengekarrt und reden ihnen ein sie seien in Gefahr bei einer AFD Regierung!
Kurzum ..Klassische Hetze mithilfe von Angstmacherei auf dem Rücken Anderer!
siebensonnen
12.09.2026, 21:31 Uhr
Wo werden...
.. die Rechte der Queren in Nordhausen verletzt? Gibt es konkrete Fälle? Anzeigen? Ich kann es kaum noch ertragen. Jede noch so kleine Minderheit will immer im Mittelpunkt stehen. Möglichst die Nichtqueren sollen sich nach der Minderheit richten. Die können von mir aus machen was sie wollen, sich Tiermasken aufsetzen oder Hundeleinen um den Hals binden, aber geht mir damit nicht auf den Keks und denkt nicht, ihr seid der Mittelpunkt der Gesellschaft. Ihr seid ein gleichberechtigter Teil, aber eben auch nur ein winziger Teil davon.
Leser X
12.09.2026, 22:03 Uhr
Also ich halte mich da raus!
Aber was die Farben betrifft, komme ich nicht umhin zu bekennen, dass ich bunt irgendwie freundlicher finde als braun.
nur_mal_so
12.09.2026, 22:32 Uhr
Wie die blaubraunen...
...sich wieder in ihrer Männlichkeit bedroht fühlen...
Dafür, dass es sie angeblich nichts angeht und nichts davon wissen wollen, sind sie aber doch jedesmal schon geradezu dankbar getriggert.
Bernd das Brot
12.09.2026, 23:09 Uhr
Tolle Veranstaltung
Liebe Christian Staifen und siebensonnen ich würde erst mal lernen bunt richtig zu schreiben geht an Christian und dann würde ich Queere richtig schreiben lernen siebensonnen. Ich als Gewerkschafter und nicht queerer Mensch unterstütze solche Veranstaltungen gerne denn mal ehrlich wenn solche Kommentatoren hier schon davon reden sie wollen solche Menschen nicht dulden dann kommt mir das kotzen im Strahl anscheinend wurden diese noch nie ausgegrenzt aber dass würden diese bestimmt auch so schreiben wenn behinderten die Inklusion von der AfD weggenommen werden oder gilt das nur für Menschen die ihrer Familie nicht angehören?
emmerssen
13.09.2026, 00:58 Uhr
Ganz ehrlich
Wenn ich Bild 17 beantworte dann fällt mir nur "kein Bock auf kunterbunt, queren Trallala" ein. Macht euren queren Kram doch gerne leise und nicht so belästigend. Eine 250 Leute große Minderheit darf eine ganze Stadt beschallen. Unglaublich....
Tom der unglaeubige
13.09.2026, 08:17 Uhr
Es ist nun mal so…
Auch wenn’s weh tut😂,es gibt nun mal nur zwei Geschlechter! Wer sich diesen nicht zugehörig fühlt, ist frei nach seiner fasson in diesem Land zu leben,.Geht uns anderen ( Mehrheit) aber bitte nicht mit eurem infantilen (teilweise mühsam herangekarrten) Gehabe auf den Geist! Niemand wird in diesem Land für seine sexuellen Präferenzen verfolgt! Im übrigen, war es nicht die afd/ Rechte, die den csd in Berlin angegriffen hat! Sondern? Preisfrage ans bunte Volk! … na, wer?die Antwort tut sicher a bisserl weh! Gehört aber zur Realität in germany! Und genau aus dieser Ecke droht euch nämlich künftig das grösste Ungemach! Also seid ehrlich mit euch selbst!
Lautaro
13.09.2026, 09:37 Uhr
Tom.....volle Zustimmung....
Selbst pöhse Rächte zählen mittlerweile schwule Paare zu ihrem Freundeskreis.
Aber ein Dutzend komische Geschlechter.....ist einfach nur albern.
Wir werden nun mal mit unseren Neigungen geboren, aber sollten nicht mit diesen hausieren gehen.
Paul.W
13.09.2026, 12:18 Uhr
"Es gibt nur zwei Geschlechter", BerndLuky?
Kann sein, ich bin kein Biologe.
Aber dann ersetzen Sie doch "Geschlecht" durch Sexualität (oder die Art ihrer Ausübung). Da gibt es offenbar immer schon viel mehr, als man sich früher vorstellen konnte .
Oder gilt das nur für Ihre Führerin? Die lebt zu ihrem Glück im Ausland . . .
Und dass Minderheiten vielfach diskriminiert werden, wollen viele, die nicht selbst betroffen sind, offenbar nicht wahrhaben. Merkwürdige Aussagen auf T-Shirts sieht man übrigens fast täglich. Da sollte man aus einer Einzelmeinung nicht zu viel hinein interpretieren . . .
Kritiker2010
13.09.2026, 14:19 Uhr
Wofür genau kämpft dieser Karnevalsverein?
Wenn ich solche Leute und Veranstaltungen sehe, drängen sich mir Fragen auf:
1. Welche Rechte werden ihnen vorenthalten, die andere Menschen haben?
2. Woher wissen Sie, wer oder was sie heute oder morgen sind?
3. Wie will man mit absurden Ideen und Forderungen Akzeptanz erreichen.
Ich habe Menschen kennengelernt, die eine "kreative" Sexualität leben und sogar solche, die sich im Alltag verkleiden ... da gibt es dann plötzlich wieder zwei Geschlechter, das Eigene und das Andere. Aber das passiert dort diskret und geht nur diese Menschen selbst etwas an und jene, mit denen sie diese Details teilen möchten.
Zum Glück habe ich auch schon miterlebt, dass die Natur manchmal ihr Recht einfordert und die eingeredete oder aus dem sozialen Umfeld adoptierte "queere" Identität innerhalb kürzester Zeit von der trivialen binären Biologie aus dem Leben getilgt wird.
Am Ende wirkt es wie eine selbsterfüllende Prophezeiung. Erst durch die permanente Belästigung normaler Menschen durch diese in sich selbst grob widersprüchliche Ideologie (und auch durch deren Missbrauch), wird aus Gleichgültigkeit die herbei protestierte Ablehnung.
Meine Empfehlung:
Dreht es ein bisschen leiser. Sonst wird die Ablehnung irgendwann tatsächlich zur echten Gefahr.
BerndLuky
13.09.2026, 15:20 Uhr
Booom...
Sie werfen hier Geschlecht, sexuelle Orientierung und Sexualpraktiken in einen Topf und glauben ernsthaft damit ein Argument geliefert zu haben. Haben Sie überhaupt verstanden worüber Sie diskutieren? Die Tatsache, dass Menschen unterschiedliche sexuelle Orientierungen haben, beantwortet doch nicht die Frage nach der Anzahl biologischer Geschlechter. Das eine hatt mit dem anderen schlicht nichts zu tun.
Der billige linke Seitenhieb auf die angebliche Führerin ist ebenfalls kein Argument, sondern nur ein ziemlich verzweifeltes Ablenkungsmanöver. Die sexuelle Orientierung einer Politikerin wiederlegt schließlich keine biologische Aussage. Oder gelten Fakten plötzlich nur noch abhängig davon wen ein Mensch liebt und wo er lebt?
Auch die Diskrimminierung von Minderheiten hat niemand bestritten. Aber Diskriminierung rechtfertigt weder Gewaltfantasien noch Aufrufe wie Punch a Nazi. Wer öffentlich Liebe, Vielfalt und Toleranz fordert und gleichzeitig Gewalt gegen selbst definierte Gegner bewerben, entlarvt vor allem seine eigene verkommene Doppelmoral.
Und nein: Ein Gewaltaufruf auf einem T‑Shirt wird nicht dadurch harmlos, dass man ihn zur bloßen Einzelmeinung erklärt. Bei einem rechten Spruch würden Sie vermutlich auch nicht plötzlich zu mehr Gelassenheit raten. Genau diese moralische Akrobatik ist doch das eigentliche Problem: Gewalt ist für Sie offenbar nur dann schlimm, wenn sie aus der politisch andere Richtung kommt.
Fazit: Biologisches Geschlecht, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sind verschiedene Dinge. Wen jemand liebt oder wie sich jemand persönlich identifiziert, erschafft kein zusätzliches biologisches Geschlecht. Wer darüber diskutieren möchte, sollte wenigstens lernen diese völlig unterschiedlichen Begriffe auseinander zu halten!
Ein Mann bleibt ein Mann und eine Frau bleibt eine Frau – und ein einhorn gehört nun mal nicht dazu!
P.Burkhardt
13.09.2026, 16:09 Uhr
beim CSD...
...geht es nicht um das biologische Geschlecht (da gibt es tatsächlich nur 2), sondern um das soziale. Ist für Manchen vielleicht nicht ganz einfach.
Vielleicht ist es einfacher zu verstehen, wenn man es auf den sozialen Umgang herunterbricht: Grundaussage CSD... Vollkommen egal, als was Du dich fühlst, egal ob es im Widerspruch zu Deinem biologischen Geschlecht steht oder nicht, Du bestimmst, was Du bist und jeder andere hat das zu akzeptieren, ohne dich auszugrenzen oder nur blöd anzugucken - und das hat absolut gar nichts mit "hausieren gehen" zu tun. ...und weil das immer noch nicht so ist, ist der CSD auch "noch nicht fertig".
P.Burkhardt
13.09.2026, 16:42 Uhr
ach ja (Ergänzung)...
...und das Ganze hat allenfalls auf einer Ebene mit Sex und absolut gar nichts mit sexuellen Neigungen oder Fetischen zu tun... das sollte hier manchen etwas beruhigen. Du kannst hetero sein und trotzdem auf die Pferdemaske oder die Schwesternuniform stehen.... oder eben auch schwul, lesbisch oder was auch immer...
Strandläufer
13.09.2026, 17:26 Uhr
niedlich
Wenn jemand einen anderen bezüglich der Orthographie rügt, aber selbst schreibt, dass einem schwummerig wird, ist das schon lustig.
Aber nun zum Thema: Anfang 2000 habe ich tatsächlich einen CSD besucht- in Köln. Das war aufregend, offen, lebensfroh. Das was ich jetzt z.T. in Grossstädten sehe ist hardcore fetisch (mit Plug im Hintern u.a.). Dazu das ganze psycho- Gequatsche mit Pronomen und Identifikationen...Und fast alle Bürgergeldempfänger "wegen Psyche" (gibt genug Kurzfilme als Interview im Netz)
Nein, dass geht mir zu weit.
Aber ich bin wahrscheinlich zu alt umd privilegiert.
Meinen homosexuellen Freunden allerdings auch.
In unserer Jugend gab es auch schwul und bi, aber der Umgang war normal. Es war eine Randnotiz wie hetero.
Mehr Integration geht eigentlich nicht.
Schade nur um den schönen Regenbogen.
Echter Sundhäuser
13.09.2026, 18:02 Uhr
Realitätsverweigerung par excellence
Selbstgebastelte Schildchen mit 'Kein Bock auf Nazis' oder Anti AfD Aufrufe konnte ich auf den Bildern erspähen, aber wo waren eigentlich die Transparente mit 'Kein Bock auf Islamisten' ?
Na gut, der 25. Juli 2026 ist offensichtlich schon verjährt und der Täter passt anscheinend nicht zum propagierten Feindbild, da hält man lieber die geschminkte Klappe und versteckt seine kognitive Dissonanz hinter einer Regenbogenfahne.
Peinlicher Haufen, fremdschämen pur.
P.Burkhardt
13.09.2026, 18:39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von psg Machen sie sich nicht lächerlich. Mit dem letzten Absatz haben sie es wieder geschafft.
P.Burkhardt
13.09.2026, 18:56 Uhr
okay... ohne letzten Absatz...
...Sie selbst haben mich doch dazu genötigt - jedenfalls empfinde ich das so.
Die Ablehnung der CSD-Teilnehmer...
..für die AFD ist einfach zu begründen und, wenn man den Gedanken zulässt, auch für jeden nachvollziehbar:
Keine andere Partei steht in Deutschland so für die Ausgrenzung von Menschen. Das tut sie nicht immer offensichtlich, aber im speziellen Fall ist z.B. die Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe (und damit die Entziehung verschiedener - für mich durchaus diskussionswürdiger - Vorteile) durch die AFD ein Stein des Anstoßes. Ich wäre auch nicht glücklich damit, wenn ich eben jemanden liebe, der nicht das (der Regierung - das strebt die AFD ja an, wie sie sagt) passende Geschlecht hat.... ist das denn so schwer zu verstehen ?
Die AFD nennt sich selbst eine demokratische Partei. Das Grundwesen der Demokratie ist die sachliche Auseinandersetzung mit nicht demokratiegefährdenden Meinungen... und ehrlich: Liebe ist nicht demokratiegefährdend, oder ? Wenn man etwas verbieten oder reglementieren will, dann nur etwas, was der Gesamtgesellschaft mit all ihren Facetten gefährlich werden kann... dafür gibt es bei queeren Menschen überhaupt keinen Anlass... aber trotzdem will die AFD diesen Menschen das Leben schwerer machen - vielleicht fällt der Groschen ja noch.
Duy Anh
13.09.2026, 19:46 Uhr
sei tolerant...
ich wohne seit meine Geburt hier in nordhausen und bin selbst von queerfeindlichkeit betroffen ich kann bestätigen und hab sogar gestern nach der Veranstaltung eine Übergriff erlebt und leider noch dazu Sprüche bekommen ich verstehe nicht warum man großen hass aus üben muss gegen über menschen ich meine die haben euch nix getan wenn ihr euch Umwohl fühlt dann geht doch einfach aus der Situation raus und steigst nicht noch mehr rein. Aber ich fande am sonnten eine schöne verantstaltung und hab auch neue freunde kennengelernt den nur zusammen wir stark #BESLAYANDGAY
P.Burkhardt
13.09.2026, 20:20 Uhr
ich würde mir wünschen...
...dass mehr queere Menschen ihre Meinung nicht nur beim CSD, sondern auch hier in der Kommentarspalte vertreten würden. Dann müsste ich - als alter, junggebliebener, weißer Hetero-Mann - hier nicht mehr oder weniger alleine Ihre Interessen vertreten. Zeigt euch !
P.Burkhardt
13.09.2026, 22:25 Uhr
Übrigens...
...es bezeichnen sich ca. 9 Mio. Menschen in Deutschland als queer.... das sind etwa 11 Prozent der Bevölkerung (Dunkelziffer ist garantiert höher).... das ist eine nennenswerte Wählergruppe !
Die Universität Hamburg hat 2024 eine Studie durchgeführt (MID- Menschen in Deutschland), gefördert vom u.a. BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung). Ausführend war das Leibnitz-Institut: Danach bezeichnen sich 10 Prozent der befragten Menschen als rechts... ein Teil davon war (aus mir unerklärlichen Gründen) bestimmt auch queer - aber ganz sicher in der Minderheit. Also setzt euch in eurer Community mal zusammen und denkt mal darüber nach, welchen Hebel ihr eigentlich habt ! Ich glaube, das ist den meisten Queeren gar nicht bewusst ! Noch ist es so, dass in Deutschland die Mehrheit bestimmt... und Ihr seid ein Teil davon - werdet einfach auch außerhalb des CSD etwas lauter ! Der Gegner schreit und ihr flüstert. Wenn ihr also wirklich etwas ändern (oder Schlimmeres verhindern) wollt ... dann kommt endlich aus der Hüfte...
Regenbogenfahnenschwenken und T-Shirts-Tragen auf einem CSD reicht da nicht... nur so als Denkanstoß...
Kobold2
14.09.2026, 06:48 Uhr
Es ist wieder spannend,
dass diejenigen die Gründe für solche Veranstaltungen liefern, die am lautesten dagegen sind.
nur_mal_so
14.09.2026, 10:39 Uhr
Solange es Menschen gibt,
die es nach wie vor feiern, wenn Anschläge auf den CSD verübt werden, so lange ist es auch nötig, dass man auf die Benachteiligung von queeren Personen hinweist.
Wenn hier gefragt wird, "zeigt mir doch mal, wo ihr benachteiligt werdet!": in jeder Situation, das geht shcon beim Händchenhalten in der Öffentlichkeit los. was für gleichgeschlechtliche Paare das Allernormalste von der Welt ist, ist für quere Personen ein Spießrutenlauf aus schiefen Blicken, nebenbei fallengelassenen bemerkungen bishin zu nicht nur verbalen Attacken. Und, ich sag es noch einmal. Ich schreibe gerade nur von "Händchen halten".
Um einen Bogen zum Anfang des Kommentars zu schlagen: Bank und Baum in Berliner Tiergarten, welche an den Anschlag auf den CSD vom 25. Juli mahnen und erinnern sollen, sind wiederholt Ziel von Vandalismus geworden: queere Menschen sind selbst als Opfer eines Anschlages noch Ziel von Hass-Attacken.
Paul.W
14.09.2026, 11:20 Uhr
@ Bernd Luky
Wie schon oben geschrieben, ist das biologische Geschlecht nicht mein Thema! Viele Anhänger der AFD haben aber ein Problem damit, dass es andere Arten von Sexualität gibt, als sie selbst mit der Muddi ausüben.
Liegt vielleicht daran, dass wer selbst nicht viel ist und kann, doch wenigstens Hetero ist. Na toll!
Bei Weidel sind sie dann aber tolerant . . .
Ich persönlich habe ganz andere Dinge gegen Weidel. Vielleicht wäre: "Der größte Hetzer seit Goebbels" zu drastisch, aber viele ihrer Aussagen könnten tatsächlich von J. G. stammen. Man müsste nur Juden durch Migranten ersetzen . . .
Dass es unter den Anhängern der AFD tatsächlich einen erheblichen Anteil mit rassistischer und faschistischer Einstellung gibt, brauche ich hier nicht weiter begründen. Angst davor begründet sich u. a. zu den vielen Parallelen zu 1933.
PS: Gegen Gewalt (in allen Formen!) sollten wir doch wohl alle sein. Das setze ich eigentlich voraus, es sei denn jemand erklärt etwas anderes
Kritiker2010
14.09.2026, 12:54 Uhr
Ablehnung der Queer-Ideologie ist legitim
Wenn man das Phänomen "Queer" betrachtet, ist es zunächst ein undurchsichtiges Knäuel aus wenigen Fakten und vielen Ideen. Die Summe dieser Ideen scheint jedoch für die "Betroffenen" nichts besser zu machen. Viel mehr werden die Probleme, nach eigener Verlautbarung, immer schlimmer.
Seziert man Bild und Ton aufmerksam, führt es letzten Endes, trotz aller wilden Wortklauberei, stets zu einem Kern - der Sexualität, zuweilen wohl auch nur der Sehnsucht danach.
In Teilen der Bevölkerung gibt es einen Konsens, dass Sexualität etwas Intimes ist, etwas, das zwischen zwei (oder mehr Menschen) passiert und auf Vertrauen basiert. Man trägt es nicht wie eine Monstranz vor sich her, man definiert sich in der Regel auch nicht (primär) darüber. Der Reiz liegt im Verborgenen und hält die eine oder andere Überraschungen bereit.
Nun scheint es aber in der queeren Community eine Art notwendiges Ritual zu sein, sich selbst öffentlich auf seine sexuellen Präferenzen (oder die der Community) zu reduzieren und diese möglichst sichtbar nach außen zu tragen, ähnlich den Symbolen anderer Religionen. Und wenn es jemanden nicht interessiert oder er/sie das gar ablehnt, muss es sich um Diskriminierung oder Hass handeln. Doch die Ablehnung dieses Verhaltens ist legitim und dient manchmal auch dem Schultz von Kindern und Jugendlichen.
Die steigende Zahl vor allem Jugendlicher und junger Erwachsener, die sich angeblich dieser Gemeinschaft zugehörig fühlen, ist auch ein Resultat der sozial-medialen Omnipräsenz und der permanenten Indoktrination (mit Begriffen wie Diskriminierung und Schuld) in der Schule, an der Uni, bei "Bildungsveranstaltungen" oder in Jugendherbergen. (Erfahrungen)
Bei aller Ablehnung von Gewalt und Übergriffen gegen andere Menschen. Wenn man nicht möchte, dass das eigene Kind leichtfettig auf dem queeren Abstellgleis landet, darf man Vorbehalte gegenüber dieser Ideologie haben und auch äußern. Und das ist keine Diskriminierung, sondern Verantwortung.
BerndLuky
14.09.2026, 14:34 Uhr
Phantasie und Moralapostel
Eigentlich dachte ich, hier gebe es nur einen Moralapostel, der alles mit 1933 vergleicht und andere belehren möchte. Offenbar hatte ich unrecht – danke für die Bestätigung!
Erst erklären Sie, dass biologische Geschlecht sei nicht Ihr Thema, danach vermischen Sie es doch mit sexuelle Orientierung. Niemand hat behauptet, homosexuelle Menschen dürften nicht leben, wie sie möchten. Diesen Vorwurf haben Sie sich selbst gebaut, um empört dagegen argumentieren zu können.
Sie behaupten, AfD-Anhänger hätten ein Problem mit Homosexualität, und nennen Alice Weidel direkt als Gegenbeispiel. Damit wiederlegen Sie sich selbst. Eine homosexuelle Politikerin zu Unterstützen, aber nicht jede Forderung der LGBTQ-Bewegung zu teilen, nennt man Differenzierung.
Meine Kritik richtet sich nicht dagegen, wen ein Erwachsener liebt oder wie er seine Sexualität privat auslebt. Das Entscheidet jeder selbst. Sie richtet sich gegen überdrehten LGBTQ-Aktivismus, der für mich inzwischen öfter einen Zirkus als eine ernsthafte Interessenvertretung gleicht. Kritisch wird es, wenn Kinder für Kampagnen eingespannt oder früh in Identitätsdebatten gedrängt werden. Deshalb verstehe ich die Haltung der AfD gegenüber dieser Bewegung. Persönliche Freiheit und politische Ideologie sind nicht dasselbe.
Kategorien wie M, W und D halte ich für übertrieben. Aus jeder persönlichen Identität entsteht nicht automatisch ein weiteres biologisches Geschlecht. Respekt bedeutet nicht, jede politische Forderung zu übernehmen.
Natürlich durften Göbbels und die 1933-Keule nicht fehlen. Wörter auszutauschen und Aussagen für identisch zu erklären, ist keine historische Analyse, sondern billige Stimmungsmache. Konkrete Aussagen gehören vollständig und im Zusammenhang genannt. Ebenso unseriös ist es, einen angeblich erheblichen Anteil rassistischer und faschistischer AfD-Anhänger zu behaupten, aber kein Beleg liefern zu wollen.
Ihr Nachsatz gegen Gewalt klingt gut. Gegen Gewalt zu sein heißt, sie auch dann abzulehnen, wenn sie politische Gegner trifft. Oder?
So dies war mein letzter Text dazu, ich habe ernsthaft keine Zeit mich weiter über Phantasie Geschlechter und Einhörner zu unterhalten!
Schönen Tag noch!
Es gibt nur zwei Geschlechter
P.Burkhardt
14.09.2026, 19:31 Uhr
NOCHMAL: Es geht bei der Bewegung nicht...
...um das biologische Geschlecht, sondern um das soziale Geschlecht (Gender)... und damit höchstens am Rande und implizit um Sex...
Wer biologisch Frau ist (biologisch) UND sich auch als Frau definiert (sozial) ist W, wer biologisch Mann ist (biologisch), sich aber selbst nicht als Mann fühlt (sozial), ist D.
Ein schwuler Mann, der sich selbst auch als Mann sieht, ist M.
Alice Weidel, ist biologisch eine Frau und definiert sich augenscheinlich auch so... also ist sie W.
Ist doch nicht so kompliziert, oder ?
Es geht um die Akzeptanz von Menschen, die im falschen Körper geboren (Transgender) aber sonst völlig normal sind, wenn man sie lässt und eben nicht verbietet, dass sie sein dürfen, wie sie wolle.
Eine Frau, die sich als Frau fühlt, darf selbstverständlich einen Rock tragen - eine Frau, die als biologischer Mann geboren wurde, darf das nicht ? Warum ?
es geht um Identität, nicht um Biologie !
Leute, Ihr könnt doch sonst auch Menschen nach allen möglichen Kriterien sortieren - und hierbei weigert ihr euch, auch nur kurz darüber nachzudenken ? ...oder hilft da "Alternita Studio" bei der Kommentarerstellung nicht adäquat weiter ?
P.Burkhardt
14.09.2026, 21:42 Uhr
Ergänzung:
Es gibt auch Menschen, die sich nicht als Mann oder Frau empfinden, weil sie z.B. Menschen unabhängig vom Geschlecht wegen ihrer Persönlichkeit lieben... denen das biologische Geschlecht einfach schnurzwumpe ist... es gibt vollkommen asexuale Menschen, die tatsächlich überhaupt keinen Wert auf Sexualität legen, aber denen menschliche Nähe durchaus wichtig ist, es gibt polyamore Menschen, die sehr glücklich mit mehreren Männern und/oder Frauen zusammenleben, diese gleichermaßen lieben und ihre jeweiligen Persönlichkeiten schätzen - unabhängig vom biologischen Geschlecht oder anderen äußeren Merkmalen... und es gibt unglaublich viel mehr... aber das sind alles soziale Geschlechter. Manche dieser Menschen sind SOZIAL einfach nicht Mann oder Frau - im klassischen Sinn. Das Anliegen des CSD ist es, dass diese Lebensstile gesellschaftlich akzeptiert werden, wie die Hetero-Ehe - es sollte jedem einfach scheißegal sein, ob sein Gegenüber einen Bart, einen Rock oder beides trägt...es kann immer ein Ar**loch sein, oder eben genauso wahrscheinlich nicht... und ganz nebenbei: Das ist auch unabhängig von der Hautfarbe....
Schniedel Castro
14.09.2026, 22:18 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf Witzig. Bezug zum Artikel?
cappo
14.09.2026, 22:29 Uhr
Die Welt des eigenen Geschlechts
ja es dreht sich wieder alles um die eigenen sexuellen Vorlieben.
Diese müssen in der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden und es wird von der Gesellschaft erwartet dies nun auch toll zu finden.
Geredet wird viel von Vielfalt doch bleibt man immer unter sich.
Ja in der eigenen Bubble fühlt man sich endlich "akzeptiert" von den Gleichen zumindest.
Gepriesen wird die Toleranz doch selbst kann man keine anderen Meinungen ertragen.
Auch fällt es besonders schwer sich an gesellschaftlichen Normen zu orientieren, so fordert man doch für das eigene imaginäre Geschlecht eigene Toiletten etc..
Die Opfer Rolle in welche man stets fällt wenn man von den eigenen Rechten spricht die es stets zu verteidigen gilt. Dies ist der eigentliche Aufhänger dieser Ideologie. Man erwartet von der Gesellschaft Sonderechte, zumindest auf dieser Art Veranstaltung, wenn man dann wieder dabei ist die demokratischen Prozesse anderer Parteien zu stören dann schlüpft man in eine andere Rolle...alles was eine andere Meinung hat wird als Nazi entmenschlicht und dem wird natürlich auch mit Hass und Gewalt begegnet.
In allen Rollen glaubt man stets der moralisch überlegene zu sein aber im Grunde genommen hat man sich eher selbst ein bisschen verirrt.
nur_mal_so
15.09.2026, 10:48 Uhr
Vielleicht kann man sich irgendwie so einigen:
Es gibt auf dem CSD Personen, welche Spielarten der Liebe zeigen, mit denen auch andere Teilnehmer des CSD nicht konform gehen. Dennoch stehen sie alle für eine Sache: Liebe, und im weitestegehenden Sinne auch um die gesellschaftliche Anerkennung, dass sich zum Beispiel zwei Männer auf der Straße Hände halten oder - um Gottes Willen, Untergang des Abendslandes - küssen dürfen, ohne dass sie von blöden Bemerkungen bis Gewaltandrohungen behelligt werden.
Warum ist es so wichtig, dennoch auf dem CSD Personen mitdemonstrieren zu lassen für gleiche Rechte, mit denen vielleicht weder Abseitsstehende noch andere Teilnehmer des CSD etwas anfangen können?
Darf ich hierfür vielleicht einmal die Montags-"Spaziergänge" anführen?
Wer war da alles unterwegs - querbeet so ziemlich alle, die mit irgend etwas unzufrieden waren. Da waren die Impfgegner, da waren die Pro-Russland-Demonstranten, da waren Leute, die mit der Gesamtsituation in Deutschland unzufrieden waren, da waren auch, ja, Neonazis.
Fragte man dann zum Beispiel die Impfgegner, warum sie hinter Reichskriegsflaggen herlaufen bekam man zum Beispiel die Antwort "Die haben doch mit mir nichts zu tun." Allen gemein war einfach: "wir haben die Schn***e voll, nehmend afür unser demosntrations - äh, Spaziergangsrecht in Anspruch und machen auf uns aufmerksam."
Nichts anderes wollen die CSD-Teilnehmer, egal, wieviel oder wie wenig man mit Einzelaspekten, sei es als Außenstehender, sei es als Betroffener, anfangen kann.
Die Impfgegner liefen neben Russland- und Naziflaggen unter der Prämisse, "hat mit dem, was ICH will, ja nichts zu tun".
Nun lasst auch die "normalen" queeren Personen neben Furrys laufen.
Diese Menschen nehmen nichts anderes für sich in Anspruch, als was über Monate und Jahre hinweg JEDEN Montag eine andere Minderheit für sich in Anspruch genommen hat.
Und auf dem CSD geht es im Großen und Ganzen um Liebe.
Da wäre ich mir bei den Montags-Demos nicht sicher.
P.Burkhardt
16.09.2026, 20:15 Uhr
was soll das !
Es gibt nur 2 biologische Geschlechter !
Paul.W
17.09.2026, 12:01 Uhr
@ P.Burghardt
Kann sein, aber was folgt nun daraus? Hat sich jeder Mensch nun entsprechend "seines Geschlechtes" zu verhalten? Dieses Denken (das ich Ihnen nicht unterstelle!) führte früher oft ins KZ und heute noch zu Diskriminierungen . . .
Ich bin aus diesem Thema erst mal raus. Wir haben größere Probleme
P.Burkhardt
17.09.2026, 19:23 Uhr
ich experimentiere...
...lieber Paul - wer verstehend lesen kann und wer nicht 😉- ein bisschen weiter oben, wurde ich für die gleiche Aussage abgestraft 😂... Nach einem Tag gab es auf meinen letzten Beitrag nur verhaltene und keine negative Reaktion (was sich jetzt sicher ändern wird). Aber es bestätigt mich einmal mehr. Sie haben natürlich Recht, wie die Geschichte zeigt.
Wünsche allen (sozialen) Geschlechtern einen schönen Abend...und ja @CSD - ihr seid hier noch lange nicht fertig 🌈!
Lautaro
17.09.2026, 20:03 Uhr
Ahm...P.Burkhardt....haben sie mal die Anzahl Ihrer Beiträge zu diesem Thema gezählt ?
Mehr "Belehrungsguru" geht gar nicht !
Es ist schön, dass Sie uns ungebildete Menschen aufklären wollen, aber irgendwann nervt es eben.
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