Mit verhaltener Freude hat Wolfgang Müller und vielleicht auch manch anderer Nordhausens Bürger die Fertigstellung des 1.Bauabschnittes der Wallroth-Straße zur Kenntnis genommen. Gänzlich zufrieden könne man aber nicht sein, die Altvorderen hätten gezeigt, wie es besser aussehen könnte, meint Müller in einem Leserbrief an die nnz...
Wenn man die Zeitdauer betrachtet, in der dieser Bauabschnitt abgearbeitet wurde, kann man sich nicht des Eindrucks erwehren das diese Straße Nordhausens Stuttgart 21 ist. Dieser Straßenabschnitt zeigt sich nun schön verbreitert mit einem, an der westlichen Seite, ansehnlichen Bürgersteig.
Wallrothstraße in Nordhausen am 6. August 2026 (Foto: vgf)
Einem die Freude etwas vergällen tut die Art und Weise wie die Hangseite abgefangen wurde. Vermutlich war die Sicherung mit diesen "grottenhäßlichen" Winkelelementen die billigste Variante. Damit müssen wir nur ewig leben. Einziger positiver Aspeckt -die Graffitis können sich hier so richtig ausleben.
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Dass es auch ästhetischer gegangen wäre zeigt die erste obere Kurve. Unsere Altvorderen haben hier mit einer Trockenmauer aus Bruchstein -Porphyrit den Hang abgefangen und dieselbe steht seit vielen, vielen Jahren. Wann diese Mauer so errichtet wurde konnte ich leider nicht recherchieren. An einem zweiten Beispiel, der Trockenmauer in der Parkallee gegenüber der ehemaligen Mühle, kann man die Standfestigkeit ebenfalls, seit gefühlt ewigen Zeiten, feststellen. Früher hatte man noch Sinn für Geschmack. Heute -Hauptsache billig. Wolfgang Müller
Autor: red
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auf sehr hohen Niveau. Es geht hauptsächlich darum, daß die Straße wieder hoch und Runter befahr ist. Ich verstehe diesen Artikel nicht. Sollten wir nicht froh sein, daß in dieser Stadt überhaupt noch etwas vorangeht, statt neue Sachen gleich wieder schlechtzureden. Die Straße ist sehr gut geworden. Nicht wie die z. B. In der Rautenstraße neu und hucklig....da kann man schonmal Schmunzeln, wie man so eine Straße so hucklig und bucklig machen kann. Schlechter als vorher, muss man auch erstmal hinbekommen. Die Wallrothstraße ist klasse, ich hoffe hochwärts geht es auch bald. Der Rest ist Geschmackssache. Hauptsache die Sicherheit ist gegeben.. Egal was da für Steine an der Seite rumstehen. Und wenn Sprayer sich daran austoben, ist es nunmal so. Deswegen werde ich die Straße dann trotzdem nicht meiden.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich vortrefflich streiten.
Aber ja, hier steht klassisches Handwerk mit langer Lebensdauer und guter Optik gegen eine kostengünstige und schnelle Ingenieurlösung.
Ich finde den Sichtbeton an dieser Stelle nicht schlimm.