Mo, 14:02 Uhr
14.09.2026
gemeinsamer Konzertabend
Schlaraffen waren in Schwenda
Nordhäuser und Hallenser Schlaraffen organisierten vergangenen Samstag ein furioses Konzert in der Kleinen Schwester der Frauenkirche in der Gemeinde Schwenda...
Die Kirche wurde von 1736 bis 1738 nach dem Vorbild der Dresdner Frauenkirche erbaut. Der Legende nach verdankt die Kirche ihre Entstehung der Stiftung einer italienischen Adligen namens Mathilde Brilliperi aus Venedig. Im Jahr 1578 soll sie in Begleitung ihrer Eltern auf dem Eselstreiberweg bei Schwenda durch den Harz gekommen sein, als die Reisegesellschaft in ein Gewitter geriet, in dem alle, bis auf die einjährige Mathilde getötet wurden.
Mathilde wurde zum Pfarrer von Schwenda gebracht, der sie aufnahm und großzog. Als 12jährige kam sie dann wieder nach Italien. Sie verfügte, dass am Ort ihrer Rettung eine Rundkirche von der Bauart des Petersdoms in Rom errichtet werden solle. Ihre Enkel ließen ihren Wunsch dann Wirklichkeit werden.
Die Schlaraffen, die sich den Werten der Kunst, der Freundschaft & des Humors verschrieben haben, und deren Motto in arte voluptas (in der Kunst liegt das Vergnügen) ist, konnten sich hier einem außerordentlichen Kunstgenuss hingeben. Musikalisch gestaltet wurde das Musikerlebnis durch drei Hallenser Schlaraffen die Meister auf der Violine sind & den hervorragenden Organisten Prof. Staege, der ebenfalls Schlaraffe ist.
Gespielt wurden Werke u.a. von Händel, Mozart, Fischer & natürlich J. S. Bach. Ich hörte zum ersten Mal, dass Orgel & Geigen gemeinsam musizierten. Das war wirklich ein Hochgenuss. Als krönender Abschluss erklang Bachs Ave Maria, bei dem ein Geiger vor dem Altar, eine Geigerin auf der ersten & eine auf der zweiten Empore standen. Das war unbeschreiblich schön.
Ich bin froh, dass ich inzwischen auch Mitglied des Scharaffenverein Nordhusa bin & freue mich auf weitere Kunsterlebnisse.
Nähere Informationen über den Verein können Interessierte gern beim Vorsitzenden Jörg Bauersfeld Tel. 0170 1452166 oder unter Schlaraffia (Nordhausen) – NordhausenWiki
Wolfgang Reinhardt
Autor: redDie Kirche wurde von 1736 bis 1738 nach dem Vorbild der Dresdner Frauenkirche erbaut. Der Legende nach verdankt die Kirche ihre Entstehung der Stiftung einer italienischen Adligen namens Mathilde Brilliperi aus Venedig. Im Jahr 1578 soll sie in Begleitung ihrer Eltern auf dem Eselstreiberweg bei Schwenda durch den Harz gekommen sein, als die Reisegesellschaft in ein Gewitter geriet, in dem alle, bis auf die einjährige Mathilde getötet wurden.
Mathilde wurde zum Pfarrer von Schwenda gebracht, der sie aufnahm und großzog. Als 12jährige kam sie dann wieder nach Italien. Sie verfügte, dass am Ort ihrer Rettung eine Rundkirche von der Bauart des Petersdoms in Rom errichtet werden solle. Ihre Enkel ließen ihren Wunsch dann Wirklichkeit werden.
Die Schlaraffen, die sich den Werten der Kunst, der Freundschaft & des Humors verschrieben haben, und deren Motto in arte voluptas (in der Kunst liegt das Vergnügen) ist, konnten sich hier einem außerordentlichen Kunstgenuss hingeben. Musikalisch gestaltet wurde das Musikerlebnis durch drei Hallenser Schlaraffen die Meister auf der Violine sind & den hervorragenden Organisten Prof. Staege, der ebenfalls Schlaraffe ist.
Gespielt wurden Werke u.a. von Händel, Mozart, Fischer & natürlich J. S. Bach. Ich hörte zum ersten Mal, dass Orgel & Geigen gemeinsam musizierten. Das war wirklich ein Hochgenuss. Als krönender Abschluss erklang Bachs Ave Maria, bei dem ein Geiger vor dem Altar, eine Geigerin auf der ersten & eine auf der zweiten Empore standen. Das war unbeschreiblich schön.
Ich bin froh, dass ich inzwischen auch Mitglied des Scharaffenverein Nordhusa bin & freue mich auf weitere Kunsterlebnisse.
Nähere Informationen über den Verein können Interessierte gern beim Vorsitzenden Jörg Bauersfeld Tel. 0170 1452166 oder unter Schlaraffia (Nordhausen) – NordhausenWiki
Wolfgang Reinhardt




