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Fr, 09:23 Uhr
18.09.2026
Auftaktveranstaltung am Humboldt-Gymnasium

Diskussion zur Klimaanpassung

Wie kann man den Auswirkungen klimatischer Veränderungen im Landkreis Nordhausen begegnen? Was tun angesichts der Zunahme von Hitzetagen und Trockenperioden einerseits und Unwettern mit Starkregen andererseits? Mit einem Konzept zur nachhaltigen Klimaanpassung, natürlichen Klimaschutz und zur Stärkung der Biodiversität will der Landkreis Nordhausen diesen Herausforderungen begegnen...

Gemeinsam mit den beteiligten Kommunen Sollstedt, Heringen, Bleicherode, Hohenstein und Werther erarbeitet die Landkreisverwaltung derzeit dieses Klimaanpassungskonzept, gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, um den Auswirkungen des Klimawandels auf Infrastruktur, Umwelt und Lebensqualität aktiv zu begegnen.

Bild:
Auftaktveranstaltung am Humboldt-Gymnasium (Foto: Pressestelle Landratsamt)

Das Konzept dient als Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für künftige Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels als fachübergreifende Aufgabe. Dabei wird auch konkret auf lokale Besonderheiten eingegangen. Bis Oktober kommenden Jahres soll das Klimaanpassungskonzept fertiggestellt werden.


Mit der gestrigen Auftaktveranstaltung mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft und Verwaltung ist nun der öffentliche Diskussionsprozess dazu gestartet. Das beauftragte Fachbüro EnergieWerkStadt aus Jena stellte erste Analyseergebnisse beispielsweise zur Entwicklung von Hitze und Wärmebelastung, Trockenperioden, Niedrigwasser und Starkregenereignissen vor. Bereits heute sind deutliche klimatische Veränderungen im Landkreis Nordhausen spürbar - mit mehr Hitzetagen und Trockenheit in Frühjahr und Sommer und mehr Niederschlägen in Herbst und Winter. Deutlich wurde zudem, dass angesichts der vielfältigen Auswirkungen klimatischer Veränderungen viele Akteure aus unterschiedlichen Bereichen mitwirken sollten.

In den kommenden Wochen sind weitere Workshops und Beratungen mit den teilnehmenden Kommunen geplant. Zugleich können sich die Einwohner der Region beteiligen und ihre Einschätzungen und Anregungen in einer Online-Umfrage weitergeben. Diese Befragung dient als zentrale Grundlage zur Identifikation, Entwicklung und Priorisierung konkreter Maßnahmen, die den Folgen des Klimawandels wie Hitze, Dürre, Trockenheit, Starkregen und Hochwasser proaktiv entgegenwirken sollen. So sollen auch praxisnahe Lösungen für den Alltag entwickelt werden. Den Link zur Umfrage und alle wichtigen Informationen zum Klimaanpassungskonzept sind unter https://landkreis-nordhausen.de/klimaanpassung zusammengestellt.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
18.09.2026, 09:45 Uhr
Endlose Diskussionen, Workshops und so weiter...
Ich ahne schon, wie das weitergeht. Es wird geredet, zerredet, bekundet... Nur gemacht wird letztlich wieder nichts. Wie wäre es denn, wenn man einfach mal ANFÄNGT? Zur Erinnerung: Die Bundesregierung ist mit einem noch nie dagewesenen Finanzpolster gestartet, das sie sich selbst auf umstritten Weise mittels Rekordverschuldung geschaffen hat. Was könnte man damit alles tun, um das Leben der Menschen angenehmer zu machen und den klimapolitischen Herausforderungen zu begegnen anstatt Unsummen in die weitere Konfrontation mit Russland zu versenken.

Gäbe es den politischen Willen, müsste kein Senior, kein Schüler, kein Patient, kein Personal mehr in der immer schlimmer werdenden Sommerhitze schmachten.
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