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Sa, 07:00 Uhr
26.09.2026
Kein Zecken Sommer im Landkreis

Weniger Borreliose-Fälle registriert

Im Kreis Nordhausen hat es dieses Jahr bislang weniger Borreliose-Infektionen gegeben als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bis Ende August waren es dieses Jahr zwölf, im gleichen Vorjahreszeitraum 22 Fälle, berichtet die BARMER unter Bezug auf Daten des Robert-Koch-Instituts...

„Trotz weniger Krankheitsfälle ist Achtsamkeit geboten. Zecken sind mittlerweile ganzjährig aktiv. Wer sich im Freien aufhält, sollte sich anschließend gründlich absuchen und Zecken gegebenenfalls schnellstmöglich entfernen", sagt Peter Behrschmidt, Geschäftsführer der BARMER in Nordhausen.

Was tun nach einem Zeckenstich?
Nach einem Zeckenstich ist es wichtig, die Einstichstelle in den nächsten Tagen und Wochen gut zu beobachten. Bildet sich eine ringförmige Hautrötung, sollten Betroffene die Hausärztin oder den Hausarzt aufsuchen. Dies kann ein Anzeichen für eine Borreliose- oder FSME-Infektion sein. Krankheitsanzeichen treten erst nach ein bis sechs Wochen auf. Dazu zählen Abgeschlagenheit, Fieber, Lymphknotenschwellung, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen. Borreliose kann mit Antibiotika wirksam bekämpft werden. Gegen FSME gibt es kein Medikament, aber einen Impfstoff.

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Impfung gegen FSME
Im Kreis Nordhausen ist in diesem Jahr bislang keine FSME-Infektion gemeldet worden, auch im vergangenen Jahr nicht. Der Landkreis gilt nicht als FSME-Risikogebiet. Eine Impfung wird empfohlen für Personen, die in solchen Risikogebieten durch Zecken gefährdet sind, beruflich gefährdetes Personal sowie Reisende in Risikogebiete. „Auch in Thüringen sind zahlreiche Landkreise als Risikogebiet eingestuft. Das sollte man auf dem Schirm haben, beispielsweise bei Ausflügen in den Harz oder den Thüringer Wald. Wer den eigenen FSME-Impfstatus nicht kennt, kann das beim Hausarzt ansprechen und bei Bedarf die Impfung auffrischen", so BARMER-Geschäftsführer Behrschmidt. Um immer einen guten Überblick zu behalten, seien auch digitale Impfplaner eine gute Hilfe. Die BARMER bietet einen solchen Service für ihre Versicherten kostenfrei in der BARMER-App.
Autor: red

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