Zum dritten Mal lud das Bündnis "Nordhausen zusammen" heute auf den Gehegeplatz zum gemeinsamen Fest. Unterstützung fand sich viel und so konnte neben Musik und Diskussion auf der Bühne auch auf dem Platz viel geboten werden...
Nordhausen Fest zusammen auf dem Gehegeplatz (Foto: agl)
Ein sichtbares Zeichen für demokratisches Miteinander, Toleranz und kulturelle Vielfalt wollte man setzen, das Motto: Nordhausen. Fest. Zusammen. Es ist das vierte Fest seiner Art seit der Gründung des Bündnisses im Jahr 2023 und das dritte Mal, das man auf dem Gehegeplatz zusammenkommt. Auf dem Platz herrscht Kommen und Gehen, in der Fläche verläuft sich das Publikum und sicher, es könnte mehr sein, meint Alexander Scharff aber wenn er von der Bühne auf den Platz schaut, dann sei er zufrieden.
Holzschnitzen, Bastelspaß, Hoola Hoop mit dem Zirkus Zappelini, traditionelles Handwerk aus der Ukraine, Blind Date für Literaturfreunde, Zuckerwatte, Hüpfburg und Musik - es sollte für jede Altersklasse und jeden Geschmack etwas dabei sein. Mit Bad Posture hatte man den musikalischen Nachwuchs auf der Bühne, der nicht nur spielen kann, sondern sich auch seine Gedanken zum Umgang mit queeren Menschen und häuslicher Gewalt macht. Ibrahim Hassam berichtete von den Erfahrungen, die er als junger Mensch auf der Flucht aus Syrien machen musste und in seinem ersten Buch niedergeschrieben hat. Auch die Nachbarn waren mit von der Partie, Walkenried bunt vernetzt, der Verein Straight Outta Hinterland und die Queers NDH meldeten sich zu Wort.
Auch für Politik fand sich Zeit, aber nicht die der großen, weiten Welt, sondern die lokale. Große Reden sollten dabei nicht geschwungen werden, man wollte vielmehr Einblicke in die Arbeit der kommunalen Vertretung geben. Dazu kamen Alexander Scharff (Linke), Barbara Rinke (SPD), Pascal Leibbrandt (Grüne) und Christian Lautenbach (CDU) auf die Bühne, im gegenseitigen Gespräch sollte es darum gehen, wie man mit Interessenkonflikten umgeht. Wir sind alle engagierte Leute, nicht nur im Stadtrat, sondern auch im Sportverein, beim Theater oder der Bibliothek, in der Kirche, in Kultur und Gesellschaft. In einer Kleinstadt kommt man als Lokalpolitiker unweigerlich an Punkte, wo Interessen aufeinander stoßen und wir dachten, es wäre vielleicht einmal interessant, darüber zu reden, wie man damit umgeht und wo man Grenzen zieht, erläutert Scharff.
Höhepunkt des Tages ist der Auftritt der Band Mensch Meier, ein Ton-Steine-Scherben Cover, das bekannte Lieder der einflussreichen deutschen Rockband ab 21 Uhr auf die Bühne bringt. Auf dem Gehegeplatz könnte das Publikum dann noch einmal wechseln, vermuten die Veranstalter.
Finanziert wurde das Fest in diesem Jahr unter anderem durch eine Spendenaktion, die ihr angepeiltes Ziel schnell erreicht habe, ist am Rand der Bühne zu erfahren, ein Erfolg der auch ein gutes Zeichen dafür sei, dass es mit dem Zusammen in Nordhausen noch klappt. Darüber hinaus könne man sich einmal mehr für die vielfache Unterstützung auf dem Platz und bei all jenen bedanken, die sich für eine offene und demokratische Stadtgesellschaft einsetzen. Angelo Glashagel
Alle sind willkommen auf englisch. Und gleich daneben "Fuck Nazies".
Also die sind nicht willkommen. Aber nicht so schlimm. Es drängeln sich ja auch so die Massen vor der Bühne. Etwas anderes war nach den Bildern in der Einladung wohl auch nicht zu erwarten.
Und ja ich weiß, ein großer Teil der NNZ-Leser (zumindest laut Kommentaren) ist eher weiter rechts angesiedelt, aber auch für die wünsche ich mir von Herzen, dass diese vllt. diesen Kommentar nicht mit blinder Ablehnung lesen, sondern sich einfach mal neutral fragen:
Was ist mein Problem mit solch einem Fest.
Als Besucher sind mir ein paar Dinge aufgefallen:
Viele Familien, viele schöne Stände für Kinder, viel tolles Essen und vor allem viele glückliche Menschen.
Und was für mich persönlich ein großer Wunsch ist, ist dass dieser pure Hass unter unterschiedlichen Meinungen aufhört (auch wenn meiner Meinung nach, das Bild des Artikels schon wieder zu provokativ gewählt wurde. Denn das Fest war weit aus mehr als ein "Fuck Nazis").
Wir sind leider in einer Zeit angelangt, in der man nur noch völlig uninformiert "Scheiß Grüne", "Scheiß Linke" liest, anstatt sich einfach zu fragen "Hey, was ist mein Problem mit denen?".
In einer Zeit, in der Menschen auf Grund ihrer Meinung und ohne Gespräch verurteilt werden.
Und es ist egal ob man Links oder Rechts ist, am Ende wünscht man sich ja irgendwo "Hey, vllt. kann ich die andere Person verstehen oder gar auf die für mich richtige Seite ziehen" und sind wir mal ehrlich, dies wird nicht mit purem Hass, sondern Gesprächen passieren.
Durch Freundschaften etc. befinde ich mich oft in vielen Teilen von Deutschland und eines sei sicher, in sehr sehr wenigen Gegenden ist der persönliche Hass so groß wie in Nordhausen / Teilen des Ostens und das tut mir als Nordhäuser in der Seele weh, allein weil wir hier so viele schöne Dinge zu bieten haben.
Also für manche Leser: Ihr müsst nicht links sein, um auf solchen Festen Willkommen seid, sondern vllt. einfach offen für Menschen und eine gute Zeit sein.
Und davon ab, haben wir nicht alle das gleiche Ziel? Auf eine bessere Welt, ein besseres Deutschland, eine besseres Umfeld für unsere Kinder und Familien? Und ich bin mir sicher, keines dieser Ziele wird durch Hass erreicht.
In diesem Sinne, ein schönes Wochenende an die Leser.
Danke an die NNZ für den Artikel und Danke für das Fest.
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P.Burkhardt
27.09.2026, 00:15 Uhr
wieso ist denn FCK NZS so schlimm ?
...oder findet es hier etwa jemand gut, wenn Minderheiten ausgegrenzt werden, weil ihre Großeltern vielleicht nicht in Deutschland geboren wurden oder weil sie einfach lieben wollen, wen sie wollen ?
Findet das hier irgendwer gut und richtig ? ... oder will hier vielleicht jemand behaupten, dass das keine Nazis sind, die sowas fordern ?
Bei mir läuft übrigens gerade Rammstein "Deutschland" aus den Berliner Teufels... so als Denkanstoß, im Bezug auf Nazis...
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Echter Sundhäuser
27.09.2026, 06:05 Uhr
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Frank1
27.09.2026, 08:53 Uhr
Störungen
Ich fand es äußerst bemerkenswert, dass dieses Fest in Nordhausen völlig ohne Störungen, Gegenproteste oder den sonst oft üblichen Lärm von Gegendemonstranten durchgeführt werden konnte. Es wäre wirklich wünschenswert, wenn dies künftig als Standard für alle Feste und Versammlungen in unserer Stadt gelten würde.
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Lautaro
27.09.2026, 09:48 Uhr
P.Burhardt sie haben recht......wieso ist denn FCK NZS so schlimm ?
Als ich in den Zeiten der großen Einwanderung in einem Spiegel-Forum fragte, wo man diese ganzen Menschen angesichts von 400000 fehlenden Sozialwohnungen unterbringen soll, wurde ich sehr schnell als "rechter Jammerlappen" und eben auch als NZ entlarvt.
Da ich keinerlei Lust verspüre, als NZ von diesen hart arbeitenden Menschen sexuell missbraucht zu werden (FCK NZS), bin ich froh, dass diese eindeutige Abgrenzung im Vorfeld deutlich wird.
Wenn Sie sich wünschen das zu solchen Festen mehr Besucher kommen, dann sollte man in den linken Reihen auch offener für politisch Andersdenke sein. Wenn ich mir die Bilder so anschaue scheint das nicht der Fall zu sein.
So wird man auch in Zukunft unter sich bleiben.
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
Rosa Luxemburg
Gegen den Spruch "Fck Nzs" können doch nur Nazis was haben, oder? Ansonsten sollte es doch für jedermann völlig selbstverständlich sein, dass man mit (Neo-)Nationalsozialisten nichts zu tun haben will?
Anmerkung techn. Support:
Denke, FCK ist auch ohne Nazi kein schönes Wort für den öffentlichen Diskurs.
Außerdem steht es ja immer noch für Geschechtsverkehr. Mir erschließt sich nicht, warum man augefordert wird mit Nazis Geschlechtsverkehr zu haben.
Von der Vorbildwirkung für die anwesenden Kinder will ich gar nicht sprechen. Im Kindergarten dürfen die das bestimmt nicht sagen.
BerndLuky
27.09.2026, 11:16 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf Hatten wir lange nicht: Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
Lautaro
27.09.2026, 11:36 Uhr
Werte Redaktion,,,Danke für den Einwand zum Kommentar von "nur mal so"-
Es ist mittlerweile Usus geworden, den politischen Gegner mit beliebigen Hassbegriffen zu beleidigen und gleichzeitig dem gleichen Gegner Hass zu unterstellen.
Ich möchte an dieser Stelle den vielen AFD-Politikern dafür danken, dass sie so viele Feste organisieren, um die Menschen zusammenzubringen.
Auch den AFD-Politikern, welche sich haupt- und ehrenamtlich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft einsetzen, sei hier ein großer Dank ausgesprochen.
Diese vielen Momente schaffen die Grundlage aufeinander zuzugehen, Barrieren zu überwinden, .... die Gemeinschaft zu stärken,....
MERKSTE WAS?
Es wird überall versucht zu spalten, nichts wird dadurch besser.
Wie kann man, ja fast reflexartig, auf ein selbstorganisiertes gemütliches Fest der Menschen unserer Stadt so allergisch reagieren?
Passt es nicht ins Narrativ, dass alle friedlich zusammen Zeit verleben?
Und ja, Menschen die spalten wollen, sind auf diesem Fest eher nicht erwünscht.
Aber wer seine Ängste überwindet, findet dort einen Ort, mit allen ins Gespräch zu kommen. Natürlich ist die Bereitschaft von ALLEN Seiten essentiell, sich gegenseitig zuzuhören. Damit meine ich wirklich ALLE.
Daher hier die Sicht meiner 93jährigen Großmutter, welche auch das Fest besucht hat. Sie wohnt schon ihr ganzes Leben in Nordhausen. Lediglich nach der Bombardierung hat sie für 2 Jahre in Großwechsungen verbracht.
"Ich habe erfahren, was es bedeutet, wenn eine Gesellschaft zerbricht. Tut etwas dafür. Rauft euch zusammen, ihr jungen Leute braucht eine Zukunft. Ich habe mich sehr über dieses Fest gefreut und die vielen Menschen, die zusammengekommen sind."
Ich kann nur für mich sprechen und viele Linke die ich kenne:
Solange man kein offensichtlicher Rechtsextremer ist, sind auch Menschen mit anderen Meinungen willkommen. Sollten wir nicht genau wieder dort hin kommen, das wir mehr zu einem miteinander zu kommen, als einem permanenten, misstrauischen "die anderen sind böse"?
Aber schauen Sie doch mal allein die Daumen Hoch / Runter Bewertungen von meinem Kommentar an! Ich habe weder eine Gruppe ausgeschlossen, sondern eher für ein größeren Zusammenhalt von Menschen und mehr Offenheit gesprochen, trotzdem bekommen es Nordhäuser wieder mal hin, in allem etwas negatives oder "Mag ich nicht" zu sehen.
Es tut mir leid, das wir Nordhäuser so ein verbittertes Völkchen geworden sind.
Allein der Punkt, das eigentlich positive Kommentare ohne Anfeindungen oder Ausgrenzungen im Sinne von "Die anderen sind scheiße" so runter gevotet werden, sollte doch genügend aussagen.
In diesem Sinne halte ich mich hier mal wieder raus und wünsche ein angenehmes Wochenende.
Wo bitte haben Sie von Seiten der AfD bei solchen Veranstaltungen hier schon mal Gegenproteste gesehen??! 😡 🤦🏻♂️
... Nirgendwo gibt es das, weil die das einfach nicht nötig haben und damit die einzigen sind, die wirklich verstehen was es heißt demokratisch zu sein!
Aber wehe, irgendwo steht mal ein kleiner AfD-Stand, dann wird die Gegenseite sofort aktiv...!
Aber daran hat auch der ÖRR schuld! (nur wer sowas weiter sehen will, sollte auch dafür bezahlen!!!)
Ähm Norris....was denken sie, wie Störungsfrei ein AfD organisiertes Fest abgelaufen wäre ?
@Leser X.....ich bin sehr enttäuscht von Ihnen. Als Kapitalismuskritiker fühlte ich mich immer an Ihrer Seite.
In meinem Familien- und Bekanntenkreis sind viele hart arbeitende Menschen und keiner von denen hat Lust verspürt, bei diesem Fest vorbeizuschauen.
Mal davon abgesehen, dass ich mir von niemanden sagen mag mit wem ich intim werden soll☺ ist diese Parole bei Linksradikalen sehr beliebt und sollte daher auf Demokratiefesten eigentlich nicht vorkommen.
Nie wieder ist jetzt muss für beide Extreme gelten: Nie wieder Drittes Reich, nie wieder Sozialismus! Ein hoch auf die Hufeisentheorie!
Wieso wird dort gegen die die von gesichert demokratischen Parteien eingeführte Bezahlkarte gewettert? Kann es sein, dass hier Demokratie geframet wird? Es wird doch keiner ernshaft behaupten dass dort keinen politiche Schlagseite herrscht?
..so ist das wohl mit den Radikalen. Egal aus welcher Ecke - jede Form von Radikalismus ist Mist. Alle halten sich selbst für die Vernünftigen und die anderen für das Problem. Da fällt mir tatsächlich auch die Hufeisentheorie ein, die RWE angesprochen hat.
Was ich tatsächlich niemals verstehen werde: Wenn Linksradikale ja so böse sind, warum wird dann eine Partei verteidigt und gewählt, in deren Reihen rechtsextreme Positionen und Personen immer wieder auffallen? Gleichzeitig wird jede Kritik daran als angebliche Undemokratie oder Ausgrenzung dargestellt - also ordentlich geopferrollt.
Niemand muss sich wundern, dass es Gegenwind gibt. Wer gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausspielt, Minderheiten zum Problem erklärt oder ständig die Schwächsten für Probleme verantwortlich macht, die man selbst ordentlich überhöht hat, wird Widerspruch ernten - oder eben solche Veranstaltungen, wie die im Gehege aushalten müssen. Das gehört zu einer (noch nicht abgeschafften) Demokratie genauso dazu wie freie Wahlen.
Wer austeilt (nur mal Phönix einschalten), muss auch Gegenrede aushalten können...
Extremismus wird nicht besser, nur weil er von der eigenen Seite kommt, liebe Mitkommentatoren. Und Extremisten dürfen in einer Demokratie nicht ans Ruder - dann ist es mit der Demokratie nämlich vorbei... das haben wir 2x erlebt in Deutschland... einmal in jede Richtung. Von daher ist es in einer Demokratie legitim, Extremisten auszugrenzen... es ist aber definitiv nicht legitim, Queere auszugrenzen oder Menschen, die einfach einen anderen Stammbaum haben...
und am Rande: Wer bei FCK NZS ernsthaft glaubt, es gehe um sexuelle Handlungen, sucht entweder krampfhaft ein Scheinargument oder versteht die allgemein bekannte Bedeutung der Abkürzung nicht. Kleiner Tipp: Es geht um große Abneigung. Insofern... wir lehnen doch alle Nazis ab, oder ? Die Däumchen werden es zeigen 😂...
Also, mein Stil wäre das nicht. Von den hier Kommentierenden wird sich doch wohl niemand diese Jacke anziehen. Oder gibt es hier irgendjemanden, der sich als Nazi oder deren Anhänger bezeichnen würde?
...wenn die AFD auch nur einen Punkt in ihrem Programm hätte, der das Land wirklich voran bringen würde... nur einen, dann wäre es abzuwägen, ob man den ganzen anderen Mist deswegen in Kauf nimmt. Ich würde (erheblich) von der 25 Prozent-Steuer profitieren - anders als der Durchschnittsverdiener - der Single zahlt bis etwa 12k gar keine Steuer, 25 Prozent (Durchschnittssteuersatz) fällt erst ab etwa 60k zu versteuerndem Einkommen (also nach Abzug von Krankenkasse und Rentenversicherung, Werbungskosten - also etwa 80k brutto) - bei Verheirateten und eL verdoppelt sich das Ganze - an... Wenn also der Einheitssteuersatz käme, würden alle die draufzahlen, die weniger verdienen, während die, die viel verdienen, profitieren. Mal abgesehen davon, welche Lücke das in den Staatshaushalt reißt, was die nach der Remigration eingesparten 24 Mrd. EUR für Flüchtlinge niemals auffangen könnten...werden die Leute mit weniger als 80k-Jahreseinkommen einfach verarscht... aber sie wollen es ja offenbar so - oder sie verstehen das einfach nicht.
Mal die menschenverachtenden Folgen ausgeklammert: Die Linken setzen sich für die Arbeiter und Angestellten ein, für sozial Schwache, Rentner und Arbeitslose und alle, die es irgendwie nicht selber schaffen. Deswegen wollen sie einen Staat der genau diese Gesellschaftsschicht unterstützt. Das ist ein wichtiger Punkt in einem Sozialstaat - es darf eben nur nicht ausufern.
Deswegen verstehe ich das Ansinnen dieser Veranstaltung, auch wenn ich persönlich vieles nicht teile, was die Linken wollen... aber was ich definitiv nicht teile ist die Gegenposition aus der blauen Ecke, ich würde zwar profitieren, das Land jedoch nicht und damit meine Zukunft in diesem Land auch nicht... genauso, wie die von allen anderen... Ungarn hats vor gemacht...
Wir brauchen viel mehr Aufklärung ! Auch auf Veranstaltungen wie der auf dem Gehegeplatz.
Ich weis wer hier mit Nazis gemeint ist.
Menschen wie du und ich die "rechts" also eher konservativ verordnet sind.
Man kann sein Land lieben. Mann kann Überfremdung ablehnen und sichere deutsche/EU Grenzen wollen. Man kann auch die EU ablehnen. Alles machbar und streitbar.
Aber das sind eben alles keine Nazis. Der begriff ist so inflationär verwendet, dass man kaum noch weiß was eigentlich nazis sind.
Für all die Individuen die diese politischen Bekundungen ganz toll fanden:
Es gibt aktuell genau eine politische Strömung welche das auslöschen einer Ethnie offen auf der Straße fordert. Der politische Islam. Der Islamismus. Und es gibt genau eine politische Strömung die mit diesen Abschaum (denn genau das sind sie) ins Bett geht: der radikale linke Rand, die Kommunisten und Marxisten. Die Fraktion "Deutschland verrecke" oder "Deutschland du mieses Stück Scheiße".
Dann ist man vielleicht kein Nationalsozialist, aber bedient sich genau des selben Mittel. Einschüchterung, Sichtbarkeit im öffentlichen Raum. Terror, Infiltatrion aller Gesellschaftlichen und politischen Ebenen.
Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Brandmarkung und später Verfolgung Andersdenkender. Bis zu dem Tag an dem man eine schöne homogene Masse ist.
Man merkt es, oder? Das trifft weniger auf die AFD zu als einem lieb ist.
Tja, konservativ sein ist halt eben doch nicht "Nazi".
Aber es gibt da wen, der sagt es ganz offen und direkt. So offen, dass man es nicht wahrhaben will...
Anmerkung der Redaktion:
Ja, man kann sein Land lieben ohne ein (Neo-) Nazi zu sein.
Wer sich darüber beklagt, dass Begriffe inflationär gebraucht werden, sollte aber mit „Abschaum“ nicht selbst um sich werfen.
Zur Sache: Ja, Islamisten wie die Hamas vertreten offen einen vernichtenden Antisemitismus. „Genau eine“ Strömung ist es aber nicht.
Auch Rechtsextremisten verüben laut Verfassungsschutz weiterhin in großer Zahl antisemitische Straftaten in Deutschland, siehe z.B. Halle 2019.
Hier nehmen sich die Extremisten alle nichts.
Die Unterwanderung „aller Ebenen“ bleibt eine gefühlte Behauptung ohne Beleg.
Paul.W
28.09.2026, 11:27 Uhr
Natürlich kann Ihnen niemand verwehren,
sich mitgemeint zu sehen, wenn von Nazis gesprochen wird, Cychreides.
Welcher Bedrohung Sie sich durch die hier in Rede stehende Losung ausgesetzt sehen, ist mir trotzdem nicht klar. Menschen nach dem Leben zu trachten, ist doch eher eine rechtsradikale Untugend (Bsp. muss ich dafür wohl nicht angeben).
Gewalt gegen Menschen und Sachen lehne ich stets ab, Sie hoffentlich auch. Dass es unter den Anhängern einer bestimmten Partei nicht wenige gibt, die mit den Nazis von ´33 sympathisieren war schon früheren Führern diese Partei aufgefallen. Vier davon sind deshalb ausgetreten . . .
Linkssein bedeutet u. a. mit Allen zu sein, die zu den Armen und Unterdrückten gehören. Das können arme Rentner und Mindestlöhner in D, Frauen in Afghanistan, hungernde Kinder im Südsudan oder Palästinenser sein. Welche Personen Sie mit Marxisten und Kommunisten meinen, wäre klarer,wenn Sie Namen nennten.
Die mörderische Politik der aktuellen israelischen Regierung in Gaza und der Westbank abzulehnen, ist da folgerichtig und hat mit Antisemitismus rechter Kreise nicht das Geringste zu tun.
Wer von den Palästinensern die Anerkennung der Existenz von Israel fordert, sollte umgekehrt auch den Palästinensern einen eigenen Staat zuerkennen. Aber das ist ein weites Feld . . .
Wir die anders denken. Ich würde es eher konservativ bezeichnen, ziehen uns nicht die Nazi Jacke an, sondern sie wird uns über geholfen., Mittlerweile derart inflationär, das es es schon nicht mehr wehtut. Allerdings die Opfer des Holocaust, zum Beispiel verhöhnt! Wir haben uns dran gewöhnt, dass alles was konservativer ist, als die linke Blase heute Nazi ist und von Leistungslosen stickerbeklebten unglaublich mutig, vermummten Antifa Anhängern gerne gefickt wird. Kismet! Und deshalb würde ich zum Beispiel niemals bei einer Veranstaltung auftreten, bei der, die vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingeschätzte Antifa durch einen Battle Point vertreten ist, auftauchen! Bleibt gerne unter euch, Omas gegen Hirn, die neuen Judenhasser Hamas und linke, plärrend im Chor, from the River to the Sea! Mit all euren mit Steuergeld gepamperten NGOs! Macht weiter so. Wir anderen haben nicht die Zeit für euren Blödsinn. Wir müssen nämlich arbeiten gehen und den Laden am Laufen halten! Und seid ganz gelöst, ihr hattet doch ein schönes Fest, die üblichen blau braunen vermummten AfD Nazihorden mit Pflasterstein und Bengalos sowie Pyrotechnik, die sonst jedes Vielfalt Event stürmen, sind zu Hause geblieben! Ironie off😂
Werter Paul.W In "Der Kunst des Krieges" wird dem geneigten Leser empfohlen.....
Wenn Dir Deine Freunde nicht weiterhelfen wollen oder können, solltest Du Dir Unterstützung bei Deinen Feinden suchen ! (vergleiche die Ausgabe mit dem Vorwort von James Clavell)
Meine Freunde waren immer die Linken, aber nachdem Herr Ramelow die Einwanderungspolitik der damaligen Kanzlerin über den grünen Klee lobte und die Mieten der Arbeiter in die Höhe schnellten.... war ich raus aus der Geschichte. Einige Linke (aus Nordhausen ) haben mir durchaus recht gegeben.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass die neuen Linken sehr stark ergrünt sind.....also arbeiterfeindlich.
...spannende Sichtweise, Lautaro... nur erklärt sie nicht, warum ausgerechnet die Parteien als arbeiterfeindlich bezeichnet werden, die höhere Löhne, stärkere Tarifbindung, mehr Arbeitnehmerrechte und einen ausgeprägten Sozialstaat fordern.
Genau deshalb passt die Diskussion auch zum Artikel. Die heute vorgestellten Veranstaltungen werden von manchen als überflüssig abgetan. Tatsächlich zeigen die Kommentare hier aber, wie wichtig politische Aufklärung und die sachliche Auseinandersetzung mit Positionen sind. Nicht um Menschen vorzuschreiben, was sie wählen sollen, sondern damit politische Begriffe und Forderungen wenigstens an ihren tatsächlichen Folgen gemessen werden.
Dass die Einwanderungspolitik der letzten Jahre Probleme gemacht hat, kann man absolut kritisieren. Das tun übrigens auch viele Linke inzwischen. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass die gesamte politische Richtung plötzlich gegen Arbeiter arbeitet.
Wer mehr Pflegekräfte, mehr Fachkräfte und stabile Sozialkassen möchte, kommt an Zuwanderung in irgendeiner Form gar nicht vorbei. Gleichzeitig millionenfache Remigration zu fordern, löst dieses Problem nicht, sondern verschärft es eher.
Man muss die Linken und die Grünen nicht mögen... ich tue das in vielen Punkten selbst nicht. Aber sie ausgerechnet als arbeiterfeindlich zu bezeichnen, während andere Parteien Modelle vertreten, von denen vor allem Besserverdiener profitieren, überzeugt mich ehrlich gesagt nicht.
Genau deshalb braucht es mehr Fakten. Darum geht es doch bei der Veranstaltung im Artikel eigentlich. Ich finde übrigens, das sachliche Aufklärung über das Ergebnis einer "Machtergreifung" durch die Blauen, anhand des Abstimmungsverhaltens, des Wahlprogrammes und der Äußerungen einiger Protagonisten...ohne Ideologie (also FCK NZS) wesentlich effektiver wäre.
Sie hatten ja Ihre eigene Situation hier schon oft beschrieben: Bitte lesen Sie meinen letzten Kommentar (bisschen weiter oben) nochmal und fragen sich, ob Sie das wirklich wollen (weniger Geld, steigende Preise, weniger Arbeitskräfte - gerade in der Pflege).
Echt jetzt Tom? Sie persönlich werden also ständig als Nazi bezeichnet, obwohl sie lediglich konservativ sind? Wo soll das denn sein? Ich kenne niemanden, der das machen würde, aber z. B. jede Menge Rassisten, Chauvinisten und Leute mit Sympathien für Hitler. Vielleicht verkehren Sie öfter in Antifa-Kreisen. Oder glauben Sie, dass die Bezeichnung Nazi nicht mehr angebracht ist, weil es (Neo-)Nazis kaum noch gibt? Sind Lucke, Henkel, Petry und Meuthen völlig grundlos aus der AFD ausgetreten?
Natur-, Umwelt- und Klimaschutz ist also arbeiterfeindlich, Lautaro? Ich dachte immer, dass auch Arbeiter Kinder und Enkel haben, denen sie eine halbwegs intakte Welt übergeben wollen. Tatsächlich gibt es anscheinend Konservative, die einfach immer so weitermachen wollen mit Plastik im Meer und Mikroplastik in unserem Essen, zu viel Gülle auf den Feldern und Nitrat im Trinkwasser, immer größere Wetterkatastrophen (Waldbrände, Hochwasser, Dürren, u.v.m.) Sicher ist: Die Reichen werden sich dem entziehen können. Die Armen beißen die Hunde . . .
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Lautaro
29.09.2026, 11:03 Uhr
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Lautaro
30.09.2026, 19:40 Uhr
Werter Paul.W....Ich denke, wir auf der richtigen Seite !
Aber...Ihr Zitat.....Sicher ist: Die Reichen werden sich dem entziehen können. Die Armen beißen die Hunde . . . ist doch ein Hinweis darauf, dass die Armen bluten ...... und die Reichen nur ein wenig mehr in ihren Geldbeutel greifen müssen.
Ist das sozial ?
... über finanzielle Engpässe kann man dort nicht klagen, wer die edlen Spender waren und woher diese ihr Geld bezogen haben wurde nicht veröffentlicht.
Was auffällt ist dass es, wie schon im letzten Jahr, keinerlei Resonanz in der Bevölkerung für die rauschenden Feste der "Überguten" gibt.
Man pachtet gerne und zahlreich Wörter und Wortgruppen für sich und versucht sich selbst damit ein gewisses "gutes" Image zu verleihen.
Leuten welche anderer Meinung sind werden schnell mit dem Wort "Nazi" entmenschlicht und Gewalt sowie Hass und intoleranter Hetze ausgesetzt.
Innerlich ist man keinesfalls locker und freimütig, ganz im Gegenteil wie oft der äußere Anschein hergibt.
Man will ein Zeichen für Toleranz und kulturelle Vielfalt setzen, was genau das bedeuten soll ist man sich scheinbar selbst nicht klar. Es sind nur Worthülsen die man sich mal wieder zu eigen gemacht hat, sie sollen beeindrucken und das "gute" Image untermalen.
Experten nennen das Schwurbeln, der Artikel trotzt nur so von geschwurbel.
Eine eine offene und demokratische Stadtgesellschaft will man sein aber was ist wenn der reiche Geldsegen aus öffentlichen Fördertöpfen bald versiegt. Wessen Lied will man dann weiter pfeifen?
Die Menschen haben sich denen, welche man hier künstlich und mit viel Geld am Leben erhält, schon längst den Rücken zugewandt.
Wer die Probleme der Leute nicht ernst nimmt wird auf Dauer auch politisch nicht überleben können.
Die Agenda wird irgendwann in der Bedeutungslosigkeit verpuffen, nur echte Dinge werden bestand haben.
Die Leute werden immer mehr das Spiel durchschauen, für viele ist es jetzt schon "des Kaisers nackte Kleider"
Es ist mit den Bildern zumindest gut dokumentiert welche Vereine und Vereinigungen mit öffentlichen Steuergeldern in Nordhausen künstlich am Leben gehalten werden und welche Agenda damit gefördert wird, jedes Jahr treffen sie sich wieder auf dem Gehegeplatz und wir schauen wie sich das in Zukunft entwickeln wird.