Anzeige
Mo, 16:53 Uhr
28.09.2026
Konrad Adenauer Stiftung

"Dorfliebe"-Tour macht Halt in Bleicherode

Politik betrifft uns alle im Alltag und verdient daher eine persönliche Note. Gerade in ländlichen Gebieten, in den Dörfern, fühlen sich viele Bürgerinnen und Bürger oft von der Politik abgekoppelt. Diesem Gefühl möchte die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit der "Dorfliebe-Tour" entgegenwirken und zum offenen Austausch einladen...

Die KAS möchte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Vorzüge der örtlichen Gemeinschaft sprechen, aber auch über mögliche Verbesserungen, die gemeinsam erreicht werden können. Die "Dorfliebe-Tour" widmet sich dem, was die Menschen vor Ort bewegt, wenn sie Politik persönlich nehmen.

Dorfliebe-Tour schafft Begegnungen
Die Dorfliebe-Tour möchte einen Begegnungsort in Gemeinden bringen, wo der Supermarkt oder der Friseursalon oft nur mit dem Auto erreichbar sind und es nur wenig Möglichkeiten für den Austausch gibt. Deshalb lädt die KAS die Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einem offenen Dialog ein. Mit verschiedenen Formaten wird gemeinsam über die alltäglichen Veränderungen diskutiert und politische Lösungsansätze erarbeitet, um den Wandel aktiv mitzugestalten. Die Veranstaltungen reichen von Kino-Abenden mit anschließenden Diskussionen bis hin zu gemütlichen Treffen mit Bratwurst und den dazugehörigen Debatten über Anliegen, die das Dorf bewegen.

Anzeige symplr (mr_1)

Dabei sein und mitmachen
Jede und jeder ist herzlich willkommen bei der "Dorfliebe-Tour", denn sicherlich gibt es viele individuelle Anliegen, die den Menschen am Herzen liegen. Die Veranstaltungen bieten Gelegenheit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und den lokalen Politikern ins Gespräch zu kommen. Dabei können die jeweiligen Anliegen bei den Gesprächspartnern aus der Politik vorgebracht und für Unterstützung geworben werden. Einen Ausblick auf die nächsten Termine finden Sie auf der Dorfliebe-Website www.kas.de/dorfliebe.

Der nächste Termin findet in Bleicherode als Stammtisch am 01.10.2026 um 18.00 Uhr in der Gaststätte "Rumpelkiste" statt (Bahnhofstraße 44, 99752 Bleicherode). Zu Gast sind der Bundestagsabgeordnete David Gregosz und die Landtagsabgeordnete Carolin Gerbothe. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Autor: red

Anzeige symplr (lb_3)
Kommentare
henyklein
28.09.2026, 19:21 Uhr
Wer "Bürgerinnen und Bürger" schreibt ...
... führt nach meiner Beobachtung nichts Gutes im Schilde. Für mich erwartbar bei einer entkernten CDU.
der_böhse_onkel
28.09.2026, 22:40 Uhr
Das machen die doch alle heutzutage, henyklein
ob Politik, Presse usw. - leider! 🫣 👎

"Dorfliebe"... Aha, jetzt wirds mit dieser Masche versucht, na ob sich die Bleicheröder darauf einlassen..?!!
nur_mal_so
29.09.2026, 07:58 Uhr
Was ist denn jetzt an "liebe Bürgerinnen und Bürger" falsch?
Ist doch besser als "Liebe Bürger*Innen", oder?
henyklein
29.09.2026, 09:16 Uhr
Es gibt kein besseres ...
... Gendern. Wer aus Höflichkeit in einer Rede sagt: Liebe Bürgerinnen und Bürger oder sehr geehrte Damen und Herren ist höflich. Wer über die Bürger berichtet und meint er müsse neben den weiblichen und männlichen Bürgern die weiblichen doppelt nennen, verachtet nach meiner Beobachtung unsere Muttersprache. Ich würde sogar sagen, er verachtet unsere Heimat. Aber selbstverständlich soll jeder so sprechen, wie er möchte. Wir Konservativen wollen niemandem den Mund verbieten. Nur zeigen wir gern, wer die Gefahr für unsere Heimat darstellt. Gendersprecher gehören meiner Meinung dazu.
Anmerkung techn. Support:
Wir werden das unter diesem Artikel nicht weiter diskutieren.
nur_mal_so
29.09.2026, 11:38 Uhr
Auch auf die Gefahr des Sperrens, weil
"wir diskutieren das nicht weiter": ich würde Henys Äußerung nicht unwidersprochen stehen lassen.

Wer "Bürgerinnen und Bürger" als gendern bezeichnet, sich hinstellt und sagt, es sei Verachtung der Muttersprache, "wir Konservativen erkennen darin, wer für die Heimat eine Gefahr darstellt": Entschuldigung, diesen Unsinn kann man doch nicht tatsächlich unwidersprochen stehen lassen. Als "Bürgerinnen und Bürger" wurden die Bürgerinnen und Bürger schon Anfang des vergangenen Jahrhunderts angesprochen, bestimmte Kräfte machten in den Dreißiger Jahren daraus "Volksgenossinnen und Volksgenossen".

Man kann anhand des Inhalts des Artikels ja meinetwegen die CDU als Feindbild beibehalten, hab ich nichts dagegen, ich bin auch kein CDU-Wähler: aber dieses Feindbild anhand eines Idioms festmachen, das tatsächlich seit mindestens hundert Jahren in der deutschen Sprache verankert ist offenbart einfach Unwissenheit.

Gern den Artikel inhaltlich zerfetzen, aber das hier ist pure - nein, das schreib ich nicht, ich hab ja um Freischaltung gebeten.
henyklein
29.09.2026, 12:25 Uhr
nur mal so
... nicht weiter diskutieren (an die Redaktion) ist ja bei einer kontroversen Unterhaltung nicht gerade zielführend. Sei's drum. Wie jeder bemerkt hat, bin ich in Sachen sexualisierter Sprache ziemlich mimosig. Für die Menschen, die die Staatsbürgerschaft eines Landes haben, gibt es die Bezeichung "Bürger". Diese haben in der Aussage, dass es sich um die Menschen des Landes mit der Staatsbürgerschaft des Landes handelt, kein Geschlecht. Erst das Gendern sexualisiert sie, indem die Gruppe der weiblichen und die der männlichen Bürger daraus gemacht wird. Und ja, es ist sehr wahrscheinlich, dass Nationalsozialisten in ihrerem Wahn derartige Gruppen sprachlich gebildet haben. Allein deswegen könnte es suspekt sein und man könnte überlegen, ob diese Gruppierung nützlich ist. Ich sage nein, denn die Schüler, Lehrer, Bürger, Arbeiter, Studenten und Leser beinhaltet stets ALLE Personen dieser Funktionsgruppe. Unabhängig von Geschlecht, Alter, Sexualität, Religion und Fortbewegungsmittel. Alle.
Anmerkung techn. Support:
So, jetzt durfte jede und jeder noch mal etwas sagen.
Wir werden das unter diesem Artikel nicht weiter diskutieren.
Burschelt
29.09.2026, 12:39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Schmähkritik
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (bb_2)