Das Salzaquellbad ist für eine Förderung aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS) in der Förderrunde Schwimmbäder ausgewählt worden. Für die geplante Sanierung und Weiterentwicklung des traditionsreichen Nordhäuser Freibades sind Bundesmittel in Höhe von rund 1.8 Millionen Euro vorgesehen…
Eine der letzten Veranstaltungen im Salzaquellbad war das "Hundebaden" im September 2024 (Foto: agl)
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Auswahl der geförderten Projekte am 23. September beschlossen. Insgesamt unterstützt der Bund in dieser Förderrunde 195 kommunale Schwimmbäder mit insgesamt 250 Millionen Euro.
Wie die Stadt Nordhausen mitteilt, begrüße man die Entscheidung als wichtigen Durchbruch für die Zukunft des Salzaquellbades. Ein besonderer Dank gelte dabei dem Mitglied des Bundestages, David Gregosz. Er habe das Nordhäuser Vorhaben auf Bundesebene kontinuierlich begleitet, gegenüber den zuständigen Stellen unterstützt und sich nachdrücklich für eine Berücksichtigung im Förderprogramm eingesetzt.
Die Auswahl des Salzaquellbades und die in Aussicht gestellte Bundesförderung von rund 1,86 Millionen Euro sind eine außerordentlich gute Nachricht für Nordhausen. Mein besonderer Dank gilt MdB David Gregosz. Er hat unser Anliegen in Berlin mit großer Beharrlichkeit vertreten und damit einen wichtigen Anteil an diesem Erfolg. Sein Einsatz zeigt, wie wirkungsvoll eine verlässliche Interessenvertretung für unsere Stadt sein kann, erklärt Oberbürgermeister Kai Buchmann. Gregosz bestätigte die vorgesehene Fördersumme und bezeichnete die Entscheidung als konkreten Erfolg für Nordhausen. Bereits zuvor hatte er sich auf Bundesebene für das Salzaquellbad eingesetzt und das Förderverfahren politisch begleitet.
Anzeige symplr (mr_1)
Das 1928 eröffnete Salzaquellbad ist seit der Freibadsaison 2024 geschlossen. Aufgrund des baulichen Zustands der Becken und der technischen Anlagen war ein weiterer Betrieb nicht möglich. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 bildet nun die Grundlage für die weitere Planung. Der Stadtrat hat sich für die Entwicklung eines Freibades mit biologischer Wasseraufbereitung ausgesprochen. Mit der Förderung rücke die bauliche Erneuerung des Bades nun einen entscheidenden Schritt näher.
Ziel ist es, das Salzaquellbad als zeitgemäße, nachhaltige und familienfreundliche Sport- und Freizeiteinrichtung zu sichern. Das Bundesprogramm legt besonderen Wert auf eine nachhaltige Sanierung, einen geringeren Ressourcenverbrauch und eine möglichst klimafreundliche Wärmeversorgung. Schwimmbäder sollen damit langfristig als Orte für Schwimmunterricht, Vereinssport, Bewegung, Gesundheitsvorsorge und gesellschaftliche Begegnung erhalten werden.
Das Salzaquellbad besitzt für viele Generationen von Nordhäuserinnen und Nordhäusern einen hohen persönlichen und gesellschaftlichen Wert. Die Bundesförderung schafft eine wesentliche Voraussetzung dafür, diesem traditionsreichen Ort eine Zukunft zu geben., so der Oberbürgermeister weiter. Mit der Auswahlentscheidung beginnt nun das formelle Antragsverfahren.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung wird als zuständige Stelle auf die ausgewählten Kommunen zugehen. Die Stadt Nordhausen und die Badehaus Nordhausen werden die erforderlichen weiteren Verfahrens- und Planungsschritte eng miteinander abstimmen. Über den konkreten Zeitplan sowie den Umfang der umsetzbaren Maßnahmen wird die Stadt informieren, sobald belastbare Ergebnisse vorliegen.
...in der weit besseren Position im Landtag... war genau welcher ? Ist der Mann nicht nach Erfurt gegangen um die Belange der Stadt und des Landkreises zu vertreten... ich meine, er hatte sowas gesagt. Oder hatte es vielleicht doch einen anderen (vielleicht finanziellen) Grund ?
Freuen wir uns doch, dass David Gregosz sich wirklich gekümmert hat... 👍
Es ist unglaublich: Seit 3 Jahren ist das Bad zu: Im Mai 2026 schrieb A. Glashagel in der nnz, laut Badehaus sollen Umbau und Sanierung bis zu 4 Mio. Euro kosten.
Nun werden vom Bund 1,8 Mio bewilligt: Und OB Buchmann sagt laut obigem Artikel:
"Die Bundesförderung schafft eine wesentliche Voraussetzung dafür, diesem traditionsreichen Ort eine Zukunft zu geben. ... "Wesentliche Voraussetzung" heißt doch im Klartext, dass noch lange nicht gebaut werden kann. Denn an den einst veranschlagten ca. 4 Mio. fehlt ja immer noch mehr als die Hälfte, falls es überhaupt bei 4 Mio. bleibt.
Weiter unten steht: "Über den konkreten Zeitplan sowie den Umfang der umsetzbaren Maßnahmen wird die Stadt informieren, sobald belastbare Ergebnisse vorliegen." - Das klingt doch schon nach weiteren Jahren Aufschieberitis. Die Konjunktion "sobald" bietet eine geniale Möglichkeit für Verantwortliche, die praktische Umsetzung einer Aussage notfalls ins Unendliche auszudehnen. Man sagt etwas, ohne etwas zu sagen:
Ich versuche es wenigstens konkreter zu machen: Niemand weiß, was genau gemacht werden soll am Bad, wieviel es am Ende kostet und wie lange Planung und Bau dauern.
Na toll! Nach drei Jahren Schließung, also nach der längsten Zeit des Nichtbetriebs seit Eröffnung des Salzaquellbades 1928.
Es wäre eine gewaltige Blamage, wenn es nicht gelänge, den 100. Geburtstag des Bades, wohlgemerkt dann 5 Jahre nach Schließung, mit einer Ruine zu feiern.
Wenngleich ich mit meinem Kommentar die Bemühungen des Bundestagsabgeordneten keinesfalls schmälern möchte.
sinnloser Kommentar...des neuen Mitkommentators Burschelt...
...warum versuchen Sie einen Erfolg eines gewählten MdB schlechtzureden, mit total sinnlosen Vergleichen ? ...als bisher nicht in Erscheinung getretener Kommentator - nicht, dass das hier häufiger vorkäme... aber warum ?