Di, 10:26 Uhr
16.02.2010
Aus der Not eine Tugend gemacht
Aus ihrer Not machen junge Leute eine Tugend - sie schulen um. Im Berufsbildungszentrum (BBZ) für den Straßenverkehr Nordhausen, absolvierten sechs Männer und eine Frau eine 21monatige Ausbildung zum Berufskraftfahrer in der Fachrichtung Güter- und Personenverkehr.
Sie haben es geschafft! R. Held (li) und die Absolventen des Jahrgangs 2010 nach erfolgter Prüfung auf dem, im letzten Jahr in Betrieb genommenen Autodrom des BBZ
Der neue Mercedes Tanklastzug auf dem Foto drückt sehr deutlich aus, was sich das BBZ auf die Fahnen geschrieben hat, eine qualifizierte Umschulung auf höchstem Niveau, nach neuesten Erkenntnissen und aktuellen Anforderungen. Wie man die großen Fahrzeuge, egal ob Bus, Tanker oder Gliederzug richtig beherrscht, wird den Umschülern in 21 Monaten beigebracht. Neun Monate davon gehören der betrieblichen praktischen Ausbildung.
Firmen zu finden, die bereit waren, unseren Umschülern ein Praktikum zu gewähren, war nicht so kompliziert wie gedacht, meint Reinhard Held. Gehör fanden sie unter anderem bei der Firma Schröter Transporte Auleben, bei der Droescher Spedition NDH, bei den Verkehrsbetrieben Nordhausen, bei der Spedition Kielholz & Rybicki, der SAK SDH u.a. "Praxisnahe Ausbildung ist uns nämlich sehr wichtig." sagt Reinhard Held.
Während der gesamten Zeit werden die Umschüler von erfahrenen Ausbildern, die mindestens einen Meisterabschluss in der Tasche haben, betreut. Mit fachlicher Kompetenz garantieren sie eine sehr gute Ausbildung, mit deren Abschluss ein jeder die Möglichkeit hat, deutschlandweit als Berufskraftfahrer zu arbeiten und auch auf internationalen Routen unterwegs zu sein. Doch bevor das so ist, muss fleißig gelernt werden. Voraussetzung für die Umschulung ist neben guter Gesundheit der Führerschein Klasse B. Die Ausbildung beginnt mit einer Fahrschule, erworben werden die Klasse C, CE und DE.
Alle Umschüler waren vor Beginn der Maßnahme arbeitslos. Jetzt haben 50 Prozent der Teilnehmer bereits einen Job, zumeist dort, wo sie ihr Praktikum absolviert haben. Während der Ausbildung erwarben die Umschüler auch wichtige Nachweise für ihre zukünftige Tätigkeit, wie GGVS-Schein (Gabelstaplerfahrberechtigung, Nachweis Ladungssicherung) u.a. Ein rundum gut geschnürtes Paket für den optimalen Einstieg in den Beruf und als Vorbereitung für die Prüfung vor der IHK. Diese Hürde haben 5 Männer und eine Frau nun erfolgreich genommen.
Autor: nnzSie haben es geschafft! R. Held (li) und die Absolventen des Jahrgangs 2010 nach erfolgter Prüfung auf dem, im letzten Jahr in Betrieb genommenen Autodrom des BBZ
Der neue Mercedes Tanklastzug auf dem Foto drückt sehr deutlich aus, was sich das BBZ auf die Fahnen geschrieben hat, eine qualifizierte Umschulung auf höchstem Niveau, nach neuesten Erkenntnissen und aktuellen Anforderungen. Wie man die großen Fahrzeuge, egal ob Bus, Tanker oder Gliederzug richtig beherrscht, wird den Umschülern in 21 Monaten beigebracht. Neun Monate davon gehören der betrieblichen praktischen Ausbildung.
Firmen zu finden, die bereit waren, unseren Umschülern ein Praktikum zu gewähren, war nicht so kompliziert wie gedacht, meint Reinhard Held. Gehör fanden sie unter anderem bei der Firma Schröter Transporte Auleben, bei der Droescher Spedition NDH, bei den Verkehrsbetrieben Nordhausen, bei der Spedition Kielholz & Rybicki, der SAK SDH u.a. "Praxisnahe Ausbildung ist uns nämlich sehr wichtig." sagt Reinhard Held.
Während der gesamten Zeit werden die Umschüler von erfahrenen Ausbildern, die mindestens einen Meisterabschluss in der Tasche haben, betreut. Mit fachlicher Kompetenz garantieren sie eine sehr gute Ausbildung, mit deren Abschluss ein jeder die Möglichkeit hat, deutschlandweit als Berufskraftfahrer zu arbeiten und auch auf internationalen Routen unterwegs zu sein. Doch bevor das so ist, muss fleißig gelernt werden. Voraussetzung für die Umschulung ist neben guter Gesundheit der Führerschein Klasse B. Die Ausbildung beginnt mit einer Fahrschule, erworben werden die Klasse C, CE und DE.
Alle Umschüler waren vor Beginn der Maßnahme arbeitslos. Jetzt haben 50 Prozent der Teilnehmer bereits einen Job, zumeist dort, wo sie ihr Praktikum absolviert haben. Während der Ausbildung erwarben die Umschüler auch wichtige Nachweise für ihre zukünftige Tätigkeit, wie GGVS-Schein (Gabelstaplerfahrberechtigung, Nachweis Ladungssicherung) u.a. Ein rundum gut geschnürtes Paket für den optimalen Einstieg in den Beruf und als Vorbereitung für die Prüfung vor der IHK. Diese Hürde haben 5 Männer und eine Frau nun erfolgreich genommen.



