Wichtige Versicherungen für Azubis
Dienstag, 04. Oktober 2011, 11:49 Uhr
Mehr als 550.000 Jugendliche sind in Deutschland in den letzten Wochen in ihre Ausbildung gestartet. Mit der neuen Selbstständigkeit steigt die Verantwortung in vielen Lebensbereichen. Neben den Ausgaben für Sport, Kino und Discobesuche ist es sinnvoll, auch über die eine oder andere Versicherung nachzudenken...
Thomas Stahl, Agenturleiter der SV SparkassenVersicherung (SV) weiß: "Es gibt einige Versicherungen, die bereits für Azubis wichtig sind."
Eine private Haftpflichtversicherung sollte für jeden selbstverständlich sein. Sie schützt vor Ansprüchen Dritter, falls man diesen oder deren Eigentum versehentlich einen Schaden zugefügt hat. Knittel erklärt: "Wenn die erste Ausbildung direkt an die Schulzeit anschließt, ist der Auszubildende in der Regel über die Haftpflichtpolice der Eltern mit versichert".
Zur Sicherheit sollte man am besten noch einmal bei den Eltern nachfragen, ob diese bereits eine Police abgeschlossen haben. Heiratet der Auszubildende allerdings, dann endet der Schutz über die Eltern.
Zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) raten selbst Verbraucherschützer. Diese wichtige Vorsorgemaßnahme zahlt im Falle einer Berufsunfähigkeit, also wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, eine vereinbarte Rente.
Bereits für Azubis ist dies eine sinnvolle Investition, denn Berufseinsteiger haben in den ersten Jahren nur in wenigen Fällen einen Anspruch auf eine geringe gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Speziell für Berufsanfänger bietet die SV mit der Start-Easy-BU eine besonders preisgünstige Versicherung.
"Diese beiden Versicherungen sind essenziell", betont Stahl, "alle weiteren Versicherungen sind abhängig von der jeweiligen Lebenssituation." So kommt beispielsweise eine Kfz-Haftpflicht oder Hausratversicherung nicht für jeden in Frage. Die Hausratpolice ist für alle wichtig, die bereits einen eigenen Haushalt haben.
Der Hausrat von Azubis, die noch bei den Eltern wohnen, ist über deren Police versichert. Meist ist auch ein befristeter Auszug, wie beispielsweise in ein Wohnheim der Berufsschule, noch mit abgedeckt. Dies sollte aber vorher unbedingt mit der Versicherung geklärt werden.
Ein Thema, das nicht zu lange aufgeschoben werden sollte, ist die private Altersvorsorge. Denn je früher man damit anfängt, desto mehr kann man für das Alter zurücklegen. Bereits während der Ausbildung lohnt sich in vielen Fällen eine betriebliche Altersversorgung (bAV). Über diese können Azubis, wie jeder andere Arbeitnehmer auch, einen Teil des Bruttogehalts umwandeln und in die Rentenvorsorge fließen lassen.
Durch die Umwandlung entstehen zum einen steuerliche Vergünstigungen, zum anderen stockt man bereits früh seine Rente auf. Bei der Altersvorsorge sollte ein Gedanke auch in Richtung Riester-Rente gehen. Denn um die volle staatliche Zulage von 154 Euro pro Jahr zu erhalten, müssen Azubis aufgrund ihres niedrigen Auszubildendengehalts nur einen geringen Eigenbeitrag zahlen. Zusätzlich erhalten Berufsanfänger vor dem Ende des 25. Lebensjahres einmalig einen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro.
Welche Versicherungen für einen persönlich in Frage kommen, zeigt der 30-Sekunden-Check für junge Leute unter.
Autor: nnzThomas Stahl, Agenturleiter der SV SparkassenVersicherung (SV) weiß: "Es gibt einige Versicherungen, die bereits für Azubis wichtig sind."
Eine private Haftpflichtversicherung sollte für jeden selbstverständlich sein. Sie schützt vor Ansprüchen Dritter, falls man diesen oder deren Eigentum versehentlich einen Schaden zugefügt hat. Knittel erklärt: "Wenn die erste Ausbildung direkt an die Schulzeit anschließt, ist der Auszubildende in der Regel über die Haftpflichtpolice der Eltern mit versichert".
Zur Sicherheit sollte man am besten noch einmal bei den Eltern nachfragen, ob diese bereits eine Police abgeschlossen haben. Heiratet der Auszubildende allerdings, dann endet der Schutz über die Eltern.
Zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) raten selbst Verbraucherschützer. Diese wichtige Vorsorgemaßnahme zahlt im Falle einer Berufsunfähigkeit, also wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, eine vereinbarte Rente.
Bereits für Azubis ist dies eine sinnvolle Investition, denn Berufseinsteiger haben in den ersten Jahren nur in wenigen Fällen einen Anspruch auf eine geringe gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Speziell für Berufsanfänger bietet die SV mit der Start-Easy-BU eine besonders preisgünstige Versicherung.
"Diese beiden Versicherungen sind essenziell", betont Stahl, "alle weiteren Versicherungen sind abhängig von der jeweiligen Lebenssituation." So kommt beispielsweise eine Kfz-Haftpflicht oder Hausratversicherung nicht für jeden in Frage. Die Hausratpolice ist für alle wichtig, die bereits einen eigenen Haushalt haben.
Der Hausrat von Azubis, die noch bei den Eltern wohnen, ist über deren Police versichert. Meist ist auch ein befristeter Auszug, wie beispielsweise in ein Wohnheim der Berufsschule, noch mit abgedeckt. Dies sollte aber vorher unbedingt mit der Versicherung geklärt werden.
Ein Thema, das nicht zu lange aufgeschoben werden sollte, ist die private Altersvorsorge. Denn je früher man damit anfängt, desto mehr kann man für das Alter zurücklegen. Bereits während der Ausbildung lohnt sich in vielen Fällen eine betriebliche Altersversorgung (bAV). Über diese können Azubis, wie jeder andere Arbeitnehmer auch, einen Teil des Bruttogehalts umwandeln und in die Rentenvorsorge fließen lassen.
Durch die Umwandlung entstehen zum einen steuerliche Vergünstigungen, zum anderen stockt man bereits früh seine Rente auf. Bei der Altersvorsorge sollte ein Gedanke auch in Richtung Riester-Rente gehen. Denn um die volle staatliche Zulage von 154 Euro pro Jahr zu erhalten, müssen Azubis aufgrund ihres niedrigen Auszubildendengehalts nur einen geringen Eigenbeitrag zahlen. Zusätzlich erhalten Berufsanfänger vor dem Ende des 25. Lebensjahres einmalig einen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro.
Welche Versicherungen für einen persönlich in Frage kommen, zeigt der 30-Sekunden-Check für junge Leute unter.
