Giftige Fässer
Montag, 17. Oktober 2011, 19:19 Uhr
In der Nähe von Steinbrücken hätte es heute zu einer Umweltkatastrophe kommen können. Durch die beherzte Reaktion von Bürgern konnte Schlimmeres verhindert werden. Wie haben die Einzelheiten...
Gegen 10 Uhr waren zwei Bürger aus Steinbrücken auf dem Plattenweg in Richtung Werther unterwegs. Als sie auf der Kuppe "Am Stadtberg" angekommen waren, bemerkten sie zwei Fässer, die Fachleute sprechen von Rollreifenfässern. Die beiden Fässer lagen etwa zehn Meter von der Straße entfernt in Richtung Autobahn. Nach Informationen des städtischen Pressesprechers Patrick Grabe wurden sowohl das Ordnungsamt als auch die Berufsfeuerwehr informiert, die zusammen die beiden Fässer sicherten. Nach ersten Überprüfungen befinden sich in den Fässern insgesamt 400 Liter eines Gemisches aus Farbverdünnung, Altöl sowie Kaltanstrich. Die Abfallbehörde des Landkreises hat einerseits die ordnungsgemäße Entsorgung des giftigen Fundes vornehmen lassen, andererseits wird gegen Unbekannt ermittelt. Gleiches wird die Polizei veranlassen.
Für Gerd Jung, den Chef der Berufsfeuerwehr, sei diese illegale Entsorgung eine Frechheit, zumal die Fässer bereits zu verrotten begannen. Auch hätte es sehr viel Mühe gemacht, die mehrere Zentner schweren Behältnisse zu transportieren.
Sowohl die Abfallbehörde als auch die Polizei werden bei ihren Ermittlungen auf Zeugenhinweise angewiesen sein.
Autor: nnzGegen 10 Uhr waren zwei Bürger aus Steinbrücken auf dem Plattenweg in Richtung Werther unterwegs. Als sie auf der Kuppe "Am Stadtberg" angekommen waren, bemerkten sie zwei Fässer, die Fachleute sprechen von Rollreifenfässern. Die beiden Fässer lagen etwa zehn Meter von der Straße entfernt in Richtung Autobahn. Nach Informationen des städtischen Pressesprechers Patrick Grabe wurden sowohl das Ordnungsamt als auch die Berufsfeuerwehr informiert, die zusammen die beiden Fässer sicherten. Nach ersten Überprüfungen befinden sich in den Fässern insgesamt 400 Liter eines Gemisches aus Farbverdünnung, Altöl sowie Kaltanstrich. Die Abfallbehörde des Landkreises hat einerseits die ordnungsgemäße Entsorgung des giftigen Fundes vornehmen lassen, andererseits wird gegen Unbekannt ermittelt. Gleiches wird die Polizei veranlassen.
Für Gerd Jung, den Chef der Berufsfeuerwehr, sei diese illegale Entsorgung eine Frechheit, zumal die Fässer bereits zu verrotten begannen. Auch hätte es sehr viel Mühe gemacht, die mehrere Zentner schweren Behältnisse zu transportieren.
Sowohl die Abfallbehörde als auch die Polizei werden bei ihren Ermittlungen auf Zeugenhinweise angewiesen sein.






