Publikum war begeistert
Mittwoch, 19. Oktober 2011, 12:40 Uhr
Das Publikum kam aus dem Lachen nicht heraus: Schlag auf Schlag fielen die Pointen, temperamentvoll und urkomisch wirbelte das Ensemble des Theaters Rudolstadt über die Bühne des Theaters Nordhausen. Tosender Applaus dankte den Darstellern am vergangenen Freitag für die furiose und witzige Premiere des legendären Schwanks Pension Schöller...
Voller Wortwitz steckt das Stück, das bereits 1890 uraufgeführt wurde. Und in den skurrilen Figuren konnten die Schauspieler ihr ganzes komödiantisches Talent ausleben. Die Spielfreude des Ensembles übertrug sich sofort in den Zuschauerraum. Allen voran glänzte Marcus Ostberg in der Hauptrolle des Philipp Klapproth, der die überdrehte Handlung in Gang setzt. Als er nach Berlin kommt, möchte er die Gelegenheit nutzen und ein paar echte Verrückte in einer Heilanstalt kennenlernen.
Sein Neffe Alfred – angewiesen auf das Geld des wohlhabenden Onkels, um seine Traumfrau Franziska Schöller heiraten zu können – gibt vor, ihm bei dem Vorhaben zu helfen. Was der Onkel nicht weiß: kurzerhand werden die Bewohner der Pension Schöller zu Patienten erklärt, der Pensionsinhaber zum Psychiater. Und so erlebt Philipp Klapproth sein vermeintliches Abenteuer.
Witzig, wie mit der Sicht Klapproths auf die Figuren auch die Perspektive des Publikums ins Wanken gerät. Durchaus nachvollziehbar, dass der Schwindel zunächst perfekt funktioniert: Der Weltreisende und Löwenjäger Professor Bernhardy (Joachim Brunner) – ist er nur ein Aufschneider, oder leidet er unter Wahnvorstellungen? Und der Möchtegern-Schauspieler Eugen (David Engelmann)? Immer rasanter wird die Handlung, bis schließlich die Verrückten auf dem Lande bei Klapproths auftauchen und Philipp Klapproth selbst an die Grenze des Wahnsinns treiben …
Die nächsten Vorstellungen von Pension Schöller finden am 22. Oktober um 19.30 Uhr und am 30. Oktober um 14.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnzVoller Wortwitz steckt das Stück, das bereits 1890 uraufgeführt wurde. Und in den skurrilen Figuren konnten die Schauspieler ihr ganzes komödiantisches Talent ausleben. Die Spielfreude des Ensembles übertrug sich sofort in den Zuschauerraum. Allen voran glänzte Marcus Ostberg in der Hauptrolle des Philipp Klapproth, der die überdrehte Handlung in Gang setzt. Als er nach Berlin kommt, möchte er die Gelegenheit nutzen und ein paar echte Verrückte in einer Heilanstalt kennenlernen.
Sein Neffe Alfred – angewiesen auf das Geld des wohlhabenden Onkels, um seine Traumfrau Franziska Schöller heiraten zu können – gibt vor, ihm bei dem Vorhaben zu helfen. Was der Onkel nicht weiß: kurzerhand werden die Bewohner der Pension Schöller zu Patienten erklärt, der Pensionsinhaber zum Psychiater. Und so erlebt Philipp Klapproth sein vermeintliches Abenteuer.
Witzig, wie mit der Sicht Klapproths auf die Figuren auch die Perspektive des Publikums ins Wanken gerät. Durchaus nachvollziehbar, dass der Schwindel zunächst perfekt funktioniert: Der Weltreisende und Löwenjäger Professor Bernhardy (Joachim Brunner) – ist er nur ein Aufschneider, oder leidet er unter Wahnvorstellungen? Und der Möchtegern-Schauspieler Eugen (David Engelmann)? Immer rasanter wird die Handlung, bis schließlich die Verrückten auf dem Lande bei Klapproths auftauchen und Philipp Klapproth selbst an die Grenze des Wahnsinns treiben …
Die nächsten Vorstellungen von Pension Schöller finden am 22. Oktober um 19.30 Uhr und am 30. Oktober um 14.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.



