Wölfe unterliegen Rostock mit 2:7
Sonntag, 30. Oktober 2011, 19:38 Uhr
Revanche verpasst: Auch im zweiten Vergleich der Saison gegen den Vorjahresmeister Rostocker EC mussten sich die Harzer Wölfe in der Eishockey-Oberliga Nord geschlagen geben. Vor rund 750 Zuschauern unterlag der ESC im heimischen Stadion mit 2:7 (0:2, 1:3, 0:2), war aber keineswegs fünf Tore schlechter, ist sich Robert Koch sicher...
Die Harzer Wölfe (in Rot) mussten sich dem Rostocker EC (in Grau) geschlagen geben.
Knackpunkt der Partie war ein umstrittenes Tor von Rostocks Karol Bartanus zum 1:3 (27.). Der Stürmer der Gäste, so die Meinung eigentlich aller Zuschauer im Stadion, habe klar im Abseits gestanden, das Schiedsrichtergespann gab den Treffer dennoch. Zuvor waren die Wölfe trotz eines guten ersten Abschnitts mit 0:2 in Rückstand geraten. Als Michele Meridian zu Beginn des zweiten Drittels den Anschlusstreffer erzielte, stand die Begegnung auf des Messers Schneide.
Die Wölfe drängten auf den Ausgleich, der dritte Gegentreffer nahm aber den Schwung und Rhythmus. In der Folge nutzten die Gäste um den überragenden Petr Sulcik vor allem ihre Überzahlsituationen und zogen davon. Die Hausherren steckten jedoch zur Freude ihrer lautstarken Fans zu keinem Zeitpunkt auf und kämpften bis zur letzten Sekunde um ein besseres Ergebnis.
Wir wussten um die Stärke von Braunlage. Wir wollten defensiv sicher stehen und schnelle Angriffe fahren, dass ist uns gelungen, sagte Rostocks Trainer Pavel Blaha später. ESC-Coach Bernd Wohlmann erklärte, die Piranhas seien ein cleverer, glücklicher, aber nicht unverdienter Sieger gewesen. Ich möchte aber nicht wissen, was passiert, wenn wir wirklich das 2:2 machen. Das Abseitstor zum 1:3 war ein entscheidender Knackpunkt, so Wohlmann weiter.
Robert Koch
Autor: nnzDie Harzer Wölfe (in Rot) mussten sich dem Rostocker EC (in Grau) geschlagen geben.
Knackpunkt der Partie war ein umstrittenes Tor von Rostocks Karol Bartanus zum 1:3 (27.). Der Stürmer der Gäste, so die Meinung eigentlich aller Zuschauer im Stadion, habe klar im Abseits gestanden, das Schiedsrichtergespann gab den Treffer dennoch. Zuvor waren die Wölfe trotz eines guten ersten Abschnitts mit 0:2 in Rückstand geraten. Als Michele Meridian zu Beginn des zweiten Drittels den Anschlusstreffer erzielte, stand die Begegnung auf des Messers Schneide.
Die Wölfe drängten auf den Ausgleich, der dritte Gegentreffer nahm aber den Schwung und Rhythmus. In der Folge nutzten die Gäste um den überragenden Petr Sulcik vor allem ihre Überzahlsituationen und zogen davon. Die Hausherren steckten jedoch zur Freude ihrer lautstarken Fans zu keinem Zeitpunkt auf und kämpften bis zur letzten Sekunde um ein besseres Ergebnis.
Wir wussten um die Stärke von Braunlage. Wir wollten defensiv sicher stehen und schnelle Angriffe fahren, dass ist uns gelungen, sagte Rostocks Trainer Pavel Blaha später. ESC-Coach Bernd Wohlmann erklärte, die Piranhas seien ein cleverer, glücklicher, aber nicht unverdienter Sieger gewesen. Ich möchte aber nicht wissen, was passiert, wenn wir wirklich das 2:2 machen. Das Abseitstor zum 1:3 war ein entscheidender Knackpunkt, so Wohlmann weiter.
Robert Koch

