Reparatur unterm Taschenberg
Mittwoch, 02. November 2011, 12:56 Uhr
Die Reparaturen am Regenwassertunnel im Taschenberg sind abgeschlossen. Am 11. September hat das Unwetter mit den extrem hohen Niederschlagsmengen große Schäden in dem Tunnel angerichtet", die jetzt behoben werden mussten...
"Auf einer Länge von rund zehn Metern des Tunnels zwischen der Halleschen Straße und der Bergstraße wurden Klinkerauskleidungen durch die Wassermengen abgetragen und in den Auslauf an der Zorge gespült, so Toralf Kanowski, Technischer Leiter des Stadtentwässerungsbetriebes. Die Folgen spürten insbesondere die Autofahrer, der Taschenberg musste einseitig für mehrere Wochen gesperrt werden.
Der zwischen dem August-Bebel-Platz und der Zorge in einer Tiefe von bis zu 17 Meter verlaufende Regenwassertunnel mit einem maximalen Durchmesser von 2,20 m wurde in den Jahren 1913 und 1914 in mühevoller Handarbeit errichtet. Der Tunnel wurde mit Klinkern ausgekleidet. Teile dieser Klinkerauskleidung wurden durch die Wassermassen am 11. September aus dem Mauerwerk gerissen und weggespült.
Nach Schadensfeststellung und erster Begutachtung wurde durch Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebes zunächst eine Notsicherung des Bauwerkes durchgeführt. Zur genaueren Untersuchung der Schwere des Schadens musste eine Seite der Straße und das Tunnelbauwerk oberhalb eines Absturzbauwerkes seitlich freigelegt werden, um die Gründung und Standsicherheit der umgebenden Bodenzonen zu überprüfen.
Die Arbeiten in dem Tunnel wurden von immer wieder auftretenden Niederschlägen unterbrochen. Die zeitweise Umleitung von Niederschlagsmengen über andere Kanäle war nicht möglich. Das regenarme Wetter im Oktober war hier von Vorteil, so dass eine Spezialfirma im Tunnelbau die Arbeiten doch noch erfolgreich abschließen konnte, so Kanowski.
Der Tunnel im Taschenberg ist nur in einigen Teilen begehbar. Die Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebes führen regelmäßig Wartungsarbeiten durch, um das fast 100 Jahre alte Bauwerk möglichst lange in gutem Zustand zu erhalten.
Autor: nnz"Auf einer Länge von rund zehn Metern des Tunnels zwischen der Halleschen Straße und der Bergstraße wurden Klinkerauskleidungen durch die Wassermengen abgetragen und in den Auslauf an der Zorge gespült, so Toralf Kanowski, Technischer Leiter des Stadtentwässerungsbetriebes. Die Folgen spürten insbesondere die Autofahrer, der Taschenberg musste einseitig für mehrere Wochen gesperrt werden.
Der zwischen dem August-Bebel-Platz und der Zorge in einer Tiefe von bis zu 17 Meter verlaufende Regenwassertunnel mit einem maximalen Durchmesser von 2,20 m wurde in den Jahren 1913 und 1914 in mühevoller Handarbeit errichtet. Der Tunnel wurde mit Klinkern ausgekleidet. Teile dieser Klinkerauskleidung wurden durch die Wassermassen am 11. September aus dem Mauerwerk gerissen und weggespült.
Nach Schadensfeststellung und erster Begutachtung wurde durch Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebes zunächst eine Notsicherung des Bauwerkes durchgeführt. Zur genaueren Untersuchung der Schwere des Schadens musste eine Seite der Straße und das Tunnelbauwerk oberhalb eines Absturzbauwerkes seitlich freigelegt werden, um die Gründung und Standsicherheit der umgebenden Bodenzonen zu überprüfen.
Die Arbeiten in dem Tunnel wurden von immer wieder auftretenden Niederschlägen unterbrochen. Die zeitweise Umleitung von Niederschlagsmengen über andere Kanäle war nicht möglich. Das regenarme Wetter im Oktober war hier von Vorteil, so dass eine Spezialfirma im Tunnelbau die Arbeiten doch noch erfolgreich abschließen konnte, so Kanowski.
Der Tunnel im Taschenberg ist nur in einigen Teilen begehbar. Die Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebes führen regelmäßig Wartungsarbeiten durch, um das fast 100 Jahre alte Bauwerk möglichst lange in gutem Zustand zu erhalten.

