Im Gedenken
Mittwoch, 09. November 2011, 16:26 Uhr
Es war vor 73 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde für Juden in Deutschland plötzlich alles anders. An diesen unmenschlichen Augenblick in der Geschichte dieses Landes wurde heute in Nordhausen erinnert...
Eine russische Jüdin ist dankbar, dass sie friedlich in Nordhausen und damit in Deutschland leben kann
Am Gedenkstein der ehemaligen Synagoge in Nordhausen legten Vertreter von Parteien und Institutionen Kränze und Blumengebinde nieder, um an die Pogromnacht 1938 zu erinnern und den danach ums Leben gekommenen Juden zu gedenken. Mit dabei auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde der Rolandstadt.
Mitglieder der jüdischen Gemeinde am Gedenkstein
Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) las aus den Erinnerungen eines damaligen Nordhäuser Pfarrers, der nicht begreifen konnte, warum damals ein ganzes Volk schwieg. Aus dem Bewusstsein, nie mehr zu schweigen, wenn sich faschistische Tendenzen breit machen, erwächst heutzutage ein Motiv im gemeinsamen Aufstehen gegen Rechts, wie es die Bürger von Nordhausen in diesem Jahr eindrucksvoll demonstrierten, so Jendricke.
Autor: nnzEine russische Jüdin ist dankbar, dass sie friedlich in Nordhausen und damit in Deutschland leben kann
Am Gedenkstein der ehemaligen Synagoge in Nordhausen legten Vertreter von Parteien und Institutionen Kränze und Blumengebinde nieder, um an die Pogromnacht 1938 zu erinnern und den danach ums Leben gekommenen Juden zu gedenken. Mit dabei auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde der Rolandstadt.
Mitglieder der jüdischen Gemeinde am Gedenkstein
Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) las aus den Erinnerungen eines damaligen Nordhäuser Pfarrers, der nicht begreifen konnte, warum damals ein ganzes Volk schwieg. Aus dem Bewusstsein, nie mehr zu schweigen, wenn sich faschistische Tendenzen breit machen, erwächst heutzutage ein Motiv im gemeinsamen Aufstehen gegen Rechts, wie es die Bürger von Nordhausen in diesem Jahr eindrucksvoll demonstrierten, so Jendricke.


