Wacker in Mühlhausen
Freitag, 09. März 2012, 06:33 Uhr
Fußball-Krimi im AKS überschrieb die nnz den 2:1-Erfolg des FSV Wacker 90 Nordhausen vor 571 Zuschauer gegen den FC Union in der Hinrunde. Ob sich das wiederholt, wissen wir erst, wenn das Rückspiel in Mühlhausen morgen beendet sein wird. Hier erst einmal die Einstimmung von Klaus Verkouter...
Im August, am 2. Spieltag, berannte Wacker pausenlos das Union-Gehäuse, doch in Führung gingen die Gäste durch einen Foulelfmeter, den der Ex-Nordhäuser Frank Schneider sicher verwandelte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff erzielte Pascal Biank den längst fälligen Ausgleich. Das Remis versuchte Mühlhausen in einer Abwehrschlacht mit allen Mitteln über die Runden zu retten. Doch in der 89. Minute köpfte Robert Stark noch den 2:1-Siegtreffer für die Gastgeber.
Ähnlich spannend verlief der Rückrundenstart der Nordhäuser gegen Motor Altenburg nicht, denn zu eindeutig dominierte Wacker zunächst das Spiel. Das 4:0-Halbzeitergebnis schmeichelte den Skatstädtern dabei noch. Es wurde Fußball gespielt und gekämpft, dass die Zuschauerherzen höher schlugen. Auch dem Trainerteam dürfte das gefallen haben, weil bis dahin alle Vorgaben eingehalten wurden.
Über beide Außenbahnen und notfalls durch die Mitte wurden gefährliche Attacken geritten und Zugang Marcel Goslar gab vor allem mit seinen blitzsauberen Torvorbereitungen ein beeindruckendes Punktspieldebüt. Pascal Biank und Johnny Amaral waren dankbare Abnehmer und Vollstrecker. Da auch die anderen Wackerakteure in Spiellaune waren, kam der spielerische und läuferische Bruch nach der klaren Führung doch etwas ernüchternd, ohne ihn überbewerten zu wollen, denn vier schöne Tore gegen Altenburg müssen schließlich in der Bewertung überwiegen.
Nun reist man also nach Mühlhausen und muss gegen eine Mannschaft antreten, die uns das Siegen in den vergangenen Begegnungen stets schwer machte. Die Spiele wurden öfter erst in den letzten Minuten sichergestellt. Wie im Hinspiel konnte auch im Vorjahr Jan-Philipp Rose erst in der 90. Minute das erlösende 1:0 markieren. Wie schwer diese Mühlhäuser Abwehr um den sicheren Torwart Krzysztof Kawczynski zu knacken ist, musste am vergangenen Spieltag auch der SV SCHOTT Jena zur Kenntnis nehmen.
Beim Tabellenzweiten holte sich Mühlhausen ein achtungsvolles 1:1-Unentschieden und war ebenso auf schnelle Konter aus wie im Hinspiel in Nordhausen. Wacker muss sich auf eine ähnlich Taktik einstellen und Geduld aufbringen, aber trotzdem höllisch aufpassen, um gefährliche Gegenstöße zu vermeiden und nicht wie in der Schlussphase gegen Altenburg überrascht zu werden.
Bestimmt wird ein großer Anhang aus Nordhausen mitreisen, um die Mannschaft zu unterstützen – auch wenn Wacker wieder den Liveticker auf der vereinseigenen Homepage anbietet.
Die Wacker-Reserve reist am Sonntag nach Oldisleben. Im Hinspiel wurde der VfB mit 6:0 deklassiert. Zu Hause hat Oldisleben jedoch erst ein Spiel verloren und Wacker II erst zwei Auswärtssiege mitgebracht. Will man weiter um Platz eins mitspielen, wäre alles andere als ein voller Erfolg aber diesem Ziel abträglich.
Autor: nnzIm August, am 2. Spieltag, berannte Wacker pausenlos das Union-Gehäuse, doch in Führung gingen die Gäste durch einen Foulelfmeter, den der Ex-Nordhäuser Frank Schneider sicher verwandelte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff erzielte Pascal Biank den längst fälligen Ausgleich. Das Remis versuchte Mühlhausen in einer Abwehrschlacht mit allen Mitteln über die Runden zu retten. Doch in der 89. Minute köpfte Robert Stark noch den 2:1-Siegtreffer für die Gastgeber.
Ähnlich spannend verlief der Rückrundenstart der Nordhäuser gegen Motor Altenburg nicht, denn zu eindeutig dominierte Wacker zunächst das Spiel. Das 4:0-Halbzeitergebnis schmeichelte den Skatstädtern dabei noch. Es wurde Fußball gespielt und gekämpft, dass die Zuschauerherzen höher schlugen. Auch dem Trainerteam dürfte das gefallen haben, weil bis dahin alle Vorgaben eingehalten wurden.
Über beide Außenbahnen und notfalls durch die Mitte wurden gefährliche Attacken geritten und Zugang Marcel Goslar gab vor allem mit seinen blitzsauberen Torvorbereitungen ein beeindruckendes Punktspieldebüt. Pascal Biank und Johnny Amaral waren dankbare Abnehmer und Vollstrecker. Da auch die anderen Wackerakteure in Spiellaune waren, kam der spielerische und läuferische Bruch nach der klaren Führung doch etwas ernüchternd, ohne ihn überbewerten zu wollen, denn vier schöne Tore gegen Altenburg müssen schließlich in der Bewertung überwiegen.
Nun reist man also nach Mühlhausen und muss gegen eine Mannschaft antreten, die uns das Siegen in den vergangenen Begegnungen stets schwer machte. Die Spiele wurden öfter erst in den letzten Minuten sichergestellt. Wie im Hinspiel konnte auch im Vorjahr Jan-Philipp Rose erst in der 90. Minute das erlösende 1:0 markieren. Wie schwer diese Mühlhäuser Abwehr um den sicheren Torwart Krzysztof Kawczynski zu knacken ist, musste am vergangenen Spieltag auch der SV SCHOTT Jena zur Kenntnis nehmen.
Beim Tabellenzweiten holte sich Mühlhausen ein achtungsvolles 1:1-Unentschieden und war ebenso auf schnelle Konter aus wie im Hinspiel in Nordhausen. Wacker muss sich auf eine ähnlich Taktik einstellen und Geduld aufbringen, aber trotzdem höllisch aufpassen, um gefährliche Gegenstöße zu vermeiden und nicht wie in der Schlussphase gegen Altenburg überrascht zu werden.
Bestimmt wird ein großer Anhang aus Nordhausen mitreisen, um die Mannschaft zu unterstützen – auch wenn Wacker wieder den Liveticker auf der vereinseigenen Homepage anbietet.
Die Wacker-Reserve reist am Sonntag nach Oldisleben. Im Hinspiel wurde der VfB mit 6:0 deklassiert. Zu Hause hat Oldisleben jedoch erst ein Spiel verloren und Wacker II erst zwei Auswärtssiege mitgebracht. Will man weiter um Platz eins mitspielen, wäre alles andere als ein voller Erfolg aber diesem Ziel abträglich.


