Humboldt- Mädels fahren nach Berlin
Freitag, 09. März 2012, 10:40 Uhr
Die Sensation ist geschafft! Die Mädels des Humboldt- Gymnasiums gewannen das Landesfinale des Bundeswettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" und lösten somit die Berlin-Tickets für das Bundesfinale...
Torhüterin Josefin Friebel, Anna Reinhardt (13), Jenny Struck (12), Pauline Hankel (14), Chantal Chen, Jenny Galonska (5), Larissa Förster, Nelly Frank, Friederike Mansel, Lea Ruff und Wiebke Lendewig haben in der Wettkampfklasse III, dazu zählen die Jahrgänge 1997 bis 2000, mit zwei Siegen und einer Niederlage in der Oscamp Halle in Bad Langensalza den Landespokal erobert. Das Team war im laufenden Schuljahr bereits Kreispokalsieger geworden. Ihren Siegeszug konnten die Humboldt- Mädels beim Regionalfinale gegen die Konkurrenz aus den Schulamtsbereichen Artern, Worbis und Schlotheim fortsetzen.
Mit weißer Weste schlüpften die Humboldt- Mädels nun auf Landesebene in die Botschafterrolle für ihre Schule und für den Landkreis Nordhausen. Im Eröffnungsspiel gegen die Staatliche Regelschule Anna Sophia aus Kranichfeld erlebten die Südharzerinnen gleich eine herbe Enttäuschung. Mit 07:10 Toren ging das Spiel nach großem Kampf, aber am Ende zu vielen Fehlern verloren. Nach fünf Minuten Pause sollte gleich die zweite Tagesprüfung gegen das Gymnasium Dr. Sulzberger aus Bad Salzungen folgen. Ein intensives Pausengespräch sollte neue Motivation bringen.
Der Gegner schien übermächtig, stand doch die komplette C- Jugend Vereinsmannschaft des SV Einheit Bad Salzungen auf dem Parkett. All das störte die Humboldt- Mädels überhaupt nicht. Es sollte von nun an ihre große Zeit kommen. Bad Salzungen konnte das ganze Spiel nur reagieren und wurde mit 18:11 förmlich aus der Halle geschossen! Im weiteren Turnierverlauf wurden die Nordhäuserinnen als Zuschauer aktiv und trieben Altenburg zum Unentschieden und Bad Salzungen gar zu einem Sieg gegen Kranichfeld.
Die Hoffnungen der Südharzerinnen lagen also nun auf dem letzten Spiel des Turniers gegen das Friedrichgymnasium aus Altenburg. Ein Sieg mit drei Toren musste her, um bei Punktgleichheit mit Bad Salzungen das bessere Torverhältnis zu haben. Was dann auf dem Parkett der Oscamp Halle geschah, war die ganz große Humboldtschow. Altenburg wurde teilweise schwindlich gespielt und hatte beim überragenden 19:12 Erfolg nichts entgegenzusetzen.
Die Nordhäuserinnen waren überglücklich und hatten ihr großes Ziel erreicht Die Humboldt- Mädels lösten als erste Handballmannschaft in der Geschichte des Humboldt Gymnasiums die Fahrkarten für das Bundesfinale, das vom 8. bis 12. Mai in Berlin stattfinden wird. Gute technische und taktische Ausbildung, gepaart mit Nervenstärke und Willenskraft sowie ein ausgeprägter Teamgeist bildeten bei den Nordhäuser Humboldt- Mädchen die Grundlage für den tollen Erfolg, für den es lohnt, fleißig in Schule und Verein weiter zu rackern.
Andreas Reinhardt
Autor: nnzTorhüterin Josefin Friebel, Anna Reinhardt (13), Jenny Struck (12), Pauline Hankel (14), Chantal Chen, Jenny Galonska (5), Larissa Förster, Nelly Frank, Friederike Mansel, Lea Ruff und Wiebke Lendewig haben in der Wettkampfklasse III, dazu zählen die Jahrgänge 1997 bis 2000, mit zwei Siegen und einer Niederlage in der Oscamp Halle in Bad Langensalza den Landespokal erobert. Das Team war im laufenden Schuljahr bereits Kreispokalsieger geworden. Ihren Siegeszug konnten die Humboldt- Mädels beim Regionalfinale gegen die Konkurrenz aus den Schulamtsbereichen Artern, Worbis und Schlotheim fortsetzen.
Mit weißer Weste schlüpften die Humboldt- Mädels nun auf Landesebene in die Botschafterrolle für ihre Schule und für den Landkreis Nordhausen. Im Eröffnungsspiel gegen die Staatliche Regelschule Anna Sophia aus Kranichfeld erlebten die Südharzerinnen gleich eine herbe Enttäuschung. Mit 07:10 Toren ging das Spiel nach großem Kampf, aber am Ende zu vielen Fehlern verloren. Nach fünf Minuten Pause sollte gleich die zweite Tagesprüfung gegen das Gymnasium Dr. Sulzberger aus Bad Salzungen folgen. Ein intensives Pausengespräch sollte neue Motivation bringen.
Der Gegner schien übermächtig, stand doch die komplette C- Jugend Vereinsmannschaft des SV Einheit Bad Salzungen auf dem Parkett. All das störte die Humboldt- Mädels überhaupt nicht. Es sollte von nun an ihre große Zeit kommen. Bad Salzungen konnte das ganze Spiel nur reagieren und wurde mit 18:11 förmlich aus der Halle geschossen! Im weiteren Turnierverlauf wurden die Nordhäuserinnen als Zuschauer aktiv und trieben Altenburg zum Unentschieden und Bad Salzungen gar zu einem Sieg gegen Kranichfeld.
Die Hoffnungen der Südharzerinnen lagen also nun auf dem letzten Spiel des Turniers gegen das Friedrichgymnasium aus Altenburg. Ein Sieg mit drei Toren musste her, um bei Punktgleichheit mit Bad Salzungen das bessere Torverhältnis zu haben. Was dann auf dem Parkett der Oscamp Halle geschah, war die ganz große Humboldtschow. Altenburg wurde teilweise schwindlich gespielt und hatte beim überragenden 19:12 Erfolg nichts entgegenzusetzen.
Die Nordhäuserinnen waren überglücklich und hatten ihr großes Ziel erreicht Die Humboldt- Mädels lösten als erste Handballmannschaft in der Geschichte des Humboldt Gymnasiums die Fahrkarten für das Bundesfinale, das vom 8. bis 12. Mai in Berlin stattfinden wird. Gute technische und taktische Ausbildung, gepaart mit Nervenstärke und Willenskraft sowie ein ausgeprägter Teamgeist bildeten bei den Nordhäuser Humboldt- Mädchen die Grundlage für den tollen Erfolg, für den es lohnt, fleißig in Schule und Verein weiter zu rackern.
Andreas Reinhardt

