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Bei Spätaussiedlern

Sonntag, 11. März 2012, 08:11 Uhr
Die zurückliegende Woche stand vielerorts im Zeichen von Frauentagsfeiern. Auch im Pflegeheim „Am Pappelweg“ sollte am Freitag eine Feier den Heimbewohnern Freude bringen. Gestaltet wurde die Feier vom Bund der Vertriebenen (BdV) mit den Spätaussiedlern aus Russland...


Der Landesvorsitzende des BdV und Landratskandidat Egon Primas sagte zu Beginn der Veranstaltung gegenüber den Spätaussiedlern: „Die Spätaussiedler sind hier in Deutschland herzlich willkommen. Auch wenn der Verlust der Heimat eine schwere Zäsur in ihren Leben darstellt, wollen wir alles tun, damit sie hier eine neue und gute Heimat finden!“.

Auch der Oberbürgermeisterkandidat der Stadt Nordhausen, Dr. Klaus Zeh, ebenfalls Mitglied im BdV, ermunterte die Spätaussiedler, ihre spezielle Kultur zu pflegen. „Die Kultur der Deutschen aus Russland ist eine Bereicherung unseres kulturellen Lebens. Sie bringt uns ihrer Heimat ein Stück näher.“ Klaus Zeh ermunterte die Mitglieder von Chor und Tänzerinnen ausdrücklich, ihre kulturellen Traditionen zu pflegen.

Ihre wundervollen Trachten und die Anmut der Tänzerinnen bezauberten die Anwohnerinnen und Anwohner des Hauses. Viele waren erschienen, um einen stimmungsvollen Nachmittag zu erleben. Neben bekannten und unbekannten deutschen und russischen Liedern und Tänzen war der Höhepunkt des Liederreigens das Lied von Erika Schirmer „Ich schenke Rosen meiner Stadt“. Am Ende erhielten auch die Künstler von Klaus Zeh und Egon Primas Rosen zum Dank überreicht.

Die Heimbewohner und die Mitarbeiter des Hauses Pappelweg dankten den Künstlern mit langem Beifall. Es wird sicher nicht der letzte Auftritt der Folkloregruppe gewesen sein.
Autor: nnz

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