Bei den Wartburgstädtern zu Gast
Donnerstag, 17. Mai 2012, 20:25 Uhr
Die erste spontane Feier zum Aufstieg des FSV Wacker 90 Nordhausen in die Oberliga haben alle Macher des Erfolgs gut gemeistert. Nun gilt die ganze Aufmerksamkeit - vor der offiziellen Meisterehrung - den letzten vier Spielen in der Verbandsliga, wovon drei auswärts zu absolvieren sind...
Wer die Verantwortlichen kennt, der weiß, dass sich Wacker nicht hängen lässt. Zunächst gilt es am Sonnabend um 15 Uhr im Wartburgstadion (An der Katzenaue) beim starken FC Eisenach zu bestehen, der von den elf Spielen der Rückrunde erst eins verlor und das denkbar knapp mit 2:3 in Altenburg, das ja bekanntlich ebenfalls als Aufstiegskandidat gehandelt wird. Die ausgezeichnete Rückrunde katapultierte den FCE bis auf den 6. Tabellenrang.
Schon im Hinspiel zeigten die Wartburgstädter trotz ihrer 2:4-Niederlage im Albert-Kuntz-Sportpark eine sehr gute Leistung, die sie jetzt mit einem angestrebten Sieg toppen wollen, schielt man wohl auch noch ein wenig auf die Medaillenplätze. Mit dem Blick auf Eisenachs Spielweise und die erzielten Ergebnisse der letzten Wochen erscheint der erste Aufsteiger der Verbandsliga, der FSV Wacker 90, nicht unbedingt als Favorit anzureisen. Außerdem wird sich der FCE beim Trainer der neuen Saison, Jürgen Heun (bisher Arnstadt), rechtzeitig in ein gutes Licht setzen wollen.
Wacker, das sich im Spiel gegen SCHOTT Jena in der zweiten Halbzeit in guter Verfassung präsentierte, muss erstmals in der Saison auf den gesperrten Robert Stark verzichten, der neben Torwart Jonas Heidrich und Pascal Biank alle bisherigen 26 Meisterschaftsspiele mit bestritten hatte und der mit fünfzehn Toren der interne Wacker-Torschützenkönig ist. Das bedeutet für Trainerfuchs Jörg Goslar, erneut eine neue Aufstellungsvariante zu präsentieren. Mit jeweils neun Treffern brauchen sich Jan-Philipp Rose, Johnny do Amaral oder Pascal Biank aber auch nicht zu verstecken. Die Nordhäuser müssen sicherlich am meisten auf Markus Arndt (17), Philipp Baumbach (7) und Marc Janke (6) achten.
Die beiderseitige Punktspielbilanz sieht Wacker Nordhausen klar im Vorteil, wenn man die Begegnungen beider ehemaligen Motor-Mannschaften einbezieht. Eisenach gewann fünf der 25 Spiele und zog in 13 Partien den Kürzeren. Sieben Mal trennte man sich unentschieden. Nordhausens höchster Sieg war ein 6:0 im Jahre 1954, die deftigste Niederlage bezog man in Eisenach beim 0:4 im Mai 1960.
Gut, dass solche statistischen Dinge belanglos sind, denn jedes Spiel beginnt beim Stande von 0:0. Und für Tore sind beide Mannschaften im Mai 2012 auch gut. Ob es so torreich wird wie der letzte 3:3-Auftritt der Südharzer in Eisenach 1989, wissen wir nach Spielschluss.
Klaus Verkouter
Autor: nnzWer die Verantwortlichen kennt, der weiß, dass sich Wacker nicht hängen lässt. Zunächst gilt es am Sonnabend um 15 Uhr im Wartburgstadion (An der Katzenaue) beim starken FC Eisenach zu bestehen, der von den elf Spielen der Rückrunde erst eins verlor und das denkbar knapp mit 2:3 in Altenburg, das ja bekanntlich ebenfalls als Aufstiegskandidat gehandelt wird. Die ausgezeichnete Rückrunde katapultierte den FCE bis auf den 6. Tabellenrang.
Schon im Hinspiel zeigten die Wartburgstädter trotz ihrer 2:4-Niederlage im Albert-Kuntz-Sportpark eine sehr gute Leistung, die sie jetzt mit einem angestrebten Sieg toppen wollen, schielt man wohl auch noch ein wenig auf die Medaillenplätze. Mit dem Blick auf Eisenachs Spielweise und die erzielten Ergebnisse der letzten Wochen erscheint der erste Aufsteiger der Verbandsliga, der FSV Wacker 90, nicht unbedingt als Favorit anzureisen. Außerdem wird sich der FCE beim Trainer der neuen Saison, Jürgen Heun (bisher Arnstadt), rechtzeitig in ein gutes Licht setzen wollen.
Wacker, das sich im Spiel gegen SCHOTT Jena in der zweiten Halbzeit in guter Verfassung präsentierte, muss erstmals in der Saison auf den gesperrten Robert Stark verzichten, der neben Torwart Jonas Heidrich und Pascal Biank alle bisherigen 26 Meisterschaftsspiele mit bestritten hatte und der mit fünfzehn Toren der interne Wacker-Torschützenkönig ist. Das bedeutet für Trainerfuchs Jörg Goslar, erneut eine neue Aufstellungsvariante zu präsentieren. Mit jeweils neun Treffern brauchen sich Jan-Philipp Rose, Johnny do Amaral oder Pascal Biank aber auch nicht zu verstecken. Die Nordhäuser müssen sicherlich am meisten auf Markus Arndt (17), Philipp Baumbach (7) und Marc Janke (6) achten.
Die beiderseitige Punktspielbilanz sieht Wacker Nordhausen klar im Vorteil, wenn man die Begegnungen beider ehemaligen Motor-Mannschaften einbezieht. Eisenach gewann fünf der 25 Spiele und zog in 13 Partien den Kürzeren. Sieben Mal trennte man sich unentschieden. Nordhausens höchster Sieg war ein 6:0 im Jahre 1954, die deftigste Niederlage bezog man in Eisenach beim 0:4 im Mai 1960.
Gut, dass solche statistischen Dinge belanglos sind, denn jedes Spiel beginnt beim Stande von 0:0. Und für Tore sind beide Mannschaften im Mai 2012 auch gut. Ob es so torreich wird wie der letzte 3:3-Auftritt der Südharzer in Eisenach 1989, wissen wir nach Spielschluss.
Klaus Verkouter

