Auf nationalem Parkett
Donnerstag, 21. Juni 2012, 06:43 Uhr
Nach dem Gewinn der Verbandsliga und dem zweiten, den Erfolg bei den Landesmeisterschaften, starteten die Mädchen und die Jungs der Altersklasse 11/12 im Nordhäuser Sportverein beim Turnier der neuen Bundesländer. Bei diesem sind nur die Landesmeister und die Vize der fünf Landesverbände und Berlin startberechtigt...
Während der männliche Bereich seine Spiele in Dessau austrug, mussten der weibliche Bereich mit Spielort Wismar eine weite Reise antreten. Auf dem Parkett an beiden Spielorten trafen sie auf die Elite der jeweiligen Landesverbände.
Nach der Eröffnung in der schmucken Mehrzweckhalle Dorf Mecklenburg, ging es weiter nach Wismar in die Sporthalle Kargenmarkt zur Auftaktpartie. Gegner war die Zweite des Handball Club Leipzig. Nach sehr nervösen Beginn und schnellem 0 : 2 Rückstand fing sich das Team und landete am Ende einen sicheren 12 : 7 Sieg. Dabei waren die Leipzigerinnen zwar körperlichen ebenbürtigen aber außerordentlich körperlich robust. Es sollte für Leipzig die höchste Niederlage dieses Spieltages werden.
Im Folgespiel gegen den Turnierfavoriten, die TSG Wismar, hatten die Nordhäuserinnen nicht die Spur einer Chance. In hohem Maße körperlich aber auch spielerisch unterlegen, musste man sich hoch mit 8 : 22 geschlagen geben. Nicht viel besser erging es den Mädchen in den Spielen gegen die Jugendspielgemeinschaft Magdeburg/Halle/Barleben mit 10 : 19 und die SG Hersmdorf-Weidmannslust aus Berlin mit 11 : 19.
Nun galt es sich im letzten Spiel des Tages gegen den SSC PCK Schwedt eine gute Ausgangssituation für die Runde um die Plätze 7 - 12 zu sichern. Dies gelang dann auch mit einem nie in Gefahr geratenen 17 : 13 Erfolg und so konnten 4:0 Punkte mit in diese Platzierungsrunde genommen werden.
Diese startete am Folgetag wiederum in Wismar mit dem Spiel gegen den SV 63 Brandenburg-West. Auf Grund von zu vielen technischen Fehlern stand am Ende mit dem 12 : 15 eine weitere Niederlage zu Buche. Den nächsten Kontrahenten, den SV Aufbau Altenburg, kannte man ja bereits aus dem Endspiel um die Thüringer Meisterschaft. Diesmal von der ersten Spielminute an das Geschehen auf dem Parkett bestimmend, wurde sich mit einem 16 : 8 der neunte Platz in diesem bedeutendsten Handball Turnier der neuen Bundesländer und Berlin gesichert. Nun war die Luft endgültig raus, die Kraft am Ende, so dass die SG ASC/VfV Spandau bei ihrem 15: 4 Erfolg wenig Mühe hatte.
Die Siegerehrung fand in der Mehrzweckhalle Dorf Mecklenburg. Turniersieger wurde nicht der hoch gehandelte Favorit, die TSG Wismar, sondern die Vertretung des SV Grün Weiß Schwerin. Die Mädchen des Nordhäuser Sportverein können stolz auf den erspielten 9. Platz sein.
An dieser Stelle der Abteilungsleitung des Nordhäuser SV vielen Dank für die Ermöglichung dieser Standortbestimmung, sowie den mitgereisten Fans für die organisatorische und die für die laustarke Unterstützung. Der Fanblock Nordhausen war eine Klasse für sich.
Anny Katharina Samel und Sonja Zeaiter im Tor, Vanessa Böttcher, Clara Fiedler(12), Larissa Förster(10), Nelly Frank, Jenny Galoanska(7), Sophia Goetze(1), Lea Ziska Hoche, Laura Krüger, Katrin Jödicke, Ella Krieß(12), Vanessa Michel (10), Sophie Schröder, Julia weise(37)
Trainer: Alfons Jarmuszewski Betreuerin: Yvonne Weise
Alfons Jarmuszewski
Los ging es für die NSV Handballer gegen einen "großen" Namen. Es stand kein geringerer als die Füchse aus Berlin auf dem Parkett. Nach einer spannenden Anfangsphase konnten sich die Füchse "auf ihrer Jagd absetzten..." und gewannen das erste Spiel mit 16:9. Im zweiten Spiel stand dann der spätere Gewinner des Turniers auf dem Spielplan. Der AC Empor Rostock lies dem NSV keine Chance und gewann souverän mit 16:10. Besser sah es auch nicht gegen die HSG Wolfen 2000 aus. Mit einer erneuten Niederlage (11:23) gingen die NSV Handballer vom Parkett.
Dann folgte für die Jungs das erste Erfolgserlebnis. Gegen den Radebeuler HV konnten sie sich einen 16:14 Sieg erkämpfen. Und da hatten sie doch alles was sie wollten. Den Spaß am Handball und das Ziel nicht letzter zu werden, denn das stand an dieser Stelle schon fest. Sie spielten in der Platzierungsrunde um Rang 9. Nach dieser großen Freude tat es dann auch nicht mehr ganz so weh, das das letzte Spiel gegen den Potsdamer HV mit 20:14 verloren wurde.
Am nächsten Tag, im Spiel um Platz 9, hieß der Gegner Neubrandenburg. Aber dort lief bei dem NSV Nachwuchs nicht mehr viel zusammen. Die Kräfte waren aufgebraucht und die Neubrandenburger zeigten ihr ganzes können. Die Niederlage (17:23) im letzten Spiel war nicht mehr abwendbar.
Als zehntbeste Mannschaft der neuen Bundesländer und Berlin beendeten die NSV Handballer das Turnier. Bevor es dann wieder Richtung Heimat ging, erfolgte die Siegerehrung wo jedem noch einmal klar wurde was sie diese Saison geleistet hatten. Zudem realisierten alle, dass der Weg an die Spitze noch sehr weit ist.
Christoph Keil
Beide Mannschaften enttäuschten bei ihren ersten Auftritt auf nationalem Parkett nicht. Mit den Platzierungen unter den besten zehn Team kann man mehr als zufrieden sein. Für die Handballer nicht nur eine Standortbestimmung die aufzeigt wo der Weg hinführen muss, sondern vielmehr auch Ansporn erreichtes zu sichern und noch einen Zahn zuzulegen.
Autor: nnzWährend der männliche Bereich seine Spiele in Dessau austrug, mussten der weibliche Bereich mit Spielort Wismar eine weite Reise antreten. Auf dem Parkett an beiden Spielorten trafen sie auf die Elite der jeweiligen Landesverbände.
weibliche Jugend D Wismar
Am vergangenen Freitagmittag begann für die Mädchen der weiblichen Jugend D des Nordhäuser Sportverein ihre größte Herausforderung mit dem Reiseantritt zum Wismar-Junior-Cup 2012 in Wismar und Dorf Mecklenburg.Nach der Eröffnung in der schmucken Mehrzweckhalle Dorf Mecklenburg, ging es weiter nach Wismar in die Sporthalle Kargenmarkt zur Auftaktpartie. Gegner war die Zweite des Handball Club Leipzig. Nach sehr nervösen Beginn und schnellem 0 : 2 Rückstand fing sich das Team und landete am Ende einen sicheren 12 : 7 Sieg. Dabei waren die Leipzigerinnen zwar körperlichen ebenbürtigen aber außerordentlich körperlich robust. Es sollte für Leipzig die höchste Niederlage dieses Spieltages werden.
Im Folgespiel gegen den Turnierfavoriten, die TSG Wismar, hatten die Nordhäuserinnen nicht die Spur einer Chance. In hohem Maße körperlich aber auch spielerisch unterlegen, musste man sich hoch mit 8 : 22 geschlagen geben. Nicht viel besser erging es den Mädchen in den Spielen gegen die Jugendspielgemeinschaft Magdeburg/Halle/Barleben mit 10 : 19 und die SG Hersmdorf-Weidmannslust aus Berlin mit 11 : 19.
Nun galt es sich im letzten Spiel des Tages gegen den SSC PCK Schwedt eine gute Ausgangssituation für die Runde um die Plätze 7 - 12 zu sichern. Dies gelang dann auch mit einem nie in Gefahr geratenen 17 : 13 Erfolg und so konnten 4:0 Punkte mit in diese Platzierungsrunde genommen werden.
Diese startete am Folgetag wiederum in Wismar mit dem Spiel gegen den SV 63 Brandenburg-West. Auf Grund von zu vielen technischen Fehlern stand am Ende mit dem 12 : 15 eine weitere Niederlage zu Buche. Den nächsten Kontrahenten, den SV Aufbau Altenburg, kannte man ja bereits aus dem Endspiel um die Thüringer Meisterschaft. Diesmal von der ersten Spielminute an das Geschehen auf dem Parkett bestimmend, wurde sich mit einem 16 : 8 der neunte Platz in diesem bedeutendsten Handball Turnier der neuen Bundesländer und Berlin gesichert. Nun war die Luft endgültig raus, die Kraft am Ende, so dass die SG ASC/VfV Spandau bei ihrem 15: 4 Erfolg wenig Mühe hatte.
Die Siegerehrung fand in der Mehrzweckhalle Dorf Mecklenburg. Turniersieger wurde nicht der hoch gehandelte Favorit, die TSG Wismar, sondern die Vertretung des SV Grün Weiß Schwerin. Die Mädchen des Nordhäuser Sportverein können stolz auf den erspielten 9. Platz sein.
An dieser Stelle der Abteilungsleitung des Nordhäuser SV vielen Dank für die Ermöglichung dieser Standortbestimmung, sowie den mitgereisten Fans für die organisatorische und die für die laustarke Unterstützung. Der Fanblock Nordhausen war eine Klasse für sich.
Anny Katharina Samel und Sonja Zeaiter im Tor, Vanessa Böttcher, Clara Fiedler(12), Larissa Förster(10), Nelly Frank, Jenny Galoanska(7), Sophia Goetze(1), Lea Ziska Hoche, Laura Krüger, Katrin Jödicke, Ella Krieß(12), Vanessa Michel (10), Sophie Schröder, Julia weise(37)
Trainer: Alfons Jarmuszewski Betreuerin: Yvonne Weise
Alfons Jarmuszewski
männliche Jugend D
Der Weg der männlichen Jugend führte in die Gegenrichtung zum Spielort nach Dessau. Die Fahrzeit nicht ganz so lang, die Vorfreunde und die Spannung jedoch ebenfalls auf dem Siedepunkt. Auch sie erwartete eine Schaar von namenhaften Gegner.Los ging es für die NSV Handballer gegen einen "großen" Namen. Es stand kein geringerer als die Füchse aus Berlin auf dem Parkett. Nach einer spannenden Anfangsphase konnten sich die Füchse "auf ihrer Jagd absetzten..." und gewannen das erste Spiel mit 16:9. Im zweiten Spiel stand dann der spätere Gewinner des Turniers auf dem Spielplan. Der AC Empor Rostock lies dem NSV keine Chance und gewann souverän mit 16:10. Besser sah es auch nicht gegen die HSG Wolfen 2000 aus. Mit einer erneuten Niederlage (11:23) gingen die NSV Handballer vom Parkett.
Dann folgte für die Jungs das erste Erfolgserlebnis. Gegen den Radebeuler HV konnten sie sich einen 16:14 Sieg erkämpfen. Und da hatten sie doch alles was sie wollten. Den Spaß am Handball und das Ziel nicht letzter zu werden, denn das stand an dieser Stelle schon fest. Sie spielten in der Platzierungsrunde um Rang 9. Nach dieser großen Freude tat es dann auch nicht mehr ganz so weh, das das letzte Spiel gegen den Potsdamer HV mit 20:14 verloren wurde.
Am nächsten Tag, im Spiel um Platz 9, hieß der Gegner Neubrandenburg. Aber dort lief bei dem NSV Nachwuchs nicht mehr viel zusammen. Die Kräfte waren aufgebraucht und die Neubrandenburger zeigten ihr ganzes können. Die Niederlage (17:23) im letzten Spiel war nicht mehr abwendbar.
Als zehntbeste Mannschaft der neuen Bundesländer und Berlin beendeten die NSV Handballer das Turnier. Bevor es dann wieder Richtung Heimat ging, erfolgte die Siegerehrung wo jedem noch einmal klar wurde was sie diese Saison geleistet hatten. Zudem realisierten alle, dass der Weg an die Spitze noch sehr weit ist.
Christoph Keil
Beide Mannschaften enttäuschten bei ihren ersten Auftritt auf nationalem Parkett nicht. Mit den Platzierungen unter den besten zehn Team kann man mehr als zufrieden sein. Für die Handballer nicht nur eine Standortbestimmung die aufzeigt wo der Weg hinführen muss, sondern vielmehr auch Ansporn erreichtes zu sichern und noch einen Zahn zuzulegen.

































