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"Die Strecke liegt mir..."

Donnerstag, 23. August 2012, 14:42 Uhr
Dennis Morgenstern (Foto: privat) Dennis Morgenstern (Foto: privat) Dennis Morgenstern zählt neben dem bereits in der vergangenen Woche vorgestellten Peter Seidel zu den aussichtsreichsten Lokalsportlern beim am Sonntag stattfindenden 10. Scheunenhof-Triathlon über die Mitteldistanz um den Sparkassen Cup. Auch mit ihm unterhielt sich Johann Reinhardt für die nnz...


In der aktuellen Saison wurde er bereits Achter beim Erfurt-Triathlon und Dritter der Thüringer Meisterschaft in der Altersklasse M25 über die Olympische Distanz. Morgenstern, der als starker Radfahrer gilt, startete bereits im vergangenen Jahr über die selbe Strecke beim Scheunenhof-Triathlon und wurde 28. Diesmal möchte er seine Zeit unbedingt unterbieten.

nnz: Wie bewerten Sie den bisherigen Saisonverlauf?

D. Morgenstern: Ich bin bisher mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Da ich über längere Distanzen besser als über kürzere bin und auch im Schwimmen immer noch etwas Zeit verliere, war vor allem der Wettkampf in Erfurt mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille in der Thüringer Meisterschaft gut. Insgesamt hat sich die Form mit dem Duathlon in Hohegeiß (5.), einem Triathlon in Hannover über die Mitteldistanz (16.) sowie dem Harz Triathlon (13.) aber gut entwickelt.

nnz: Der Scheunenhof-Triathlon ist auch über die Mitteldistanz. Kommt Ihnen dieser Umstand dann noch einmal entgegen?

D. Morgenstern: Ich habe die Strecke in Nordhausen schon im vorherigen Jahr absolviert und da lief es auch schon gut. Ebenfalls sehr zufrieden war ich mit der ersten Mitteldistanz in diesem Jahr in Hannover. Ich möchte beim Scheunenhof diesmal die Zeit aus 2011 unterbieten und mich im Schwimmen erheblich steigern. Außerdem würde ich gern unter die besten 20 kommen.

nnz: Wie liegt Ihnen die flache Rad- und Laufstrecke am Scheunenhof?

D. Morgenstern: Der Kurs liegt mir sehr gut. Da ich vom Gewicht her etwas schwerer und kompakter bin als manch anderer Triathlet, liegt mir die flache Radstrecke sehr und ich versuche hier möglichst viel aufzuholen und wieder in die vorderen Platzierungen rein zu fahren und das beim Laufen dann zu halten.

nnz: Folgen in der laufenden Saison noch weitere Rennen?

D. Morgenstern: Eine Woche danach ist noch ein Wettkampf in Ratscher nahe Suhl. Dort fahren wir gemeinsam mit der ganzen Mannschaft hin und starten wieder in der Landesliga. Wir wollen noch ein sehr gutes Ergebnis erzielen um unsere Aufstiegschancen zu wahren.

Außerdem fliege ich im September mit Uli und Katja Konschak nach Mallorca zum ICAN Triathlon. Starten werde ich hier erstmals über die Langdistanz.

nnz: Wie verläuft Ihre Vorbereitung auf den ICAN Mallorca?

D. Morgenstern: Darauf habe ich mich in der letzten Woche schon intensiv vorbereitet und war lange Radfahren im Harz, habe eine lange Laufeinheit absolviert und bin auch die 3,8 Kilometer lange Strecke im Kiesteich geschwommen. Die Woche vor dem Scheunenhof wurde das Training etwas weniger und so wird es auch bis Ratscher bleiben. Allerdings werde ich danach noch mal vermehrt längere Radstrecken bis zum Wettkampf fahren. Mein Ziel ist einfach nur durchzukommen und zu finishen.

nnz: Wie kamen Sie zum Triathlonsport?

D. Morgenstern: Seit diesem Jahr Januar trainiere ich intensiv im Triathlon. Vorher habe ich 20 Jahre lang Fußball gespielt seit meiner Kindheit. Mit 18 habe ich meinen ersten Kreuzbandriss gehabt, habe mich wieder herangekämpft, aber sieben Jahre später dann den zweiten am anderen Knie. Auch danach habe ich es noch einmal probiert, aber das Knie hielt der Belastung nicht mehr stand. Dadurch dass ich nach den jeweiligen Operationen immer viel Radfahren, Laufen und auch Schwimmen war, habe ich mich für den Triathlonsport entschieden. Ich startete aber auch schon in den letzten Jahren seit 2009 in Nordhausen über die lange Distanz, bestreite aber erst seit dieser Saison andere Wettkämpfe.

nnz: Vielen Dank für das Gespräch.
Autor: nnz

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