Konschak möchte vierten Titel
Freitag, 24. August 2012, 10:38 Uhr
Neben dem gut besetzten Herrenfeld ist auch das Damenrennen beim 10. Scheunenhof-Triathlon am kommenden Sonntag kaum von Spannung zu überbieten.
Lokalmatadorin Katja Konschak möchte ab 8:30 Uhr nach 2003, 2009 und 2010 ihren vierten Titel beim Heimrennen gewinnen. Konkurrenz bekommt sie durch Vorjahressiegerin Nadja Lindner, Moritzburg-Erstplatzierte Anja Leuendorff sowie der zweifachen Scheunehof-Gewinnerin Judith Lotz.
Katja Konschak
Die ersten Tage nach dem Zieleinlauf bei der Challenge Copenhagen über die Langdistanz vor knapp zwei Wochen stand ein Start von Katja Konschak beim diesjährigen Scheunenhof-Triathlon noch auf der Kippe. Der hart erkämpfte dritte Platz hinterließ seine Spuren. Schon beim abschließenden Marathon, den sie trotzdem mit der besten Laufzeit beendete, hatte Konschak Magen-Darm-Probleme und musste mehrere male im Rennen ihre Ernährung umstellen. Nach einer mehrtägigen Pause ist es wichtig die Balance zwischen Training und Ruhe zu finden. Innerhalb von zwei Wochen habe ich noch nie zwei solch lange Wettkämpfe absolviert, von daher werde ich erst am Wettkampftag sehen wie gut ich mich wirklich erholen konnte. Es ist ein Experiment”, so Konschak über die Problematik der kurzen Zeitspanne. Trotzdem soll, so die gebürtige Hallenserin weiter, bei gutem Verlauf der vierte Sieg beim Scheunenhof-Triathlon vor der heimischen Kulisse zu Buche stehen.
Anja Leuendorff
Als größte Konkurrentin wird Anja Leuendorff gehandelt. Allerdings hatte auch sie nur eine Woche mehr Regenerationszeit als Konschak zu Verfügung, da sie noch vor drei Wochen den Ostseeman als Fünfte erfolgreich absolvierte. Außerdem gewann die Berlinerin in der aktuellen Saison bereits den Schlosstriathlon Moritzburg sowie den Lubminer Duathlon. 2011 stand sie sogar beim ICAN Triathlon Marbella ganz oben auf dem Treppchen. "Durch das Training der gesamten Saison bin ich gut für den Scheuenhof-Triathlon gerüstet. Ich trainiere, je nach Jahreszeit, zwischen 12 und 20 Stunden pro Woche. Da der letzte Wettkampf noch nicht allzu lange her ist, wurde in den letzten Tagen bedeutend weniger trainiert", so Leuendorff. Trotzdem ist für sie auch der Spaß wichtig: "Ich möchte das Rennen in erste Linie genießen. Ich reise mit meinem Freund an und wir werden eine Menge guter Freunde treffen. Es wird auch geschwommen, geradelt und gelaufen. Mal sehen für was "die Körner" noch reichen."
Als weitere Mitfavoritin geht Nadja Lindner (Tri-Team ATS Kulmbach) an den Start. Die Vorjahressiegerin hatte in diesem Jahr bisher häufiger Pech und war oft krank. Beim ersten Wettkampf fuhr sie versehentlich eine Radrunde zu wenig, beim nächsten kam dann ein Plattfuß hinzu. Außerdem musste sie noch aufgrund einer Bänderüberdehnung im Fuß pausieren. Trotzdem fühlt sich Lindner nun richtig fit. "Die letzten Wochen habe ich mich sehr auf dieses Rennen fixiert. Einige meiner Radausfahrten und Läufe habe ich mit meiner Freundin Ulrike Schwalbe, die seit vielen Jahren Profi ist, durchgeführt. Mein "Stiefkind", das Schwimmen, habe ich wie gehabt regelmäßig trainiert und kann gute Grundlagen vorweisen. Gelaufen bin ich in der Vorbereitung sehr abwechslungsreich und nach altbewährten Mustern. Im Frühjahr bin ich bei meinem ersten Marathon mit über 700 Höhenmetern an den Start gegangen, da ich Herausforderungen liebe", so Lindner trotz der noch nicht optimalen Saison optimistisch. Ihr Ziel ist auf jeden Fall ein Platz auf dem Podest.
Auch auf der Rechnung haben sollten die drei eben aufgeführten Damen Judith Lotz, Siegerin der Veranstaltung in den Jahren 2007 und 2008 und in diesem Jahr in der Regionalliga für ein Göttinger Team aktiv. Nach einem Radunfall und den dadurch resultierenden Armbruch 2010 ist sie nun beruflich im Bereich Personal Training tätig und muss daher auch zeitlich Abstriche im Training machen. "Die Folgen meiner Verletzung merke ich jetzt immer noch durch die Nervenschäden, welche auch Auswirkungen waren", so Lotz. Trotzdem wagt sie in diesem Jahr in Nordhausen noch einmal den Start auf der Halbdistanz. Wenn sie trotz der beruflichen Verpflichtung die Zeit für ein geregeltes Training gefunden hat, ist sie für eine Überraschung gut.
Autor: nnzLokalmatadorin Katja Konschak möchte ab 8:30 Uhr nach 2003, 2009 und 2010 ihren vierten Titel beim Heimrennen gewinnen. Konkurrenz bekommt sie durch Vorjahressiegerin Nadja Lindner, Moritzburg-Erstplatzierte Anja Leuendorff sowie der zweifachen Scheunehof-Gewinnerin Judith Lotz.
Katja Konschak
Die ersten Tage nach dem Zieleinlauf bei der Challenge Copenhagen über die Langdistanz vor knapp zwei Wochen stand ein Start von Katja Konschak beim diesjährigen Scheunenhof-Triathlon noch auf der Kippe. Der hart erkämpfte dritte Platz hinterließ seine Spuren. Schon beim abschließenden Marathon, den sie trotzdem mit der besten Laufzeit beendete, hatte Konschak Magen-Darm-Probleme und musste mehrere male im Rennen ihre Ernährung umstellen. Nach einer mehrtägigen Pause ist es wichtig die Balance zwischen Training und Ruhe zu finden. Innerhalb von zwei Wochen habe ich noch nie zwei solch lange Wettkämpfe absolviert, von daher werde ich erst am Wettkampftag sehen wie gut ich mich wirklich erholen konnte. Es ist ein Experiment”, so Konschak über die Problematik der kurzen Zeitspanne. Trotzdem soll, so die gebürtige Hallenserin weiter, bei gutem Verlauf der vierte Sieg beim Scheunenhof-Triathlon vor der heimischen Kulisse zu Buche stehen.
Anja Leuendorff
Als größte Konkurrentin wird Anja Leuendorff gehandelt. Allerdings hatte auch sie nur eine Woche mehr Regenerationszeit als Konschak zu Verfügung, da sie noch vor drei Wochen den Ostseeman als Fünfte erfolgreich absolvierte. Außerdem gewann die Berlinerin in der aktuellen Saison bereits den Schlosstriathlon Moritzburg sowie den Lubminer Duathlon. 2011 stand sie sogar beim ICAN Triathlon Marbella ganz oben auf dem Treppchen. "Durch das Training der gesamten Saison bin ich gut für den Scheuenhof-Triathlon gerüstet. Ich trainiere, je nach Jahreszeit, zwischen 12 und 20 Stunden pro Woche. Da der letzte Wettkampf noch nicht allzu lange her ist, wurde in den letzten Tagen bedeutend weniger trainiert", so Leuendorff. Trotzdem ist für sie auch der Spaß wichtig: "Ich möchte das Rennen in erste Linie genießen. Ich reise mit meinem Freund an und wir werden eine Menge guter Freunde treffen. Es wird auch geschwommen, geradelt und gelaufen. Mal sehen für was "die Körner" noch reichen."
Als weitere Mitfavoritin geht Nadja Lindner (Tri-Team ATS Kulmbach) an den Start. Die Vorjahressiegerin hatte in diesem Jahr bisher häufiger Pech und war oft krank. Beim ersten Wettkampf fuhr sie versehentlich eine Radrunde zu wenig, beim nächsten kam dann ein Plattfuß hinzu. Außerdem musste sie noch aufgrund einer Bänderüberdehnung im Fuß pausieren. Trotzdem fühlt sich Lindner nun richtig fit. "Die letzten Wochen habe ich mich sehr auf dieses Rennen fixiert. Einige meiner Radausfahrten und Läufe habe ich mit meiner Freundin Ulrike Schwalbe, die seit vielen Jahren Profi ist, durchgeführt. Mein "Stiefkind", das Schwimmen, habe ich wie gehabt regelmäßig trainiert und kann gute Grundlagen vorweisen. Gelaufen bin ich in der Vorbereitung sehr abwechslungsreich und nach altbewährten Mustern. Im Frühjahr bin ich bei meinem ersten Marathon mit über 700 Höhenmetern an den Start gegangen, da ich Herausforderungen liebe", so Lindner trotz der noch nicht optimalen Saison optimistisch. Ihr Ziel ist auf jeden Fall ein Platz auf dem Podest.
Auch auf der Rechnung haben sollten die drei eben aufgeführten Damen Judith Lotz, Siegerin der Veranstaltung in den Jahren 2007 und 2008 und in diesem Jahr in der Regionalliga für ein Göttinger Team aktiv. Nach einem Radunfall und den dadurch resultierenden Armbruch 2010 ist sie nun beruflich im Bereich Personal Training tätig und muss daher auch zeitlich Abstriche im Training machen. "Die Folgen meiner Verletzung merke ich jetzt immer noch durch die Nervenschäden, welche auch Auswirkungen waren", so Lotz. Trotzdem wagt sie in diesem Jahr in Nordhausen noch einmal den Start auf der Halbdistanz. Wenn sie trotz der beruflichen Verpflichtung die Zeit für ein geregeltes Training gefunden hat, ist sie für eine Überraschung gut.


