Starke Stimmen aus dem Norden
Freitag, 19. Oktober 2012, 12:49 Uhr
Das Land Thüringen wird auch in den kommenden Jahren die Kommunen finanziell weiter gängeln. Die Sparwut des Finanzministers scheint kaum Grenzen zu kennen. Da hilft nur eines: gemeinsamer Druck in Richtung Erfurt...
Wir wollen die starken Stimmen aus dem Norden sein, wenn es im Ringen um eine angemessene Finanzausstattung für die Städte und Gemeinden geht. Zum einen jeder in seine Landes-Partei hinein, und zum anderen gemeinsam Richtung Landesregierung in Erfurt, sagte Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (pl) heute bei einem Treffen mit Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) im Nordhäuser Rathaus.
Dass die Landesregierung sparen müsse, sei nicht zu ändern. Nur führt dieses Sparen zu asymmetrischen Kürzungen – die für die Kommunen des Freistaates eindeutig zu hart ausfallen sollen, sagte Dr. Zeh. Und dafür, dass mehr Ausgewogenheit einkehrt werden wir deutlich eintreten: Herr Erhold als Nordhäuser Kreisgeschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes und ich als Präsidiumsmitglied des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes, so Dr. Zeh weiter.
Weiteres Thema des Gesprächs war die Kreisumlage. Sie hat ein Maß erreicht, das für beide Städte eigentlich nicht mehr zu schultern ist. Deshalb freuen wir uns über die Ankündigung der Landrätin, diese nicht weiter anzuheben. Wir hoffen, dass dies auch bei den Kreistagsmitgliedern so gesehen wird – und bieten Frau Keller natürlich jede Hilfe und unsere Kooperation an, dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, so die beiden Bürgermeister.
Autor: nnzWir wollen die starken Stimmen aus dem Norden sein, wenn es im Ringen um eine angemessene Finanzausstattung für die Städte und Gemeinden geht. Zum einen jeder in seine Landes-Partei hinein, und zum anderen gemeinsam Richtung Landesregierung in Erfurt, sagte Ellrichs Bürgermeister Matthias Ehrhold (pl) heute bei einem Treffen mit Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) im Nordhäuser Rathaus.
Dass die Landesregierung sparen müsse, sei nicht zu ändern. Nur führt dieses Sparen zu asymmetrischen Kürzungen – die für die Kommunen des Freistaates eindeutig zu hart ausfallen sollen, sagte Dr. Zeh. Und dafür, dass mehr Ausgewogenheit einkehrt werden wir deutlich eintreten: Herr Erhold als Nordhäuser Kreisgeschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes und ich als Präsidiumsmitglied des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes, so Dr. Zeh weiter.
Weiteres Thema des Gesprächs war die Kreisumlage. Sie hat ein Maß erreicht, das für beide Städte eigentlich nicht mehr zu schultern ist. Deshalb freuen wir uns über die Ankündigung der Landrätin, diese nicht weiter anzuheben. Wir hoffen, dass dies auch bei den Kreistagsmitgliedern so gesehen wird – und bieten Frau Keller natürlich jede Hilfe und unsere Kooperation an, dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, so die beiden Bürgermeister.

