Zeh kritisiert Bundesregierung
Samstag, 20. Oktober 2012, 08:44 Uhr
Anlässlich der wissenschaftlichen Jahrestagung Schwierige Kinder? Probleme erkennen, Herausforderung annehmen der Deutschen Liga für das Kind fordert der Deutsche Familienverband die Bundesregierung auf, für bundesweit verbindliche Qualitätsstandards in Krippen und Kindertagesstätten Sorge zu tragen...
Wir dürfen nicht hinnehmen, dass in einige Bundesländern lediglich in weniger als zehn Prozent der Krippen eine gute pädagogische Prozessqualität anzutreffen ist, erklärt der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh, unter Hinweis auf die im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichte Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK). Gleichzeitig hebt er die Qualität in einigen jungen Bundesländern hervor, die beispielhafte gute Betreuung leisten.
Nach Auffassung des Deutschen Familienverbandes muss das Jahr 2013 genutzt werden, um endlich eine echte Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Betreuungsformen zu schaffen. Dazu braucht es einerseits eine angemessene finanzielle Anerkennung der elterlichen Betreuungsleistung und andererseits gute Betreuungsangebote. Erst dann besteht die Chance, dass wirklich jedes Kind die Betreuung bekommt, die genau zu seinen Bedürfnissen passt, fordert Verbandspräsident Zeh.
Das 10-Punkte-Programm Kindertagesbetreuung 2013 der Bundesregierung bezeichnet der Deutsche Familienverband als unzureichend, weil qualitative Standards erst bis 2020 erreicht werden sollen. Bis dahin werden noch etliche Geburtsjahrgänge in viel zu großen Gruppen und in einer nicht kindgerechten Fachkräfte-Kind-Relation betreut kritisiert Klaus Zeh. Dem angekündigten Qualitätsgesetz und einem bundesweiten Rahmen-Bildungsplan sieht der Verband mit Interesse entgegen.
Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.
Autor: nnzWir dürfen nicht hinnehmen, dass in einige Bundesländern lediglich in weniger als zehn Prozent der Krippen eine gute pädagogische Prozessqualität anzutreffen ist, erklärt der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh, unter Hinweis auf die im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichte Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK). Gleichzeitig hebt er die Qualität in einigen jungen Bundesländern hervor, die beispielhafte gute Betreuung leisten.
Nach Auffassung des Deutschen Familienverbandes muss das Jahr 2013 genutzt werden, um endlich eine echte Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Betreuungsformen zu schaffen. Dazu braucht es einerseits eine angemessene finanzielle Anerkennung der elterlichen Betreuungsleistung und andererseits gute Betreuungsangebote. Erst dann besteht die Chance, dass wirklich jedes Kind die Betreuung bekommt, die genau zu seinen Bedürfnissen passt, fordert Verbandspräsident Zeh.
Das 10-Punkte-Programm Kindertagesbetreuung 2013 der Bundesregierung bezeichnet der Deutsche Familienverband als unzureichend, weil qualitative Standards erst bis 2020 erreicht werden sollen. Bis dahin werden noch etliche Geburtsjahrgänge in viel zu großen Gruppen und in einer nicht kindgerechten Fachkräfte-Kind-Relation betreut kritisiert Klaus Zeh. Dem angekündigten Qualitätsgesetz und einem bundesweiten Rahmen-Bildungsplan sieht der Verband mit Interesse entgegen.
Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.
