Kranichen auf der Spur
Samstag, 20. Oktober 2012, 15:51 Uhr
Zugegeben: Ich war das erste Mal bei einer solchen Wanderung dabei, die der Harzclub-Zweigverein Auleben einmal im Jahr veranstaltet. Doch das hätte ich nicht erwartet...
Die wenigen Auleber, die kurz nach 9.30 Uhr in ihrem beschaulichen Dort unterwegs waren, die wunderten sich schon ob der vielen Autos, die die engen Straßen nun auch noch verstopften. Wir näherten uns dem Humboldtschen Schloss und trafen rund fast 200 Frauen und Männer, die an diesem Samstagvormittag nur eines im Sinn hatten: die Kraniche im Vorfeld des Kelbraer Stausees zu betrachten. Nach dem ersten Durchzählen stand fest: 186 waren der Einladung der Naturfreunde gefolgt.
Zwei Gruppen wurde eingeteilt. Eine Gruppe ging auf die zehn Kilometer lange Strecke, die zweite Gruppe folgte Wanderführer Hans-Jürgen Schmidt auf einem acht Kilometer langen Kurs. Hier reihten wir uns ein. Kurz durch Auleben, dann abbiegen in die Natur. Noch waren sie nicht zu sehen, die Tausende Kraniche. Aber zu hören. Ab und zu wurde bei herrlichstem Oktoberwetter Rast gemacht, Schmidt schilderte das Verhalten der Tiere, schilderte die Unvernunft der Menschen gegenüber den Kranichen, aber auch die Unvernunft der Menschen untereinander.
So ging es mit vielen Geschichten wieder den Berg runter, vorbei an einer Schafherde, zum Beobachtungspunkt. Auch wenn sich die Kraniche "ein Feld weiter" vor den störenden Menschen in Sicherheit gebracht hatten, mit dem neuen Fernrohr des Harzklub-Zweigvereins waren sie zu entdecken.
An der Solquelle wurde Rast gemacht. Der Verein hatte Getränke, Steaks, Bratwurst und Erbsensuppe aufgetischt. Im Humboldtschen Schloss warteten auf die Rückkehrer mehr als 20 Sorten Kuchen sowie duftender Kaffee.
Es war eine runde Sache, diese Wanderung. Sie brachten dem Menschen die Natur wieder ein Stück näher und hoffentlich nicht nur für diesen kurzen Moment. Ein Dankeschön an die Organisatoren, verbundenen mit den Erwartungen an das kommenden Jahr.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzDie wenigen Auleber, die kurz nach 9.30 Uhr in ihrem beschaulichen Dort unterwegs waren, die wunderten sich schon ob der vielen Autos, die die engen Straßen nun auch noch verstopften. Wir näherten uns dem Humboldtschen Schloss und trafen rund fast 200 Frauen und Männer, die an diesem Samstagvormittag nur eines im Sinn hatten: die Kraniche im Vorfeld des Kelbraer Stausees zu betrachten. Nach dem ersten Durchzählen stand fest: 186 waren der Einladung der Naturfreunde gefolgt.
Zwei Gruppen wurde eingeteilt. Eine Gruppe ging auf die zehn Kilometer lange Strecke, die zweite Gruppe folgte Wanderführer Hans-Jürgen Schmidt auf einem acht Kilometer langen Kurs. Hier reihten wir uns ein. Kurz durch Auleben, dann abbiegen in die Natur. Noch waren sie nicht zu sehen, die Tausende Kraniche. Aber zu hören. Ab und zu wurde bei herrlichstem Oktoberwetter Rast gemacht, Schmidt schilderte das Verhalten der Tiere, schilderte die Unvernunft der Menschen gegenüber den Kranichen, aber auch die Unvernunft der Menschen untereinander.
So ging es mit vielen Geschichten wieder den Berg runter, vorbei an einer Schafherde, zum Beobachtungspunkt. Auch wenn sich die Kraniche "ein Feld weiter" vor den störenden Menschen in Sicherheit gebracht hatten, mit dem neuen Fernrohr des Harzklub-Zweigvereins waren sie zu entdecken.
An der Solquelle wurde Rast gemacht. Der Verein hatte Getränke, Steaks, Bratwurst und Erbsensuppe aufgetischt. Im Humboldtschen Schloss warteten auf die Rückkehrer mehr als 20 Sorten Kuchen sowie duftender Kaffee.
Es war eine runde Sache, diese Wanderung. Sie brachten dem Menschen die Natur wieder ein Stück näher und hoffentlich nicht nur für diesen kurzen Moment. Ein Dankeschön an die Organisatoren, verbundenen mit den Erwartungen an das kommenden Jahr.
Peter-Stefan Greiner





































